Dachboden zum selbstausbau verkaufen

15.11.2010



Hallo,
wir spielen mit dem Gedanken, den Dachboden unserer Wohnanlage (Gesamtgrundfläche ca. 420qm) für den selbstausbau zu verkaufen. Das Geld soll für weitere Modernisierungsmassnahmen(100kfw)verwendet werden.Wie hoch wäre der Verkaufspreis des Dachbodens??

Ich habe in vielen Fällen gesehen, dass man den Verkaufpreis durch Bodenrichtwert x Grundfläche ermittelt. Wäre das in diesem Fall OK ??

Die Wohnanlage besteht aus 20 Wohnungen hat 3/4 Stockwerke und befindet sich zentral in Frankfurt am Main. Baujahr ca. 1950; Bodenrichtwert 650€/qm.

Der Käufer wäre verpflichtet das Dach auf Eigenkosten abzutragen und komplett zu erneuern. Dabei kann er es so gestallten, wie er es möchte (z.B. Flachdach). Auch müsste er alle weitern Kosten bezüglich des Dachausbaus selber tragen.
Von einen Architekten haben ich mir grob zeichenen lassen, dass man z.B. 3 neu Wohneinheiten von einer Gesamtwohnfläche von ca. 250-270qm errichten könnte.



Dachbodenverkauf



Im Prinzip möglich, wenn:
- eine komplette genehmigungsfähige Planung der Maßnahme vorliegt,
- eine Abgeschlossenheitsbescheinigung für die neuen Nutzungseinheiten vorliegt,
- Ein Aufteilungsplan vorliegt,
- neue Grundbuchblätter angelegt wurden.

Viele Grüße

p.s. Der Bodenrichtwert ist eine statistische Größe für ein Gebiet und ein fiktives Richtwertgrundstück.
Er sollte den örtlichen Gegebenheiten des Grundstückes (Größe, Überbauung, Zuschnitt, Lage, sonstige wertbeeinflussende Faktoren) im Verhältnis zum Richtwertgrundstück angepasst werden.





Da die Gebäudehülle und die Aussenerscheinung des Bauwerks nicht ins Sondereigentum übergehen kann, ist die WEG als ganzes zwingend immer Bauherr.
Wenn schon, dann soll die WEG als Ganzes das machen und die zusätzliche Wohnung nach Fertigstellung verkaufen.

Lustige Variante: Der Käufer entfernt das Dach, übernimmt sich dann finanziell oder lässt sich totfahren.