Heute war ich im Mittelalter,




na ja, zumindest in einem rekonstruiertem Haus aus dem Jahre ca. 1180-1270.

Auf Grundlage archäologischer und bauhistorischer Erkenntnisse wurde dieses Haus unter Anwendung historischer Handwerkskunst rekonstruiert. Spannend war vor allem, das das Haus "bewohnt" wird. Im Rahmen dieses "wohnens" offenbaren sich Schwachstellen in der Rekonstruktion. Probleme mit der Feuerstelle und Backofen und vieler andere Details zeigen, dass die Altvorderen wohl doch manches anders gemacht haben mußten, als der heute Stand des Wissen vermuten läßt.

Was ich aber überhaupt noch nicht gesehen habe, ist die im Folgenden Bild gezeigte Holzverbindung.



Ist diese Holzverbindung nicht zu geschwungen?



Welchen Sinn macht eine so aufwendig geschwungene Verbindung? Ich kann nicht so richtig glauben, das diese Verbindung damals so gefertigt wurde.

Was meint Ihr?





ob solche verbindungen tatsächlich Original waren, oder ob sich die Zimmersleut verewigt haben, wird wohl nie geklärt.

Für alle "unwissenden" hier ein Link dazu:
http://www.heimatpflege-uslarer-land.de/ausgrabungen_solling/mittelalterlicher_hausbau_nienover.php



ja,



die Lastabtragung ist etwas anders. Ich habe so etwas allerdings auch noch nicht gesehen - allgemein gebräuchlich war's wohl keinesfalls.

Grüße

Thomas



Die Lastabtragung ist...



etwas anders. Ich habe so etwas allerdings auch noch nicht gesehen - allgemein gebräuchlich war's wohl keinesfalls.

Grüße

Thomas



Den Überzeugungstäter..



..und Fachwerk-Irren findet man auch hier - etwas versteckt - in der Community .Vielleicht kann der sich erinnern , ob diese Verbindung damals schon usus war ;-) ?
Gruß Jürgen Kube