Befestigung einer Grundschwelle auf Sandsteinmauer

14.02.2013



Guten Tag,

wir planen den Bau eines sogenannten "Lych Gates" in einem englischen Garten. Ein Lych Gate ist ein traditionelelr Eingang in englischen Friedhöfen oder eben Gärten. Dabei handelt es sich um zwei 50 cm hohe Sandsteinsockel(beidseitig des Weges), auf denen dann je eine Fachwerkwand steht, die ein Satteldach tragen. Die höhe des Gates beträgt mit Satteldach ca. 3,60m, Durchgangshöhe 2,30m. Es ist klar das Sandstein eigentlich nicht die erste Wahl als Sockelstein ist, ist aber wegen der erforderlichen traditionellen Optik unvermeidbar.
Die Frage:

Wie wird die Grundschwelle der Fachwerkwände auf den Sandsteinsockeln verankert? Das eine Sperrschicht von nöten ist ist bekannt, es geht nur um die Verankerung. Denn die Besonderheit ist das die Fachwerkwände offen bleiben, also die gefache nicht geschlosen werden. Sodass die Schwelle voll sichtbar bleibt. Es sollen daher keine Anker zu sehen sein. Auf historischen fotos ist keine Befestigungsvariante zu sehen. Die Schwellen scheinen nur aufzuliegen. Kennt jemand traditionelle Verbindungen von Schwelle und Sockel?

Vielen Dank vorab



Hallo,



aber warum wollen Sie das (Gate) Torhaus den mit dem Sockel verankern?
Die Fachwerkwand und das Dach haben doch genügend Eigenlast und werden auch ohne Verankerung auf dem Sandsteinsockel stehen bleiben.
Alternative: Eine nicht sichtbare Verankerung ( Gewindestange usw. )ist im Zapfenloch der Ständer gut zu verstecken, aber ob das Sinn macht???
Mit freundlichen Grüßen Danilo



Danke!



Vielen Dank für die Antwort. Das das "Fachwerkhaus" auf dem Sockel auch ohne Verankerung stehen bleibt, hab ich auch schon in Erwägung gezogen. Da es sich aber um einen öffentlichen Garten handelt, wird eine Verankerung seitens des bauherrn gewünscht. Um sicher zu gehen.
Auf die Idee mit der Befestigung im Zapfenloch bin ich nicht gekommen. Vielen Dank, die werde ich weiter verfolgen.



Nur...



... wer noch nie fliegende Carports oder Gartenhäuser gesehen hat, kann von der Idee, den Aufbau Nicht zu verankern, abkommen...

MfG,
sh



Ein gutgebautes Fachwerktorhaus



mit Dach ist nicht zu vergleichen mit einem Baumarkt Carport oder Gartenhaus.
Wenn dann die ganze Sache ( Masse ) doch ins " fliegen " kommt, helfen auch keine Verankerungen, die werden ausreißen eventl. sogar mit samt dem Sockelstein in dem der Anker sitzt.
Mit Grüßen
Danilo



Ohne



Verankerung, da schließe ich mich Herrn Hausleithner an, wird das Torhaus wohl nicht standorttreu bleiben. Sicher haben Sie unter dem Sandstein ein frostsicheres Fundament geplant, in dem sie dauerhaft "Ankern" können.

schöne Grüße aus dem sonnigen Kremmen