Dach richtig dämmen, aber wie?

27.07.2008



Hallo, wir haben einen alten Resthof gekauft und wollen ihn fachgerecht sanieren bzw. sanieren lassen. Die vorhandene Dachgeschoßwohnung soll neu gedämmt werden.
Das Dach (Betonziegel ca. 15 - 20 J.) ist noch gut erhalten. Unter der Dachlattung befindet sich eine Holzschalung, aber keine Unterspannbahn. Innen ist zwischen den Sparren Styropor sichtbar (nicht verkleidete Abstellräume). Wir wissen allerdings noch nicht, ob unter der Holz- bzw. Plattenverkleidung der Wohnräume eine Dampfsperre vorhanden ist (können erst nach der Räumung Einblick nehmen). Geplant ist eine komplette Erneuerung der Dämmung von innen auf Neubauniveau (lt. Kfw/Energieberater). Bereits vor dem Kauf vorhanden war (....aus dem geplanten Ausbau unseres vorherigen Hofes) das gesamte neue Dämm-Material (Mineralwolle 18 cm WLG 035) sowie die Dampfsperrfolie Delta Reflex.
Zur Frage:
Wegen der geringen Sparrenhöhe (ich glaube 16 cm) wäre natürlich eine Vollsparrendämmung ideal. Allerdings müsste ja dann eine Unterspannbahn vorhanden sein, um die Mineralwolle wind/luftdicht (?) einzuschließen. Kann man eine Unterspannbahn von innen anbringen und die Sparren mit einschließen? Welche Nachteile oder Gefahren hätte dies.
Oder sollte man grundsätzlich mit einer Hinterlüftung dämmen? Eine neue Dachdeckung kommt ersteinmal wegen des enormen Umfangs der Renovierungskosten nicht in Frage.
Wir gehen ersteinmal davon aus, daß das z.Zt. verkleidete Gebälk in Ordnung ist. Welche Lösungsmöglichkeiten oder Alternativen gäbe es vielleicht sonst noch?



ich rate generell zu hinterlüfteten Dachdämmungen.



Eine Unterspannbahn kann auch z.B. seitlich an den Sparren mit Latten fixiert werden. Eine dritte Latte kann mittig an den Dachlatten fixiert werden. Auf unserer homepage www.texbis.de gibts mehrer Detailbeispiele zum Dachdämmen im Altbau.