Unterkonsturktion für Boden-Deckelschalung




Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und zur Zeit bauen wir unser Haus, das eine Holzverschalung aus sägerauher Douglasie erhalten soll.

Da das Haus im Moment eingerüstet ist (vom Rohbau her), möchte ich die Gelegenheit nuten und schon die Unterkonstruktion für die Boden-Deckel-Scahlung auf zu bringen. Da wir ziemlich dicke Wände haben (Passivhaus-Niveau) bin ich um jeden Zentimeter froh, den die Wand nicht noch dicker wird. Jetzt wird üblicherweise bei einer Boden-Deckelschalung zunächst eine senkrechte Unterlattung auf die Wand geschraubt (Belüftung). Darauf dann die horizontale Lattung für die Eigentliche Schalung. Aus mehreren Gründen wäre es bei uns günstig, wenn wir auf die senkrechten Unterlatten verzichten könnten. Deshalb habe ich mir mal das Thema "Hinterlüftung" näher angesehen.

Eigentlich sind die Bretter durch den Kanal zwischen den Boden-Brettern doch optimal belüftet. Die Bodenbretter sind 25 mm stark, der Kanal dazischen ist so um die 60 mm breit. Das sollte doch eigentlich für die Hinterlüftug der Fassadenbretter ausreichen. Oder liege ich da falsch?

An sonst üblichen konstruktiven Holzschutz ändert der Verzicht auf die senkrechte Unterlattung je nichts. Spricht etwas dagegen gleich die horizontalen Latten aufzubringen?

Mit besten Grüßen,

Waldkind



Holzfassade



Hallo,

unter anderem können senkrechte Traghölzer eingedrungenes Wasser besser ableiten als waagerechte, auf denen es stehenbleiben kann. Es gibt also einen konstruktiven Grund dafür.
Sie können aber Holz nehmen, daß gegen Wechselfeuchte einigermaßen beständig ist (Lärche, Eiche, Robinie, Erle)
und die Oberseite schräg anhobeln, dann sollte es auch mit waagerechten Traghölzern laufen; und das geht so:

Waagerechte Hölzer mit seitlichem Versatz > 30 cm anordnen, so daß eine "slalomähnliche" Luftführung gewährleistet ist.
Dann kann eigentlich nichts mehr passieren.

Grüße vom Niederrhein



Unterkonstruktion



Hm, das Problem mit den wagerechten Oberflächen bei der Unterkonstruktion besteht doch auch wenn man das Ganze mit senkrechter Lattung darunter ausführt. Da bleibt dann doch auch das Wasser stehen. Andererseits ist die Idee, auf ein geeignetes Holz zu gehen(Form und Holzart, gut, da mit wenig Aufwand verbunden. Vielleicht sollte man einfach solche Rautenleisten nehmen, das spart die Zeit an der Hobelbank oder Tischkreissäge.



Unterkonstruktion



Genau, kostet vielleicht aber genau das mehr, was man vorher eingespart hat, jedenfalls dann, wenn der Preis stimmt.
Ablauflöcher wären auch noch eine Möglichkeit.
Und vielleicht fällt Ihnen bei der Arbeit auch noch was ein, geht mir immer so, wenn die Arbeit einmal läuft.

Grüße



Schräger Gedanke



Traghölzer diagonal montieren.

Viele Grüße,
Philipp Kawalek