Stabparkett

16.07.2009



Habe einen Rauhspunddiehlenboden und möchte ein massives Stabparkett verlegen!Dachte an 22er Buche gedämpft,da Buche aber so nervöses Holz ist stell ich mir die Frage ob ich nicht Eiche nehme,diese würde ich aber nur als 10er bekommen.Desweiteren gibt es ja die selbstklebenden Verlege matten,die allerdings nicht für Buche infrage kommen und ich diese somit nageln o bzw. schrauben müßte.

Kann mir jemand evt. aus Berufserfahrung einen Tip geben?Danke im voraus.

Günter



Als Tipp



meine ich lieber 22er oder auf stärke verzichten dafür aber ne einfachere verlegung.Was ist besser?



Diese Matten mit Stabparkett....



... sind mit Sicherheit nicht für einen Rauhspund als Untergrund gedacht. Es braucht schon eine ebenen Estrich.

Grundsätzlich würde ich die Eiche der gedämpften Buche vorziehen. Das Holz ist ruhiger und pflegeleichter - besonders bei geölten Oberflächen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Von solchen Matten...



...halte ich nichts, und für Ihren Untergrund dürften sie ungeeignet sein.

Eichenstabparkett gibt es in allen denkbaren Dimensionen, am verbreitetsten ist das 22er Maß, da finden Sie mit Sicherheit Anbieter dafür.

Grüße

Thomas



Danke



erstmal für die Antworten,noch ne Frage das sehe ich doch richtig,auf meinem Untergrund schrauben o. nageln nicht kleben?!Bei den Nägel, was nimmt man da für größe?Und kann man darunter noch was Trittschallmatten o ähnl. legen oder wäre das unnötig?



Eine Rohfilzbahn,



die graue Pappe, wäre sinnvoll. Statt der Nägel würde ich zu 45er SPAX-Dielenschrauben greifen.

Eine wirkliche Entkoppplung, die für eine Trittschalldämmung Voraussetzung ist, kann so allerdings nicht erreicht werden.

Grüße

Thomas



schrauben nageln kleben trittschall



Günter,

so wie Du fragst klingt das nach nicht viel Erfahrung. Da wäre ich vorsichtig. Schnell ist gutes Geld für Material ausgegeben und am Ende ärgerst Du Dich, was Du alles verbraten hast und Dir die Kräfte schwinden.

Bitte mal gut überlegen, ob es nicht vernünftiger ist, einen Fachmann wenigstens mit einzubinden.

Vom Nageln halte ich nicht viel - vor allem wenn der Untergrund unkontrolliert beweglich und uneben ist.

Schrauben könnte ja evtl. gehen, wenn die Parkett- oder Dielenstücke einigermaßen groß und lang genug sind. Aber auch da wäre der Untergrund erst mal zu prüfen.

Kleben auf diesem Untergrund - das solltes Du bitte erst gar nicht gedanklich weiterverfolgen.

Tritschall geht nur, wenn der Trittschal wirklich abkoppelt. Es darf keine starre Verbindung zwischen dem Bodenbelag und dem Untergrund vorliegen. Wenn Du schraubst, dann wäre ein Trittschall zwischen Belag und dem Untergrund sehr problematisch.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



@ Frank



ja erfahrung haberts,ich war auch eigentlich auf einem 3-Schicht klick Parkett aber das wäre wohl auch nicht so das Gelbe vom Ei,wollte halt hier im Forum erstmel fragen eh ich nen Fachmann zu ziehe.



Und wenn die Entscheidung



nur zwischen 22er Buche und 10er Eiche zutreffen wäre?



Ein 10mm-Parkett...



kann man nicht schrauben oder nageln.

Der Rauhspundboden müsste planeben geschliffen werden, eine Platte wie z.B.Okaphone 9 zur Entkopplung geklebt werden (habe aber keine Ahnung, ob Kiesel die dafür freigibt) und dann das 10mm-Parkett verkleben.

Echt viel Aufwand, nur um 5 Euro Materialkosten für's Parkett zu sparen und ein jämmerlich dünnes (Hilfs-)Parkett zu verlegen.

Es gibt auch Leute, die fahren von Dresden aus zum Tanken nach Tschechien. Schön, daß der Sprit dort billiger ist, dumm hingegen, daß bis zur Grenze ein gutes Stück Weg zurückzulegen ist. Einer relativen Ersparnis steht somit ein tatsächlicher Mehrpreis entgegen. Wie sagte doch schon ein Kanzler Kohl: "Wichtig ist, was hinten 'rauskommt"

Erheitert

Thomas



Danke



für die Auskunft