Aussendämmung von Holzfachwerkwand mit Ziegelausfachung

06.10.2005



Hallo, wir wohnen in einem ca. 100 Jahre alten Haus mit "dünnen Wänden", soll heissen Innenputz dann Fachwerkkonstruktion die mit Ziegelsteinen ausgefacht ist und Aussenputz (zusammen ca. 20cm dick). Nun genken wir an eine Wärmedammung von aussen - haben aber gehört dass dadurch Feuchteschäden (Tauwasser) etc. am Holz möglich sind. Ist das so?



Außendämmungen sind unproblematischer als Innendämmungen



Guten Tag, Außendämmungen sind i d R unproblematischer als Innendämmungen, da das Fachwerk "im Warmen" liegt und so weniger Tauwassergefährdet ist. Eine gute Detailplanung und Abschätzung mit "Glaserberechnung" ist aber für den Feuchteschutz immer notwendig. Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



Innendämmung ohne Probleme mit der Klimaplatte



Guten Tag Matina,
Ich habe auch ein Fachwerkhaus und habe es im Grunde wie folgt erfolgreich saniert:
1. Einlegen einer neuen Horizontalsperre unmittelbar unter der Fußschwelle. 2. Alle Innenwände wurden schon 1992-1996 mit einer Klimaplatte, die wir seit 1991 durch unsere eigene Sanierungsfirma erfolgreich und ohne eine einzige Reklamation bei unseren Kunden einbauen, versehen. Ich habe nach Jahren eine Nachkontrolle am Fachwerk gemacht und es knochentrocken und gesund vorgefunden.
Man verhindert dadurch nicht nur eine evtl.Innenkondensation, sondern senkt auch die Luftfeuchtigkeit und Heizkosten drastisch. Für weitere Nachfragen stehe ich Ihnen gerne unter hbs-trzeczak-gmbh@t-online.de zur Verfügung.
Reinhold Trzeczak
HBS Trzeczak GmbH
Mitglied im Deitschen Holz- und Bautenschutzverband. www.dhbv.de




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