Türennachbau im Raum Osnabrück/Bielefeld




Hallo zusammen,

für unser neu erworbenes Haus von 1840, das komplett unter Denkmalschutz steht müssen wir zwei Türen haben, die optisch annähernd so aussehen wie die vorhandenen Türen. Nur ohne Bleiverglasung, da es Badezimmertüren werden. Passend dazu auch die Zargen und der Beschlag. Unten ein Foto solch einer Tür. Gibt es im Raum Osnabrück/Melle/Bielefeld Handwerker (Tischler, Schreiner, etc.) die so etwas machen? habt Ihr Adressen und Erfahrungen? Würde mich über eine Antwort freuen, da es im Novmeber losgehen soll. Oder machen das auch Handwerker die weiter weg Ihre Firma haben? Halten sich da die Kosten im Rahmen? Danke schonmal...

Frank



Türen



Nach Baujahr 1840 sieht mir das nicht aus.



Antwort



Das Haus ist 1840 nicht die Türen. Müßten jünger sein...



Türennachbau



Dann frage ich mich warum sie nicht gleich Türen die besser zum Baualter passen nachfertigen lassen oder bewußt moderne Türen verwenden wenn schon nicht die Orginale vorhanden sind. Moderne Türen sind auch als solche (und damit als nicht zum Orginalbestand gehörend) erkennbar.

Viele Grüße



Alte Türen



Mir sieht das auf dem Foto eher so aus, als hätte man eine alte Originaltür aus dem Bestand abgebeizt und irgendwann zu Zeiten der Tiffanylampenselbermachmode kunstgewerblich unter Missachtung des tatsächlichen historischen Stils optisch aufgepeppt.

Wahrscheinlich erfolgte diese individuelle Vermurksung der Tür unter Zuhilfenahme eines Schreiners, der das Bleiglasbild immerhin hoffentlich handwerklich korrekt einsetzte und den pseudo-rustikalen Griff der eher an einen mittelalterlichen Schuppen als an ein Haus aus dem 19. Jahrhundert passt, anbrachte d.h. es wird solche Türen selbst auf dem Markt für historische Baustoffe in dieser Form wohl nicht geben.

Entgegen vieler Äußerungen hier im Forum fertigt kaum noch ein Tischlerbetrieb historisch stimmige und somit denkmalgerechte Türen selber, meist gibt es auf Anfrage "Landhausstil" aus dem Katalog der üblichen Großkonfektionäre.

Ich glaube aber, Forumsmitglied Jürgen Kube aus Minden, immerhin nicht ganz so weit von OS entfernt, könnte in Sachen Türennachbau evtl. eine brauchbare Adresse sein.

Grundsätzlich würde ich für ein denkmalgeschütztes Gebäude eher entweder die alten Türen aus dem Bestand versuchen zu retten bzw. stilistisch passend wiederherstellen lassen oder versuchen, auf dem nicht gerade kleinen Markt für historische Baustoffe eine passende Tür zu finden. Es ist ein bisschen wie Lotterie spielen, aber angesichts des riesigen Angebotes nicht komplett unmöglich etwas zu finden, wenn man etwas Zeit und Mühe aufwendet.
Auf jeden Fall sollte alles inkl. Zarge komplett und passend für die Türoffnung sein. Wenn man sich alles von einem Tischlerbetrieb anpassen und umarbeiten lassen muss, kann man sich die Tür auch gleich neu anfertigen lassen.
Entgegen vieler Unkenrufe gibt es jedoch durchaus Anpassungsmöglichkeiten um ein paar cm Differenz in der Türöffnung auszugleichen, die von der Zarge sowieso verdeckt werden.

Evtl. vorher mit dem Denkmalschutz absprechen, welche Art von Türen genehmigt sind, gilt auch für komplett moderne Türen.





Hallo,

Aufgrund der Füllung, könnte es sich um eine Tür handeln, die westlich des Rheins(Frankreich, Belgien) gbräuchlich war, vielleicht hier mal, bis nach Frankreich gezielter schauen. Das Fenster ist ein späterer Umbau. ich vermute, die gezeigte Tür hatte oben mal ein kleines Klappfenster zum öffnen.

Gruß
Selle



Antwort



Hallo,

Wenn es um schöne Holztüren geht,dann schau mal hier. http://www.ottenbau.de/haustueren/holz-haustueren/ . Haben eine relativ große Auswahl und war bisher immer zufrieden damit.



Wirkungsbereich



Auf der Homepage von Ottenbau:
"Unser Montagegebiet: Schleswig-Holstein & Hamburg"
Nix für ungut, vielleicht findet sich ja auch ein Anbieter in der Nähe.

Dieser hier:
www.oudedeur.nl
Wäre evtl. auch einen Besuch wert.
Von OS ist man ja schnell in Holland.