Türaufbereitung



Türaufbereitung

Kann mir jemand etwas über diese Art der Tür sagen? Jahrzehnt, in dem diese Türen typischerweise verbaut wurden? Gibt es eine spezielle Bezeichnung dieser Türart? Unter Kassettentüren scheint diese Sorte anscheinend nicht zu fallen.

Grund meiner Anfrage ist eine mögliche Aufbereitung. Durchgänging sind diese Türen in einem Haus verbaut. Alle Räume sind jedoch sehr dunkel. Wäre es möglich, das "Gefache" durch Glas zu ersetzen oder auch nur die obere Hälfte? So käme mehr Licht in die Räume. Gibt es bei solchen Geschichten erfahrungsgemäß Probleme mit der Stabilität?
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen....





Ich tippe mal auf 20ziger Jahre, aber wenn sie im ganzen Haus eingebaut sind, spricht doch sehr viel dafür, dass die Türen aus der Bauzeit des Hauses sind, wann wurde das Haus denn gebaut?
Zum Umbau am besten einen Tischler fragen.
Gruss Jan



Möglicherweise...



sind die Leisten nur mit Stiften befestigt, dann sollte mit etwas Sorgfalt nur ein kleiner Aufwand entstehen.

Die Scheiben sollten gut verklotzt werden, damit die Tür in der Diagonale gesichert wird.

Ich würde ein 2-Scheiben-Sicherheitsglas 6mm wählen, gibt's auch mit opaker (Milchglasoptik) Folie.

Grüße

Thomas





Es gibt aber 4mm ESG. Das wäre leichter und günstiger.
Neben dem Verzug des Türrahmens haben die Scharniere bzw. die deren Befestigung mit der Zeit ein Gewichtsproblem.



4mm ESG...



...muß nicht unbedingt "günstiger" (Handwerk ist kein Gunstgewerbe) sein; es ist nämlich weniger gebräuchlich. Zudem erfüllt die Scheibe auch eine statische Funktion - die Diagonalaussteifung. Und das 6mm Glas ist mit Sicherheit stoßsicherer. Nicht unwichtig bei Glas im Kniebereich.

Grüße

Thomas





Habt ihr Handwerker die ESG vor Ort schneiden und spannen?
Ich kenne nun wieder die Werkspreise. 4mm ESG ist immer günstiger als 6mm VSG, wenn es um gleiche Menge/Größen geht.
Was der Handwerker dann aufschlägt, ist was anderes.

Ich hab in meinem Altbau 3 Türen die zu DDR-Zeiten mit normalen Glas nachgerüstet wurden. Sogar die Scheiben sind noch heile. Ich würde es aber wegen Schnittgefahr natürlich nicht so machen.
Die Türbänder waren alle in der Zarge lose. Ergo jedes halbe Kilo zählt.



Der betreffende Handwerker...



nennt sich Glaser. Warum sollte ausgerechnet Dieter keinen in seiner Nähe finden?

Die Türen könnten aus den 30er Jahren zu sein, also solide Schlitz/Zapfenverbindung. Für eine ursprünglich verglaste Tür wäre auch kein anderer Aufbau gewählt worden.

Wenn die Bänder wacklig sind, müssen sie sowieso eingepasst werden, mit oder ohne Glas. Alles andere wäre Pfusch.

Grüße

Thomas



Zimmertüren verglasen



Wenn du die Scharniere/Türbänder fotografierst und die Leisten bzw Füllung von beiden Seiten kann ich dir mehr dazu sagen.
Miß doch auch die Stärke der Füllung.

Ggf an meine mailadresse schicken oder hier

Andreas Teich



Die



Drückergarnituren sind das gleiche Modell wie bei meiner Oma und das Haus soll Baujahr um 1930 gewesen sein. Bänder werden bei dem Baujahr und gefälzten Türen wohl Fitschen sein. Die halten viel aus... bei uns im Haus waren die Wohnungs-Eingangstüren teilweise mal eben mit 2 mm Stahlblech beschlagen um sie einbruchssicherer zu machen.