Tür einbauen in einem Fachwerkhaus




Hallo
Hab da eine frage, in naher zukunft würden wir gerne unser haus renovieren da wir noch ein Anbau haben würde ich diesen gern als Wohnraum an dem haus nutzen. Die frage ist geht es wegen denn balken??????
Würde mich auf eine antwort freuen
Lg steffi



Türeinbau



Grundsätzlich ist es möglich, eine Öffnung in eine Fachwerkwand einzubauen. Wenn dabei keine Ständer entfernt werden, ist es i.d.R. unproblematisch. Werden Ständer ausgebaut, um größere Öffnungen zu schaffen, muß dieser Eingriff ggf. statisch geprüft werden. Machbar ist fast alles, es muß nur -am besten vor Baubeginn- bedacht und geplant werden.

Wenn Sie weitergehende Fragen zur Sanierung Ihres Fachwerkhauses haben sollten, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich berate auch zu Bauausführungen in Eigenleistung. In einem Vor-Ort-Termin als Bauberatung lassen sich z.B. solche Fragen wie von Ihnen eingestellt im Zusammenhang besser beantworten.

Meine Kontaktdaten finden Sie unter "pickartz.architektur" (anklicken)

Will Pickartz | Architekt | Bad Münstereifel

PS. Die Umnutzung Ihres Anbaues zu Wohnzwecken ist übrigens bauantragspflichtig ...





ok also wird es doch eine schwierigere sache werden, der Anbau wurde nicht von uns gebaut er war schon da als wir in gekauft haben hatten bisher nicht das nötige kleingeld um es fertig zu stellen
Danke für ihre Antwort
Wenn man wirklich eine tür einbauen würde wie würde man das machen??



Tür einbauen



Zuerst messen welche Breite sich zwischen den Pfosten ergibt.
Dann am Besten eine Tür mit Blockzarge nehmen- Nebeneingangstür o.ä.
Diese sollte ein Lichtes Durchgangsmaß haben welches dem des Balkenfeldes entspricht.

Wenn die Füllungen herausgeschlagen wurden kann man mit einer Handsäge die Zapfen des Querbalkens absägen und den herausnehmen.

Der Türrahmen kann dann einfach auf die Balken geschraubt werden wenn diese genau senkrecht sind- sonst entsprechend unterfüttern.

Möglichst Schwellen nicht zerschneiden,-auch wenn ihr dann eine Stufe habt.

Andreas Teich



Der Anbau



Ist der Anbau per Bauantrag genehmigt worden? Wenn Sie ihn mit dem FWH zusammen gekauft haben, sollte der Nachweis -die Baugenehmigung- sich in Ihren Kaufunterlagen befinden.

Es kommt leider ziemlich häufig vor, das solche kleineren Erweiterungsbauten "schwarz" errichtet werden. Wenn die Baugenehmigung nicht vorliegt, kann sie im Nachhinein beantragt werden, wenn der Anbau baurechtlich grundsätzlich genehmigungsfähig ist.

Abgesehen davon müssen bei der bauantragspflichtigen Umnutzung zum Wohnraum die Anforderungen der EnEv (Wärmeschutz) berücksichtigt werden, sowie eine ausreichende Belichtung der Wohnräume. Sie werden sehr wahrscheinlich eine Fassadendämmung aufbringen müssen, eine Dachdämmung und eine Dämmung der Bodenplatte gegen Erdreich. Geprüft werden sollte zumindest beim Anbau auch, ob die notwendigen Bauwerksabdichtungen gegen Bodenfeuchte, gerade auch im Sockelbereich, eingebaut worden sind.

Ein baukonstruktiv wichtiger und nicht ganz einfach zu lösender Punkt ist der Anschluß des Anbaudaches an die FWH-Außenwand des Wohnhauses. Dieser muss wind- und regendicht sein, darf aber nicht durch nicht fachgerechte Abdichtungsmaßnahmen (Kleb- und Dichtmassen) das Fachwerk schädigen.

Auf dem Foto ist zu sehen, das das Wohnhausdach indirekt auf die Dachfläche des Anbaus entwässert wird. Der Fallrohrauslass mündet direkt am Anschlußpunkt des Anbaudaches an die FWH-Fassade. Hier besteht bei Starkregen die Gefahr, das der Regenwasserschwall in die Anschlussfuge eindringt. Das Fallrohr des Anbaudaches mündet in´s Haus. Die Entwässerungsgrundleitungen sollten bis zum Kanal durch eine Kanalinspektion überprüft werden. Alte Grundleitungen sind häufig nicht mehr dicht; hier besteht grundsätzlich die Gefahr, das Abwässer unkontrolliert versickern. Nachteilig ist das insbesondere dann, wenn es im Bereich des Hausgrundrisses geschieht.

Wenn Sie Ihr neuerworbenes Haus modernisieren wollen, stellt sich wahrscheinlich auch die Frage nach einer ausreichenden bzw. komfortablen Gebäudedämmung für das Fachwerkhaus. Der Sockel des Fachwerkhauses ist neu aufgemauert worden. Die Fuge zwischen Fussschwelle und Sockel sollte fachwerkgerecht abgedichtet sein und zuverlässig ein Eindringen von Niederschlagswasser verhindern. Der Sockel sollte einen Sockelputz erhalten. Auch hier sollte die Bauwerksabdichtung überprüft und ggf. vor dem Sockelputz ergänzt werden.

Abgesehen vom notwendigen Türdurchbruch sind also noch einige andere -und nicht minder wichtige- "Baustellen" zu berücksichtigen





Ja hat alles seine richtigkeit das Dach war nicht da als wir das haus gekauft hqben das wurde von einer firma gemacht dje auch alles bedacht hat,also bis auf die dämung ist alles ok.
es ist wirklich nur die frage würde es gehen eine tür einzubauen eine andere frage wenn ich dort eine tür einbaue wieviel würde mich das kosten nur die tür rein zu machen????
danke für ihre antwort

Lg