Trockenlegung Feldsteinmauern

12.05.2016 Christian



Hallo liebe Gemeinde,

schon öfter bin ich auf dieses Forum gestoßen, wenn ich Fragen bezüglich Baumaßnahmen an meinem Haus hatte.
Ich habe das Bauernhaus meiner Großeltern zurückerworben und bin gerade dabei, dieses zu renovieren.

Die Grundmauern stehen seit 1829, ab demn ersten Stock ist in den 1960ern aufgrund eines Brandes jedoch neu aufgebaut worden.
Die Wände im EG bestehen aus Feldsteinen, Wanddicke ca. 60-80 cm.

Und nun zu meinem Problem:
Das Haus steht auf der Nordseite bis zum Boden 1.OG im Dreck. Hier drückt es bei starken und lang anhaltenden Regenfällen Wasser durch die Wand ins EG.
Die anderen 3 Seiten stehen nicht höher als Boden EG im Dreck. An der Ost- und Westseite grenzen direkt Gebäude an (Nachbarhaus und mein Nebengebäude).
Die Südseite des Hauses hat eine Nasse Stelle im Eingangsbereich. Die Türumrandungen (sandiger Granit) löst sich daher zunehmend auf. Weiterhin platzt der Außenputz auf der gesmaten Hauslänge ab. Hier wurde vor etwa 25 Jahren mit Sanierputz gearbeitet.
Ich vermute, dass die punktuelle nasse Stelle durch eine kaputten alten Leitung hervorgerufen wird und der Putz aufgrund mangelnder Atmungsfähigkeit der Wand abfällt.

Für die Sanierung des Hauses habe ich einen Architkekten hinzugezogen, der nun folgende Maßnahmen für die Trockenlegung eingeplant hat:

- Aushub der Nord- und Südseite bis 1,50 unter EG-Boden.
- Fundament säubern
- Betonputz auftragen
- Bitumenbeschichtung auftragen
- Drainieren

Nach einiger Suche im web bin ich immer wieder auf Seiten gestoßen, auf denen dieses Vorgehen kritisiert wird/als überzogen dargestellt wird. Es sei nicht notwendig, ein Feldsteinfundament trocken zu legen und verschlimmere die Situation, da Wasser in den Fugen hinter dem Zement aufsteigt und den Zement durch Frost wieder aufbricht... Andereseits wurde das Haus meiner Eltern 1990 mit ähnlichem Vorgehen (vorgemauerte Betonmauer + Bitumen + Drainage) trocken gelegt (das Haus steht allerdings auf wirklich fast sumpfigen Boden) und weist bis heute keine Abplatzungen an den besagten Stellen auf.
Die Kosten für die geplanten Maßnahmen sind nicht zu verachten...

Ich bin nun ziemlich verunsichert und frage daher hier im Forum: Ist dies das richtige/notwendige Vorgehen?
Klar ist, dass auf der Nordseite was gemacht werden muss, um das drückende Wasser zu unterbinden. Aber ist Betonputz die richtige Wahl und muss dies auch auf der Südseite in vollem Maße vollstreckt werden?

Danke schon jetzt für Hilfestellungen.





bei den Maßnahmen ist weiterhin eine Perimterdämmung vorgesehen...



Gut und schön, aber wer berät Sie?



Sie schreiben ein Architekt - wäre zunächst richtig, aber nur wenn dieser davon etwas versteht.
Bitte fragen Sie nach Referenzen (ungefähr gleiche Thematik) und sprechen auch mit diesen Leuten.
Und ich weiße schon jetzt darauf hin: was ist denn wenn das Wasser nicht mehr von der Seite eindringen kann?
Könnte es denn dann nicht von unten eindringen?
Ich verweise auf den Beitrag auf meiner Homepage da ich nicht alles immer wieder neu schreiben kann/will.
-

http://www.haus-schwamm.de/welche-abdichtungsarbeiten-sind-im-keller-machbarnotwendig/



Trockenlegung



Ein paar Bilder von außen wären hilfreich, um Situation und Schäden besser einschätzen zu können.
Wie hoch sollen die Kosten für die einzelnen Maßnahmen sein?

Andreas Teich



Bilder



Hallo nochmal,

ich habe mal ein paar Fotos zur Verdeutlichung gemacht. Dies zeigt die Feuchte Stelle innenseitig an der Südseite.



Bilder



Südseite_Eingangstür



Bilder



Südseite_Putz_außen



Bilder



Nordseite_innen



Bilder



Nordseite_außen



Bilder



Nordseite_außen_putz
Auf der Nordseite ist teilweise eine Betonrinne angebracht, die Regn ableiten soll. Diese ist schon sehr brüchig. Die Innensiete_Nord scheint etwas feucht zu sein. Auf der Innenseite_Süd kann ich außer dem besagten Eck keine Feuchtigkeit erfühlen.



Feuchte Mauern



Was befindet sich unter den Betonplatten Südseite und Nordseite?



Feuchtigkeit



Hast du überall funktionierende Regenrinnen und Fallrohre?
Das ist nicht gut zu erkenen und wäre die erste Maßnahme.

Grünzeug am Boden entfernen, sodass die Wände nicht feucht gehalten werden und schnelle Austrocknung durch Wind möglich ist.

Erde an der Nordseite abbaggern, sofern machbar- entweder dauerhaft oder nur zur Sanierung.

Ob es sinnvoll ist, weit unter die Fundamente abzugraben und eine Drainage zu Verlegen ist fraglich-
zuerst die Bodenzusammensetzung und die Entwässerungsmöglichkeiten der Drainage abklären.

Gibts Fotos jeweils der Gesamtansichten aus größerer Entfernung?

Absandenden Granit bei der Eingangstür gibts eigentlich nicht- eher Kalk- oder Sandstein.
Granit nimmt äußerst wenig Wasser auf.

Andreas Teich



Gesamtansicht



Die Regenrinnen und Fallrohre sind ok. Hier nochmal eine Gesamtansicht von Süden.



Boden_Süden



Unter den Grantiplatten (Süden) befindet sich Erdreich. Das Fundament scheint schonmal mit Betonputz bearbeitet worden zu sein, oder?



Nordeite_Gesamtansicht



Die Nordseite des Hauses steht quasi im Hof des Nachbarn.



Nordseite_Boden



unter der ohnehin schon maroden/rissigen Betonrinne findet man Erdreich.



Drainage



Wieso ist eine Drainage unter dem Fundament fraglich?
Es war angedacht die Drainage von der Nordseite durchs Haus auf die Südseite zu bringen. Auf der Nordseite kann kein Anschluss generiert werden, ohne den Hof des Nachbarn aufzureißen. Da im Eingangsbereich des Hauses ohnehin nur Dreck und kein Fundament liegt, wäre dies nicht der größte Aufwand.
Danke schonmal für eure Antworten :)



feuchter Sockelbereich



Wenn einem nichts einfällt greift man zum üblichen:
tief aufschachten
schwarzes Zeug auf die Wand schmieren
Perimeterdämmung
natürlich Drainage

Die letzten paar Bilder brachten mir endlich die notwendigen Informationen.
Der Sockelbereich sollte neu aufgebaut werden.
Ca. 30 cm oberhalb UND UNTERHALB!!! der Geländeoberfläche den Putz wenn er denn mürbe, morsch entfernen, neuen, zweilagigen Putz PIII und PII aufbauen, danach spritzwasserbrechenden Streifen. Das wars.



und das ist alles?



Und dadurch verschwinden meine feuchten Wände und das Problem, dass Wasser durch die Wand dringt?
Das Wasser in der Erde auf der Nordseite muss ja irgendwo hin?!



Abdichtung



Ja, so einfach ist das.
Im Zuge der Sockelsanierung kann auch der obere Putzbereich aufgearbeitet werden. Der Oberputz der sich abzulösen beginnt sollte runter. Kann es sein das der Putz darunter der Sanierputz ist von dem Sie schrieben?
Was ich nicht erwähnt habe weil ich es für selbstverständlich halte ist die Geländeprofilierung die so gestaltet werden sollte das kein Wasser Richtung Wand läuft.
Ich wiederhole das Wichtigste: KEINE Dränage! (heißt eigentlich Dränung oder Dränalage).
Wenn Sie innen was tun wollen:
Vermeiden Sie zukünftig Tauwasseranfall an den Wärmebrücken, das geht am besten durch Innendämmung und angepasste Heizung und Lüftung.
An der Eingangstür eine thermische Schleuse (kleiner Windfang bzw. Garderobe) setzen.



warum keine Dränung? wie sieht eine sinnvolle Geländeprofilierung aus?



Ja, ich nehme an, dass das der genannte Sanierputz ist (die Info kommt vom Vorbesitzer des Hauses).

Das klingt ja alles sehr gut und ich könnte mir dadurch tatsächlich einige tausend Euro sparen.
Um meinen Architekten überzeugen zu können, dass die angedachten Maßnahmen nicht sinnvoll sind, muss ich aber zunächst verstehen, warum das so ist. Ich verstehe noch nicht ganz, warum sich eine Dränung negativ auswirken sollte. Auch, wenn nicht direkt Wasser in Richtung Haus läuft, wird sich anfallendes Regenwasser immer in der Erde ansammeln und die Hausmauer (v.a. auf der Nordseite des Hauses) feucht halten. Ist es da nicht tendentiell besser, wenn das Wasser in einer Drainage abgeführt wird?

Wie sollte demnach eine Geländeprofilierung aussehen?
Erdreich wegnehmen und mit Schotter auffüllen. Darauf dann dicht (pflastern mit Beton ausgefugt) oder einfach offen gestalten? Oder einen Lichtschacht über die gesamte Hauslänge anbringen, so dass die Mauer bis zum Fundament frei steht?
Einfach offen lassen kann ich den Graben nicht, da der Nachbar dann eine Schlucht in seinem Garten hat.

Im Haus soll Wandheizung eingebaut werden, wodurch der Taubeschlag an den Wänden hoffentlich größtenteils vermieden wird.



hab nochmal nachgelesen...



Habe in dem oben genannten Link gerade gelesen, dass Schotter wohl eher wasseranziehend wirkt, als dieses fernzuhalten und, dass Humus nur einen geringen Wasserdurchfluss erlaubt.
Dennoch drückt bei starken Regenfällen Wasser von der Nordseite durch die Wand. Es bleibt also die Möglichkeit eines (überdachten) Lichtschachtes oder eine etwas bessere Variante der Betonrinne, um direkt am Haus anfallendes Wasser abzuführen.
Sehe ich das richtig?



Sockelbereich



Dann war der Oberputz mangelhaft, er hätte gar nicht angebracht werden sollen.
Machbar sich hochdiffusionsoffene Anstrichsysteme auf Mineralbasis aber keine kunststoffmodifizierten Oberputze wie in diesem Fall.
Ihr Architekt weiß anscheinend nicht für was eine Dränung eingesetzt wird und wie sie funktioniert.
Zur Erläuterung:
Dränungen werden bei Gebäuden nur für EINEN Zweck eingesetzt:
Die senkrechte Abdichtung eines KELLERS drucklos zu halten, also kurzzeitig drückendes Wasser zu vermeiden. Das kann in bestimmten Fällen je nach Geländeform und Bodenart auftreten. So braucht die Abdichtung nur gegen Bodenfeuchte und nicht gegen Druckwasser ausgelegt werden.
Sie haben keinen Keller und gegen Bodenfeuchte hilft keine Dränung.
Aber: Falsch geplante,mangelhaft ausgeführte und schlecht gewartete Dränanlagen können zu einer Vernässung des Baugrundes und damit zu Setzungen führen.
Fundamente Abdichten zu wollen ist Schwachsinn. Denen schadet keine Bodenfeuchte, sehr wohl aber das Freilegen ihrer Flanken durch sinnlose Aufschachtungen z.B. für Dränungen.
Lassen Sie den Baugrund so wie er ist, kein Schotter o.ä. einfüllen. Einfach den Graben mit Aushub bzw. Oberboden wieder verfüllen, bei Bedarf (stark bindiger Boden) mit etwas Sand verschneiden.
Ein paar cm tief Kies (oder Rasen) als spritzwasserbrechender Streifen, bis etwa ein Meter Abstand das Gefälle von der Wand weg, das genügt schon. Größere Mengen anströmendes Oberflächenwasser müssen spätestens einen Meter vor der Wand gefasst und abgeleitet werden.



Zusammenfassung



also ich fasse mal zusammen: sowohl für die Süd-, als auch für die Nordseite wird empfohlen:

- keine Dränung
- kein Aufbaggern bis unter das Fundament, kein Spritzbewurf am Fundament, kein Bitumen, keine Permiterdämmung
- kein Aufbaggern der Nordseite bis Höhe EG Boden
- Putz 30 cm unterhalb und oberhalb Gelände wie beschrieben erneuern --> auf der Nordseite bleibt der Humus im Bereich des EG an der Mauer dort, wo er ist
- Graben wieder auffüllen mit Erdreich und spritzwasserbrechende Schicht vom Haus weg abfallend anbringen

An der Südseite soll der Eingangsbereich erneuert und eine Terrasse angelegt werden. Hierzu müssen auch die Granitplatten, die direkt am Haus liegen, begradigt werden.
Um ein erneutes Verkippen zu vermeiden, sollte auch hier Schotter unterbettet werden. Vermutlich ist das dann auch suboptimal... (Schotter statt Erdreich, keine spritzwasserbrechende Schicht)?
Demnach sollte man vor seinem Haus keine befestigten Flächen anlegen?
Auch Beeteinfassungen direkt an der Hauswand, wie man sie oft vor alten Bauernhäusern sieht, sind demnach wohl suboptimal (Wassereintrag durch Gießen)?



Feuchtigkeitsschutz von Kellern



Dass erdberührte undichte Keller niemals mit einer vertikalen Feuchtigkeitssperre versehen werden sollten kann man sicher so nicht sagen.
Wenn Feuchtigkeit offensichtlich durch Fugen eindringt können solche Mmaßnahmen sicher sinnvoll sein.
Ggf je nach Nutzung auch eine Außendämmung.

Eine Drainage muß jedoch nicht sein und bringt auch nichts, wenn nicht spezielle, schon gen. Gründe dafür sprechen.

Spritzschutz durch Rollkies oä sollte gegeben sein bzw die Wand durch Dichtungsschlämmen oä vor dem Eindringen von Spritzwasser geschützt werden.

Wasserableitung befestigter Flächen vom Haus weg ist ohnehin logisch-
Unter Platten könnte auch als auch einfache Maßnahme zur Wasserableitung zB EPDM Folie verlegt werden-sofern es sinnvoll erschein- bei kleinen Fugen und großen Platten eher nicht notwendig.

Andreas Teich



Abdichtung



"Dass erdberührte undichte Keller niemals mit einer vertikalen Feuchtigkeitssperre versehen werden sollten..."

Wer soll denn das wo gesagt bzw. geschrieben haben, Herr Teich?

Sie sollten sich mal Ihre Dachrinnen bei Regen anschauen, Christian. Auf der Nordseite entwässert da eine Riesenfläche in ein Fallrohr. Ob die Rinne das alles fassen und ableiten kann halte ich für fraglich.



Trockenlegung



Das hörte sich in der Zusammenfassung ganz so an.
Ohnehin sind's immer Einzelfallentscheidungen und etwas schwierig zu beurteilen, wenn die örtlichen Verhältnisse unbekannt sind und man sich nur auf Angaben der Fragesteller verlassen muß.



@ Herr Teich. Das darf doch nicht war sein..



..was Sie alles so zusammenfantasieren.
Es hilft niemanden wenn Sie immer wieder Ihre "könnte, wenn und möglicherweise" anbringen.



Christian zur Drainanlage



Hierzu wird auch sehr oft kontrovers diskutiert.
Ab wann ist eine Drainanlage sinnvoll?
Ab wann ist ein Kiesgraben immer eine sinnvolle Maßnahme und auch eine Verbesserung?
In den letzten Jahren wird sehr oft auch bei alten Gebäuden um das Haus aufgegraben und eine Drainanlage eingebaut, sowie ein Kiesgraben bis zur Oberkantegelände hochgezogen und dies alles führt sehr oft eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung.
Vorab muss erwähnt werden, dass die Abdichtungsnorm DIN 18195 auch einen Hinweis auf eine einzubauende Drainanlage nach DIN 4095 vorsieht.
Es ist jedoch auch klar, dass diese Normen nur für den Neubau gelten und auch nur dann, wenn feststeht, dass es darum geht, Abdichtungen vor erhöhtem Wasserdruck zu schützen.
Ganz andere Überlegungen müssen bei einem alten Gebäude mit einfließen und auch abgewogen werden.
Sehr oft wird bei einer nachträglichen Instandsetzung mit einer Drainanlage der gewünschte Effekt – „ein trockener Keller“ nicht erreicht, bzw. manchmal auch das Gegenteil bewirkt, insbesondere bei alten Gebäuden.
War bisher Erdreich - und Humus am Haus, durch diese konnte nur sehr wenig Wasser eindringen. Nach dem Herstellen eines Kiesgrabens und einer Drainanlage wird das Wasser von der Oberfläche und auch das Regenwasser von der Fassade regelrecht „angesaugt“ und um die gesamte Hauslänge verteilt.
Dies führt oft dazu, dass an allen Stellen d.h. rund ums Haus Feuchtigkeit in erhöhtem Maße vorhanden ist. Es ist immer nur ein Wunsch, dass das Wasser durch die Drainanlage nur abläuft.
Wer jedoch wie ich, sich lange genug mit dieser Thematik beschäftigt weiß, dass sich Drainanlagen, aber auch der Kies mit Pflanzen und Schmutz oft zusetzen. Ob dann noch der gewünschte Erfolg möglich ist bleibt fraglich.
Ebenso findet dann, wenn Kies als Auffüllung eingebaut wird, in den oberen Randbereichen ein ständiger Wechsel zwischen feucht und trocken - nicht nur über das Wasser, sondern auch über die Kondensation statt. Dieser Wechsel zerstört oft die mit Sockelputzen ausgeführten Bereiche.
-
Und weiter kann beim Wiederauffüllen und dem Verdichten oft ein größerer Schaden durch die Vibration des ganzen Hauses entstehen.
Beim Verdichten entstehen beträchtliche - auch seitliche Drücke, und können die Wand eindrücken aber auch vom Auflager verschieben. Dies kann auch wieder zu einer Undichtigkeit führen.
.
Es ist also nicht ganz so einfach, immer das Richtige zu tun.
In all diesen Fällen ist es auch wichtig zu untersuchen, ob es sich um Stau,- oder gar um drückendes Wasser handeln kann.
Eine genaue Prüfung z.B. nach Merkblatt WTA* ist sicher besser als der oft erwähnte Spruch – „das haben wir schon immer so gemacht“.



Abdichtung



"Das hörte sich in der Zusammenfassung ganz so an."
Aha.
Ich glaube Sie haben ein Wahrnehmungsproblem, Herr Teich.
Zwischen der objektiven Realität und Ihrem Wunschdenken.



Feuchtigkeit im Keller



Zusammenfassung:
"also ich fasse mal zusammen: sowohl für die Süd-, als auch für die Nordseite wird empfohlen:

- keine Dränung
- kein Aufbaggern bis unter das Fundament, kein Spritzbewurf am Fundament, kein Bitumen, keine Permiterdämmung
- kein Aufbaggern der Nordseite bis Höhe EG Boden"

dann scheint das zumindest beim Fragesteller so angekomemn zu sein.

Ich habe überhaupt kein Wunschdenken in dieser Beziehung-warum sollte ich auch?

Und ohne das Gebäude nicht gesehen zu haben kann ich nur im Konjunktiv anworten-
Woher sollte auch eine vermeintliche Gewißheit kommen, die sich nur auf einige Bilder und eine subjektive Beschreibung stützen kann???

Ich sehe mir den jeweilgen Fall an und entscheide dann je nach Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit und finanziellen Möglichkeiten.

Wenn in diesem Fall das Wasser bei Regen direkt durch eine erdberührte Kellerwand dringt würde ich zu einer vertikalen Abdichtung raten, wenn nicht der gesamte Bereich dauerhaft abgegraben wird.
Wenn die feuchte Kellerwand nicht stört würde ich natürlich nichts unternehmen.
Wenn der Boden versickerungsfähig ist macht eine Drainage keinen Sinn- gegen übliche Erdfeuchtigkeit hilft sie ohnehin nicht und verändert diesen Zustand nicht.

Andreas Teich



Mal noch ne Frage



Wann wurde das Dach neu gemacht? Hatte das alte Dach evtl. keine bzw. defekte Dachrinnen? Oder hab ichs nur überlesen?