Ausgleichmasse auf Trockenestrich

03.08.2005



Hallo zusammen,

wir haben in einem Altbau eine Dachgeschossdeckensanierung vorgenommen. Aufbau ist Ausgleichschüttung und Trockenestrich. Leider sind trotz Arbeiten mit Wasserwaage und entsprechenden Abziehgeräten leichte Unebenheiten entstanden. Wie können diese am besten beseitigt werden? Lassen sich hier herkömmliche flüssige Ausgleichmasseprodukte verwenden oder wie geht man am besten vor?

Viele Grüße

Axel



Entschuldigung,



hallo Axel,
ich stelle erst mal wieder Fragen.
-welches Trockenestrichsystem
-welche Schüttung
-was ist unter der Schüttung und unter dem eventuellen Rieselschutz
-wie stark sind die Unebenheiten
-was soll für ein Belag drauf
-liegt der TE fest oder gibt er beim Begehen nach
-gibt es Randdämmstreifen, wenn ja, stehen diese über den TE hinaus
???????
Wenn diese Fragen alle beantwortet sind, dann kann ich näheres sagen.
Grüße Lukas





es geht , staubsaugen,grundieren und los.kein billiges Material nehmen.Wenn Estrich richtig verlegt ist gibt auch keine risse



Nachfrage



Die Fragen von Lukas sind berechtigt.
Von der Ferne nicht pauschal lösbar. Der versierte Anwender könnte den Boden saugen, Grundieren und die Fläche mit Flexkleber und eingelegtem Autexgewebe ausspachteln.

Viel Erfolg



Ausgleichmasse auf Trockenestrich



Hallo Lukas,
vielen Dank für dein Interesse !
verwendetes Trochenestrichsystem sind verklebte Elemente der Fa. Fermacell.
Als Schüttung wurde eine Granulatschüttung des gleichen Herstellers verwendet.
Unter der Schüttung befindet sich eine Holzdielenboden und als Belag ist ein Korkboden vorgesehen.
Der Trochenestrich liegt fest auf und die Randstreifen stehen ca. 10 cm über den Rand heraus.

Viele Grüße

Axel



Und die Unebenheit?



Hallo Alex,
ich denke mal, daß es möglich ist, die Fläche zu grundieren und warscheinlich faserarmiert zu spachteln. Das habe ich selbst erfolgreich bei mir privat gemacht und sogar Massivparkett mit 1K-PU-Kleber drauf verklebt.
Dafür gab es aber keinerlei Freigabe eines Herstellers. Das bedeutet, daß ich soetwas nicht beim Kunden ohne Absegnung des Herstellers machen könnte. Ich habe das mal mit einem Außendienstler von denen diskutiert. Der sagte eigentlich, daß da nichts dagegen spräche aber auch (noch) nicht alles getestet wäre.
Das ist sehr schön, daß der Randdämmstreifen überhaupt da ist und noch schöner, daß er noch nicht abgeschnitten ist. Den schneidest Du ab, nachdem der Kork verlegt ist.
Wichtig ist es, denke ich, die Fuge zwischen TE und Randdämmstreifen mit z.B. einem billigen, von mir aus auch überlagertem Acryl o.Ä. zu verschließen, damit da nicht der Spachtel weglaufen kann.
Zur geeigneten (zugelassenen) Grundierung und Spachtelmasse kann ich leider im Moment nichts sagen, Dir aber die Fermacell-Freecallnummer verraten: 08005235665
Grüße Lukas