Trockenbau im Bad, aufgesetzt auf alte Mauer




Hallo

mal wieder so eine Sache die mir noch nicht 100% geklärt scheint, also für mich :)

In meinem Badezimmer habe ich eine Innenwand. Diese Innenwand ist gemauert und verputzt.
Die Mauer ist 2,2m hoch.
Durch Umbau wurde die Decke nun 3,5m hoch.
Die Wanderweiterung von 2,2m bis zur Decke möchte ich mit Trockenbau realisieren und um Schallschutz zu haben kommt Dämmung rein.

Nun meine Frage.
Muss ich den Teil der im Trockenau realisiert wird mit einer Dampfsperre oder Dampfbremse bzw. Folie abdichten?

Die Fuge zwischen Trockenbau und Ziegelwand wollte ich unabhängig davon mit Lastogum überstreichen/verschließen um diese Dicht zu bekommen.

Bleiben noch die Fugen an der Decke welche ich im Grunde nur mit Acryl abschließen will.

Trockenbau wird 1mal oder 2 mal mit Fermacell Gipsfaserplatten beplankt.

An diese Wand grenzt die Dusche an, ich befürchte aufsteigender Wasserdampf der während dem Duschen auftritt hockt mir hinter die Gipsfaserplatten in die Dämmung und kommt dort nicht mehr raus...

Wäre es auch ausreichend Lastogum im Duschbereich bis zur Decke zu Streichen um den großteil des Duschwasserdampfs daran zu hindern in die Trockenbauwand zu gelangen?



Ich bedanke mich schon mal für Hilfe.



Wanderhöhung



Hallo, um wieviel lfd. Meter Mauer geht es denn? Ich würde bei einem homogenen Wandaufbau, gerade im Bad, bleiben, also aufmauern. Wie kommt es , dass der Raum 1,2m höher wird? Kann ich mir gerade nicht vorstellen, das wäre ja eine irre Höhe, die auch erstmal ausgeheizt werden will.



Hllo



Der Raum wurde höher da dort jetzt eine Dachgaube ist.

Wir hielten die Trockenbauvariante wegen Elektroleitungen für eine gute Lösung (Durch die Trockenbauwand gehen noch 10 andere Leerrohre für andere Zimmer).
Naja... hab schon so einiges gelernt bei dem Sommerprojekt.

Die Mauer ist 3,5m lang. Der Duschbereich wäre 0,9m lang.

Über der Dusche habe ich noch einen Badentlüfter installiert der soll dann bei 70 Luftfeuchtigkeit anspringen und zwangsentlüften.
Angedacht habe ich auch das der Lüfter so gleich beim Duschen den aufsteigenden Wasserdampf absaugt und so schon mal einen Großteil nach draußen befördert.

Gelüftet wird auch immer ordentlich. Mir geht es primär das während dem Duschen der Wasserdampf hinter die Platten gelangt.

Anmerken möchte ich noch das die andere Seite der Trockenbauwand nicht 100% dicht ist.
Theoretisch könnte das Wasser wohl wieder abdampfen. Bin mir aber nicht sicher in wie weit das dann tatsächlich geschieht.



Verwirrung



ich sehe nicht mehr durch. In 2,2 m eine Dachgaube? Fotos wären hilfreich, auch mal eins mit der Gesamtsituation.



hmm



Fotos habe ich spontan nicht zur Hand, kann ich aber machen

Wie die Höhe von 3,5m zustande kommt.

Die Badezimmer Wand ist nicht ganz unter der Fristpfette. Diese ist in rund 4m Höhe.
Von dort aus geht die Decke der Gaube dann in 8° Neigung runter.
Am Fenster hab ich eine Deckenhöhe von ~2,3m.
Da die Dusche nicht vor den Fenstern stehen soll und kann steht sie eben unter der höchsten Stelle der Gaube, das sind dann die 3,5m.



Wanderhöhung



Und die Decke abhängen?



Nein



die Decke ist Holz, genauer gesagt ein Sichtdachstuhl aus Fichte. Dämmung ist dann Aufdach.

Wie steht es nun um die Wand?

Ein Abdichten der Fuge sollte reichen oder nicht?

Wenn ich mir so überlege. Ich bringe die Dampfbremse an und mach auf diese wiederum eine Konterlattung. Dann die Gipsfaserplatten. Wenn mir nun Feuchtigkeit dazwischen kommt gammeln die Gipsfaserplatten ja erst recht oder?



Innenwand



Ich lese gerade nochmal, es handelt sich um eine Innenwand?
Dampfbremsen brauchts nur in Außenwänden oder in Wänden, die einen Warmraum von einem Kaltraum trennen. Ja, ein Abdichten der Fuge reicht.



Innenwanderhöhung



Diese Fummelei mit dem Dichtstoff bringt nichts. Sie sollten sich Gedanken darüber machen wie Sie in die ganze Konstruktion Stabilität hineinbekommen. Die Fuge wird immer zu sehen sein wenn die Beplankung nicht über die ganze Wandfläche gezogen wird- das bringt dann auch etwas mehr Stabilität.
Meine persönliche Meinung und Empfehlung:
Mit dieser Raumhöhe in einem Bad und unter einem Dachtragwerk haben Sie sich gestalterisch, kostenseitig, energetisch und statisch verrannt.
Gehen Sie zurück auf Anfang.



???



Wieso soll das ein statisches Problem sein? Die betroffene Wand ist keine Tragende Wand.



Knicksicherheit



Wenn Sie so bewandert in Baustatik sind dann ist ja alles gut.
ICH würde mir da ein paar Gedanken mehr zum Thema machen.



Ich



bin nicht so bewandert in Baustatik. Allerdings hat Dachdecker und Statiker mir gezeigt welche Wände tragend sind und bei welchen Wänden ich machen kann was ich will also z. B. die Wände komplett entfernen.
Die beschriebene Wand gehört zur der Wand bei der ich machen kann was ich will.
Deshalb verstehe ich nicht ganz warum Sie Bedenken wegen der Statik geäußert haben.
Außer natürlich Sie sind davon ausgegangen das es sich erst mal um eine tragende Wand handelt.



Statik



Ich bin nicht davon ausgegangen das es sich um eine tragende Wand handelt.
Die Regeln der Baustatik und damit der Physik gelten auch für nichttragende Wände.



Elektroinstallation



Hallo,

in der Badezimmerwand dürfen von Wandoberfläche bis 10cm Tiefe inerhalb dieser Wand keine Elektroleitungen , die andere Räume als das Bad versorgen verlegt werden. Im Bereich der Dusche dürfen überhaupt keine Elektroleitungen geführt werden , ausgenommen sie versorgen direkt ein dort zulässiges Gerät (z.b. DLEH o.ä.) oder ihnen ist eine Trenntrafo vorgeschaltet. Bei Verwendung von TW-Profilen aus Blech ist die Leitungsführung besonders sorgsam auszuführen, da die Blechprofile häufig scharfkantig sind und schnell die Mäntel der NYM-Leitung beschädigen können. Dies gilt auch für Leitungsführung in Leerrohren sei es mit NYM oder NYA. Das keine NYIF verwendet werden im Trockenbau, versteht sich von selbst.

Gruß
Detlef