Trockenbau an Balken?




Hallo, wir sind völlig unerfahren in Trockenbausachen. Wir interessieren uns für ein Haus mit offener Holzbalkendecke - im Obergeschoss ist die Dachbalkendecke freiliegend. Wir überlegen, ein bestehendes Zimmer zu teilen. Dazu hatten wir uns vorgestellt, eine GK-Wand zu erstellen und zwar in der Linie des Giebel-Trägerbalkens. Kann man die Trägerprofile (Metall) einfach am Balken verschrauben oder ist das wegen des möglichen Verziehens der Balken Unsinn? Wie löst man ein solches Problem? Gibt es bewegliche / elastische Anschlüsse?

Vielen Dank!



dann



schau Dir bitte erst einmal die Internetseiten der GK-Systemgeber an (Knauf usw.) Dort findetst Du alle Detaillösungen wie bewegliche Deckenanschlüsse !



Trockenbau bei Holzbalkendecke



Mögliche Verformungen der Holzkonstruktion sollten immer berücksichtigt werden.
Du findest Verarbeitungshinweise zB unter:

http://www.fermacell.de/de/docs/fermacell_Gipsfaser-Platten_im_Trockenbau_PuV.pdf

das für dich zutreffende findest du auf S.55,
wobei diese Ausführung für Brandschutzanforderungen ausgelegt sind.


Wenn kein Brandschutz zu beachten ist kann auch ein Holzbalken in Breite der C-Profile an die Decke geschraubt werden oder direkt das Deckenprofil.
Beim Ablängen der Ständer nur auf genügend Luft achten und die Platten nicht am Deckenprofil sondern nur am Ständer anschrauben, damit bei Setzungen der Decke keine Zwängungen entstehen.

Andreas Teich



@Herr Teich: Was soll das jetzt wieder mit Brandschutzanforderungen?



Was soll das jetzt wieder mit Brandschutzanforderungen? Ich glaube manchmal, sie wollen sich nur wichtig tun, was aber oft (außer was Energieberatung betrifft natürlich) nach hinten los geht.
Also, KEINE Brandschutzanforderungen!!!



und noch was



Ihr link bezieht sich auf Gipsfaserplatten. Gipskartonplatten reichen völlig aus und kosten nur einen Bruchteil. Sie schlagen immer sofort das teuerste vor.



Bewegungsfuge



Wegen der Anschlüsse brauchen Sie sich keine Gedanken machen wenn Sie sich an die Verarbeitungsrichtlinien der Trockenbauhersteller halten.
In einem Bestandsgebäude sind plastische Verformungen von Hölzern durch Belastung lange abgeklungen, die Gleichgewichtsfeuchte hat sich eingestellt. Die Befestigung von Rahmenprofilen läßt Spielraum für Bewegungen bis zum mm- Bereich zu wenn es denn sein muß. Die Wandscheibe ist, je nach Art der Ausführung, ebenfalls relativ elastisch. Man kann sie aber auch sehr steif ausführen, das ist eine Frage der Funktion die so eine Wandscheibe erfüllen soll.
Spezielle Brandschutzanforderungen sind bei dieser Art Trennwand nicht vorhanden.



Deckenanschluß Trockenbau



Genau lesen:
Ich habe geschrieben, dass sich die im Link genannte Ausführung auf Brandschutzanforderungen bezieht
ich habe NICHT geschrieben, dass diese hier beachtet werden müssen-
was bei einer wie hier vorliegenden Holzbalkendecke auch nicht unbedingt sinnvoll wäre.

Wenn wie hier geschrieben wird 'zB', bedeutet das nach allgemeinem Sprachgebrauch, dass es sich um EINE Möglichkeit von mehreren handelt.

Ich stelle immer die jeweils möglichst günstigste Ausführung dar die, wenn gewünscht, selbst ausgeführt werden kann und technisch, ökologisch und bauphysikalisch einwandfrei funktioniert.

Und natürlich ist es nicht notwendig, wenn der Link zu Ausführungsdetails eines Herstellers genannt wird, dass nur dessen Materialien verwendet werden dürfen. Danke für den Hinweis!

Es ging nur um die Frage nach einem Gleitanschluß für Trockenbau, die ich beantwortet habe- nicht um dafür geeignete Platten (wozu ich mich nicht geäußert habe),
wobei Fermacell-oder auch andere Gipsfaserplatten- durchaus Vorteile gegenüber Gipskartonplatten haben, natürlich aber vom Materialpreis her teurer sind.
Bei Holzkonstruktionen -besonders im Dachbereich- muß generell mit Bauwerksbewegungen gerechnet werden- daher sinnvollerweise die entsprechenden Hinweise der Plattenhersteller beachten.

Andreas Teich



Das ist es was mich aufregt



Sie geben ein Beispiel, das weder vom Material, noch von der Art der Ausführung Sinn macht. Dann gibt´s nach der "Beschwerde" eine seitenlange Erklärung, dass es ja nur ein Beispiel war. Es war halt ein schlechtes Beispiel. Mehr nicht. Problem ist nur leider, dass sie den Fragesteller total in die Irre führen und diverse Forumsteilnehmer ständig auf Trab halten, ihre Vorschläge zu kommentieren.



Forumsbeiträge



Glücklicherweise wird niemand gezwungen sich zu anderen Beiträgen zu äußern- was auch kaum jemand so empfindet.

Wenn etwas unklar sein sollte wird im allgemeinen nachgefragt.

Da in dem gen. link die gesamten Verarbeitungshinweise erläutert sind hatte ich zur Vereinfachung für den Fragesteller die Seitenzahl vermerkt.

Im Übrigen sind diese Herstellerangaben auf fast alle anderen Fabrikate und Plattentypen übertragbar.

Warum nicht einfach selber Beiträge schreiben, die die Fragen vollständig beantworten oder sich auf die Fragen beziehen?
Die meisten hier und in anderen Foren schaffen das doch auch-

Das wäre viel einfacher und produktiver, als seine Restlebenszeit mit Negativbeiträgen zu verschwenden.

Andreas Teich



Aufs Thema beschränken



Man könnte aber zumindest versuchen, primär auf die eigentlichen Fragen einzugehen, soweit dies anhand der Informationen möglich ist.

Da wir die Situation nur aus Forumsberichten kennen und oft nur mit dürftigen Informationen kann im Grunde nur im Konjunktiv geantwortet werden-
alles andere wäre etwas unseriös.
('währe' habe ich hoffentlich nicht geschrieben...)

Wenn ein für manche nicht hilfreicher Beitrag erfolgt besteht immer noch die Möglichkeit, dass er anderen weiterhilft-
wir schreiben ja nicht für die Fachleute.

Wem ein Beitrag nicht gefällt oder wenn Animositäten bestehen muß man diesen nicht lesen, viel weniger sich dazu äußern-
alternativ könnte ein Beitrag zur Richtigstellung erfolgen, der möglichst mit entsprechenden Belegen, Berechnungen etc begründet wird-
dann können die Fragesteller besser entscheiden was glaubwürdiger erscheint oder die Frage besser beantwortet.
-und darum gehts doch wohl hoffentlich für uns?

Andreas Teich



Belege?



Belege? OK BauO Hessen Anlage 1 --> Keine Brandchutzanforderung bei nichttragenden Trennwänden.
Rest? Ist halt so. Wenn jemand zu viel Geld hat, fragt er sich nicht im Internet durch, sondern holt sich einen Fachmann ins Haus. Sprich: Sparsame Variante, nicht Deluxe mit Gipsfaser und gleitendem Anschluss.
Mal im Ernst, die haben das Haus noch nicht mal gekauft!
Die allererste Antwort war schon mehr als genug Input, das bedurfte keiner wie Sie schreiben "besseren Antwort", aber dann kommen Sie... als ob das für die Kaufentscheidung wichtig wäre...



Kaufentscheidung



Die Frage wie der Deckenanschluß herzustellen ist wird sicher nicht kaufentscheidend sein?

Gibts denn Fragen, die zu klären sind?
Wurde das Gebäude von einem Sachverständigen untersucht?

Haben Sie Schäden festgestellt oder gibts Unsicherheiten bei der Beurteilung?

Andreas Teich



Na



Na, da hab ich ja ein tolles Stichwort gegeben... :-)



Männer



Männer vom Bau - wie im Kindergarten !



Ergänzung



Danke an alle, die geantwortet haben! Wie wir geschrieben haben, wir wollten als Laien erstmal nur wissen, ob so ein Problem überhaupt "einfach" lösbar ist. Der Kaufpreis ist leider so hoch, dass wir uns am finanziellen Limit bewegen und ggf. diese Trennwände selbst erstellen müssten. Aber offenbar gibt es ja vorgefertigte Lösungen, die wir nutzen könnten.

Das Gebäude wird natürlich von einem Sachverständigen untersucht, bevor wir die endgültige Entscheidung treffen. Erstmal wollen wir nur wissen, ob es von den Kosten her Sinn hat. Die Trennwände benötigen wir in jedem Fall, um die erforderlichen Zimmer zu erstellen.

Danke!