Trittschallschutz unter Massivholzdielen O.,K?

27.05.2014



Ich möchte meine Kiefernholzdielen aus den 50ern
gerne restaurieren.
In der Unterkonstruktion befindet sich im Moment
8cm (also gesamte Aufbauhöhe) Sand mit dicken Steinen.
Die UK befindet sich auf einer Betondecke (Träögersystem)
Ich habe die Dielen alle rausgenommen und will wie folgt vorgehen:
Sand raus, besenrein, Unterkonstruktion um 1 Balken erweitern, Abstand von 60 auf knapp 50 cm verringern.
Dann 5cm Kies rein, darauf 5cm Mineralwolle, damit
die Dielen auch press aufliegen ohne Hohlraum darunter.
Auf die UK Korkstreifen zur Schallentkopplung.
Dielen wieder rain, scheleifen und waxen oder öölen.
Geht das Konzept so auf?
Was würdet ihr verbessern?



Ist da vielleicht...



ein Keller darunter?

Wenn ja, wozu soll eine Trittschalldämpfung gut sein?

50er Jahre Dielen klingt wie "dünn und schmal". Wie dick sind die Dielen jetzt?

Grüße

Thomas



Dicke ist



21 mm, also genug zum Abschleifen, breite so 8 cm.
Im UG Keller drunter, der Lärm ist sonst aber auch
im Raum selbst zu hören, wo er erzeugt wird.
Im OG dasselbe, und da vermietet werden soll, MUSS
was dagegen getan werden, sonst denkt man, es
werden ober Elefanten gehalten.



Ich würde diese Dielen...



mitleidslos entsorgen. Das Kitten, Reparieren und Schleifen kostet mehr, als der Erwerb neuer Dielen mit perfekt gehobelter Oberfläche. Die Teilchen sind einfach zu dünn, und die Breite macht auch nichts her.

Eine Trittschalldämmung zum Keller zu ist sinnlos, eine Entkopplung nicht anzustreben. Zudem funktioniert der angedachte Aufbau nicht, da er nicht entkoppelt ist. Lediglich der Raumschall sollte verringert werden, wenn Hohlräume unter der Dielung vermieden werden.

Ich würde also zum Keller zu die UK so lassen, ggf. Hohlräume zwischen den Balken auffüllen. Darauf eine 28mm Diele, am preiswertesten ist nordische Kiefer, gibt es doppelt so breit wie der jetzige Bestand für ca. 25€ netto.

Im 1.OG (Betondecke?) wird eine Entkopplung am besten durch Holzweichfaserplatten mit zwischengenuteten Lagerhölzern erreicht (z.B. Gutex Thermofloor NF). 40mm Unterbau zzgl. 28mm Dielung ist die Mindestaufbauhöhe. Die alten Lagerhölzer können dort also ausgebaut werden.

Grüße

Thomas



Also ich will nun



nachdem ich etwa 3-4 Tonnen Sand aus dem Hau aus 2 Räumen
geschleppt habe, die Lagerhölzer im UG behalten, bzw.
durch einen Teil der von oben aufstocken,
Dielen komplett austauschen mit 27mm stärke, 12cm breite.
Fichte nordische Art.
Im OG Kreuzlattung und alles (Betondecke massiv) mit
Cellulose (wegen des Preises) füllen.
Wie ist das denn, wenn ich ,mal später ne Fussbodenheizung
einbauen will, so in 10 Jahren?
Aufbauhöhe, also Lichte Weite beträgt
8cm.



Wenn...



eine FBH eingebaut werden soll, fliegt das alles wieder 'raus. Also besser jetzt als in 10 Jahren.

Grüße

Thomas



naja, o.k.



aber wie sieht es denn mit dem restlichen Aufbau aus?

Ist das denn so O.K.?



Ich habe Ihnen doch...



einen "restlichen" Aufbau beschrieben. Von Kreuzlatten halte ich nichts.

Wenn die FBH in 10 Jahren daraufgebaut werden kann (Aufbauhöhe!), kämen dazu (Beispiel Trockenaufbau Ripal)24mm Lattung einschl. FBH und (mindestens!) 20mm Dielung.

Grüße

Thomas