Frage btr. Trittschalldämmung auf einer Holzbalkendecke

15.03.2007



Hallo,
beim Aufstocken unseres Flachdach Bungalows, kam auf die alte Betondecke ein Holzbalkendecke, auf die dann 22mm OSB Platten verschraubt wurden. Der Raum zwischen den Balken ist mit Mineralwolle aufgefüllt. Darauf wollen wir dann einen Gussasphalt Estrich Verlegen lassen.
Jetz kam vom Estrichbauer die Anmerkung, dass man die OSB Platten von den Balken hätte entkoppeln müssen, mit z.B. einer Lage Pappe. Da wir das nicht gemacht haben, müssten unter den Estrich nun noch entsprechende Trittschall dämmende Maßnahmen (Lage Styropor?) erfolgen. Hat hier jemand Erfahrung mit?

Gruß
Karsten



Was versprichst Du Dir



von Gußasphalt im Obergeschoß?

Auf die Balken (ohne OSB) ein guter Dielenboden und das Thema wäre abgearbeitet.

GA hat an der richtigen Stelle seine Berechtigung, aber hier ist er einfach nur teuer. Und bei der Verwendung von GA ist die Holzunterkonstruktion völlig sinnlos. Dämmung / Entkopplung geht nur mit hochwertigen Materialien, der Hitzebelastung wegen (Foamglas z.B.). Das sollte der Gußasphalteimerträger aber auch wissen.

Also entweder: Balken und OSB raus und GA auf Foamglas,

oder OSB raus, und darauf eine Dielung. Bei dieser Gelegenheit würde ich die Mineralwolle gleich mit verschwinden lassen, und durch eine geeignete Schüttung wie Liapor ersetzen. Der Entkopplung wegen könnte man die Balken auf Streifen aus Holzweichfaserplatte legen.

Grüße

Thomas



Trittschalldämmung auf Holzbalkendecke



Foamglas ist ein guter Wärmedämmstoff, als Trittschalldämmung nicht so gut, da sehr starr. Üblich sind unter GA Fesco-Platten aus Kokosfaser zur thermischen Entkopplung und Trittschalldämmung, die hitzebeständig sind.
Ansonsten ist das mit der Holzkonstruktion natürlich Quatsch. Entweder Dielung oder GA.

Viele Grüße
Georg Böttcher



Fesco - Platten



kannte ich bislang nicht, habe gleich 'mal gegoogelt.

Das scheint ein klasse Material zu sein, danke für den Tip.

Grüße

Thomas