Trittschalldämmung als minimaler Höhenausgleich ok?

12.01.2011



Ich habe im OG die alten Teppichböden von meinem Vorgänger entfernt. Diese wurden mit einem dermaßen fest werdenden Zeug auf den alten Holzdielen verklebt, dass ich diesen kaum von den Dielen abbekomme. Schleifen, meiseln, Stemmen, nichts ging ab. Da die Klebeinseln von ca. 1-2mm nun anscheinend auf dem Holz verbleiben müssen, frage ich mich, ob ich für mein neues Parkett, den ich auf die Dielen legen möchte eine etwas dickere Trittschalldämmung als Ausgleich der Klebereste nehmen kann?
Die alten Dielen sind noch waagerecht und soweit für einen neuen Parkett ok. Hier und da gibt es zwar Fehlstellen, die ich aber bestimmt verfüllen (mit was weis ich noch nicht) kann.
Hat jemand mit so was Erfahrung? Oder soll ich den Gedanken erst gar nicht weiter verfolgen?



Auch bei einem weichen Trittschall...



... besteht die Gefahr, dass der anschließende Parkett unruhig liegt. Es kommt auch ein wenig auf die Größe der "Klebeinseln" an.

Ungewöhnlich ist für mich, dass sich da gar nichts bewegt. Lieber ein paar tiefer liegende Stellen als auftragende.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Unebenheiten



im Untergrund werden sich durch die Trittschalldämmung drücken und die Wirkung zunichte machen. Hier hilft nur ein vollflächiges Spachteln, geeignetes Material gibt´s im Fachhandel.
MfG
dasMaurer





Hallo,

ich hatte aehnliche Probleme mit meinen Dielen. Ich habe aber auch die schlimmsten Klebereste mit einer Sanierungsfraese herunterbekommen.
(Ich habe mir eine gebrauchte Festool zugelegt... bei Ebay kaufen, dann gebrauchen und dann wieder bei Ebay verkaufen...)

Viele Gruesse
Sandra



Das mit der



Fräse ist ggf. gar nicht mal schlecht. Kann da mal beim Baumaschinenverleih nachfragen.
Meine Überlegung ging dahin, dass ich mit einer stärkeren Auflage oder mit zwei Dämmungen übereinander die Unebenheiten ausgleichen und trozdem eine Schallisolierung herstellen kann. So kann die unter Trittschalldämmung ausgleichen (sich zusammendrücken) und die zweite die eigentliche Aufgabe übernehmen. Nur falls das mit der Fräse nicht gehen sollte.



Keine diffusen Untergründe!



Ihr teueres Parkett kommt bis zum Abriss nicht zur Ruhe, versprochen. Der Untergrund muß eben und tragfähig sein, alles andere wird Murks. Zu dicke Trittschalldämmschichten sind kontraproduktiv.

Neben einer Sanierfräse von Festool geht auch eine Lackfräse (Metabo) für diese Aufgabe.

Grüße

Thomas



Ausgleichmasse



Mein Vorschlag, eine PUR-gebundene Blähton- Gummigranulatmischung mit anschließender Verschleissschicht von 5 -10 mm. Kann ab 10 mm aufgebaut werden, und ergibt einen Trittschallmindernden und wärmeisolierenden Bodenaufbau für nachfolgende Sichtböden aller Art. Einzige Vorausetzung ist die Tragfähigkeit des Untergrundes.



wegen zeitlicher Unterbrechung



aufgrund anderer Probleme und den letzte woche durchgeführten Umzug, konnte ich mich nicht mehr richtig um das Thema kümmern. Abgeschlossen ist noch nicht.
Ich versuche nochmal die Fräsvariante zur Freilegung und kann dann ein paar Bilder des Untergrundes, auf den ich aufbauen möchte einstellen. Sovern ich mein Akkuladekabel von Foto in den Kisten finde...
Das mit der Trittschalldämmung wie zuvor gedacht, lass ich dann mal lieber sein. Notfalls muss nen Teppich als Übergang herhalten.
Bis bald und danke schonmal an der Beteiligung.
Gruß
Mathias



Schonmal



Wasser probiert?
Alle Teppichkleber die ich bislang in den Pfoten hatte, haben sich mit Einweichen ganz gut entfernen lassen. Dann sollte man das Holz natürlich gut trocknen lassen.

Konkret probiert habe ich das schon mit Teppichkleber auf Holz (Eiche), Rückständen von selbstklebenden Teppichfliesen auf Steinzeugfliesen und Kleber von einem linoleumartigen Boden auf Terrazzo. Beim Holz habe ich eher vorsichtig eingeweicht, beim Terrazzo einfach Wasser großzügig auf den Boden gekippt.

Auch von der Empfehlung, gut mit heißem Wasser getränkte alte Handtücher zum Quellen auf die Kleberreste zu legen habe ich schon gelesen.



mit Einweichen



werde ichs probieren und berichten.
Danke für den Hinweis.
Da bin ich mal gespannt.
Gruß
Mathias