Trittschalldämmung Altbau Balkendecke Renovierung

31.01.2005



Liebe Leute,

Wohne als Mieter in einem Altbau in Wien, 1903 errichtet. Die Wohnung ist exzellent, nur die Trittschalldämmung nach oben lässt zu wünschen übrig (Holzbalkendecken mit Dielendeckung). Die Wohnungen über uns werden in absehbarer Zeit frei und der Vermieter ist grundsätzlich bereit, das Problem anzugehen.

Mir ist klar, dass betreffend Trittschall die Aufbringung eines Estrich inkl. Armierung die höchste Wirkung zeigt.
Meine Fragen:

- Wie hoch liegen die Kosten dafür pro Quadratmeter ca.?
- Falls das Aufbringen eines Estrich wegen Gewichtsbelastung nicht möglich ist:
- Was bringt eine Schüttung (z.B. mit Perlit etc.) und die Aufbringung eines Trockenestrich? Wie hoch liegen hier die Kosten pro Quadratmeter?
- Was bringt eine Schüttung und die Aufbringung von Verlegeplattenv100/bzw. V20? Kosten?
- Sollten die alten Dielen rausgerissen werden (Raumhöhe ist kein Problem)
- Gibt es andere Alternativen?

Vielen Dank!

Marcel Fink



Es gibt noch viele Alternativen,



daher müsste man die Situation schon etwas genauer kennen.
Estriche und ander Beschwerungen funktionieren in den meisten Fällen nicht.
Außerdem ist es in vielen Fällen sinnvoll die alte Dielung zu erhalten.



Ich habe dasselbe Problem,



deshalb meine Frage: haben Sie ein Lösung gefunden? Könnten Sie mir Tips geben?
Zustand bei mir: Haus aus den 20ern, wunderschönes, breites Fischgratparkett in Eiche, Holzbalkendecke mit Schüttung.
Deckenhöhe 3,20m z. T. mit Stuck.
Parkett heraus, Dämmung einfügen, Parkett wieder verlegen?
Jetzt ziehen neue Obernachbarn mit 3 kleinen Kindern ein.
Danke für eine Antwort. Mona



Ehrliche Antwort?



Hallo Mona,
aus meiner Sicht maximal Decke entkoppelt abhängen. Sonst Gehörschutz oder einfach damit leben, daß Kinder Geräusche machen (manchmal schlafen die sogar;-)) oder in´s Einfamilienhaus umziehen.
nachdenkliche Grüße Lukas