Horizontalabdichtung und Kellertreppe




Hallo an alle,

ich denke gerade über die Horizonzalabdichtung in meinem Gutsherrenhaus nach.
Stand:
Die Kellerdecke besteht aus Gewölbekappen welche ich bis Oberkante der höchsten Kappe mit Leichtbeton aufgefüllt habe, des weiteren wurde in die Wände eine Horizontalsperre mittels Sägetrennverfahren eingebracht.

Nun bin ich am überlegen wie ich die Fläche abdichte, ... warsceinlich mit dieser Abdichtbahn Katja (so ne art Schweißbahn ... aber Schweißbahn fällt aus da mein Leichtbeton aus Styropor und Zement besteht) diese Abdichtbahn wird nur untereinander Verklebt und man kann sie in den Ecken 90 Grad knicken.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:
wie löse ich das an der Kellertreppe?
Da ist ja im Grunde ein Loch im Fußboden ...
(Kellerzugan ist offen also ohne Mauern sondern da kommt nur ein Geländer herum)

Wie löse ich das also mit der Abdichtbahn.
Auch sind die Wände li und re neben der Kellertrppe ja unterhalb der Horizontalsperre in der Wand und somit nass.

Wie bekomme ich sowas gescheit abgedichtet?

ich hoffe das ich es verständlich beschrieben habe.

mfg tobber9



Aufwand - Nutzen



Hallo

für was den ganzen Aufwand?
vor allem wenn es nicht geplant ist?

Ich hätte weder Leichtbeton verfüllt noch die Mauern aufgesägt.

Welche Fläche wollen Sie denn noch abdichten?
Kellerboden oder EG-Boden?
oder wie oder was?

FK



Also



Abgedichtet wir im EG auf dem Leichtbeton.
Horizontalsperre in den Wänden wurde eine Steinreihe weiter oben eingebracht. Da soll also die Dichtungsbahn drauf, an der Wand hochgeführt und verklebt. Des weiteren kommen dann 5cm Dämmung, 3 cm tackermatte für die Fußbodenheizung und Estrich drauf.

Bin nur halt am überlegen wie das detail an der Kellertreppe aussehen soll? Da brauchts ja irgendwie einen abschluss.
Und wenn ich die Kellertreppe runtergehe habe ich je li und re die Wände die ja zum Keller gehören und Nass sind. Diese Wände gehören ja auch mal zum Wohnraum, da die Kellertür erst kommt wenn ich die Treppe runtergegangen bin.

Und den ganzen aufwand betreibe ich weil ich es meines erachtens niemals mit vertretbarem Finanziellen aufwand schaffen werde den Keller trocken zu bekommen.
Und ich rede hier nicht von ein bischen feucht sondern richtig für Erwachsene.

Wir haben hier viel Schichtenwasser und dazu schwierige Bodenverhältnisse.

mfg tobber



Das meinte ich mit: vorher planen!



Hallo

Ihr Kellerloch, Ihr Kellerzugang wird immer ein feuchtes Loch bleiben und die Feuchte wird nicht weniger sondern staut sich unten und fällt dann prozentual natürlich vermehrt aus.

Solche Maßnahmen sollten VORHER gut durchdacht werden, sonst ist das wie wenn einer beim Raufklettern auf einen Fahnenmast die unter ihm liegenden Flächen streicht und sich wundert, dass er wenn er oben ist nicht mehr runter kommt???

Das sollte bis zum Ende durchdacht werden und sein. Alle Maßnahmen sollten aufeinander abgestimmt sein und sich nicht widersprechen und behindern.

Diese vermeintlich "praktischen" und "leicht verständlichen Bauzaubereien die uns die Industrie anbietet bringen oft mehr Schaden auf Dauer als Nutzen.

Und solche komplexen Probleme sind bei weitem nicht in oder mit Hilfe eines Forums zu lösen.

Wünsche Ihnen ein gutes Gelingen

FK