Betontreppe geht kaputt




Hallo,

die in einen nur von außen zugänglichen Keller führende schmale Betontreppe wird marode. Die Stufen bekommen immer mehr Risse, es bröckeln an den Innenkanten kleine Stücke heraus.
Leider sind die einzelnen Stufen unterschiedlich, ist halt keine Normtreppe.
Ich suche Möglichkeiten zur Wiederherstellung oder Ideen, wie man den Abgang wieder neu machen kann.

Lieb wäre mir auch ein Belag, der die Treppe weniger rutschig werden läßt. Eine Überdachung ist leider nicht gut machbar, bei nassem Wetter ist es ziemlich glatt.

Gibt es Ideen oder Erfahrungen mit so einer Situation?


LG Anne





Folgende Varianten sind denkbar:
- sich bei einem Strassenbauunternehmen aus rückgebauten Granit-Bordsteinen Stücke passender Länge als Stufen zuschneiden/hauen lassen und die verlegen. Manchmal findet man auch rückgebaute Treppenstufen aus Naturstein, die sich passend kürzen lassen.
- Treppe aus Ortbeton neu machen; die Trittflächen können mit einer Stachelwalze profiliert oder mit grobem Sand abgestreut oder auch mit gespaltenen Gneisplatten belegt werden, damit die Sache weniger rutscht.
- Treppe aus Betonstufen (fertig kaufen und ablängen lassen) neu aufsetzen.
- Treppenstufen aus Hartbrandklinkern ausführen, würde zum Mauerwerk passen.
- Treppe in verzinkten Metallgittern ausführen lassen. Ist sehr trittsicher, aber unangenehm zu begehen, darunter nicht zu reinigen und ästhetisch, na ja, bescheiden.

Man kann auch erstmal alles abschlagen, was marode ist. Wenn der Kern noch gut ist, lassen sich die Stufen durch einen Zementmörtelüberzug wieder aufbauen. Das wäre dann der billigste Weg. Wenn die Stufenhöhen ungleich sind, würde ich alles neu machen und dann auf gleiche Stufenhöhe achten (sonst erhöhte Unfallgefahr).

Man kann die Treppenstufen nicht bis in die Mauer führen, sondern seitlich je ein paar Zentimeter zurückbleiben und eine schiefe Ebene lassen. Das ist, wenn die Treppe in Beton werden soll, aufwendiger zu schalen. Dadurch lässt sich die Treppe dann aber wesentlich leichter reinigen.



Kellertreppe



Eins sollte ihnen klar sein:
Es gibt KEINE ordentliche Lösung die an einer Überdachung der Treppe vorbeigeht.
Da alles andere doch nur Provisorium bleibt können Sie auch das alte Provisorium wieder herstellen.
Da hat ihr Vorgänger die gemauuerte Ziegeltreppe (vermute ich) mit einem Zementmörtel belegt. Ein paar Jahre wirds wieder halten.

Viele Grüße



Besten Dank,



für die schnellen und hilfreichen Antworten.
Eine seitliche "Rinne" wäre sehr praktisch.
Es scheint keine Ziegeltreppe drunter zu sein, es findet nur ein grober steiniger Mörtel.

Ich werde versuchen eine Klappe über die Treppe zu setzen, damit bei Regen nicht ständig alles naß wird. Unklar ist mir dabei noch der Anschluß an die Hauswand, das Regenwasser soll ja nicht dahinterlaufen.

Neuaufbau des Betons oder Klinker sind in der engeren Wahl.
Und, na klar, wieder Fragen:

Kann ich einen üblichen Zementmörtel aus dem Baumarkt für einen Neuaufbau nehmen oder braucht es was Spezielles?
Wie sähe der Aufbau unter den Hartbrandklinkern aus, eine dicke Betonschicht?

LG Anne



In dem Fall...



... ist die Mörtelwahl wohl ziemlich sch... egal... gibts unten noch 'ne Entwässerung?

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner



Nein,



es gibt da keine Entwässerung. Es fließt aber nicht viel Regenwasser nach unten. Zum Keller geht es nach rechts herum rein, das wenige runterlaufende Wasser bleibt meist vor dem eigentlichen Kellerraum, auf der Treppe. Die Öffnung ist vom "Wetter" abgewandt.

LG Anne