Trends im Garten

Gartenbau

Fachwerkgartenhäuser Bauerngarten / Fachwerkgartenhäuser

Für die stolzen Besitzer eines Fachwerkhauses ist es bitterer Alltag: Will man etwas am Haus verändern und seiner Kreativität freien Lauf lassen, sind zuvor jede Menge Dinge zu prüfen oder zu beantragen. Auch bei der Wahl der genutzten Materialien und der Umsetzung der Ideen sind einige Regeln zu beachten, um das Einhalten der Denkmalschutzvorgaben nicht zu gefährden.

Doch nicht so beim Garten. Zwar gibt es auch hier Ausnahmen, z. B. wenn sich dort Überreste alter Bauwerke oder Kultplätze befinden, aber auch ein alter Pflanzenbewuchs kann durchaus dem Denkmalschutzgesetz unterliegen. Bevor also grundlegende Maßnahmen in Angriff genommen werden, sollte dies mit der zuständigen Behörde geklärt sein. Wer sich sicher ist, dass sein Garten nicht dem Denkmalschutzgesetz unterliegt, kann sich also unbesorgt nach den eigenen Vorlieben austoben und auch jedes Jahr den neuesten Gartentrends folgen, ohne sich jeweils erneut Gedanken über die Durchführung machen zu müssen.

Trends 2019

Umweltthemen sind zurzeit in aller Munde. Auch im Garten setzt sich dieser Trend fort. Bienensterben, Müllvermeidung, Nachhaltigkeit – dies sind wohl die wichtigsten Punkte in 2019. Viele Wildblumen in leuchtenden Farben und unterschiedlichsten Formen sollen Insekten und Schmetterlinge anlocken. Statt strenger Rabatten gibt es ganze Bereiche, in denen die natürlichen Bewohner sich wohlfühlen dürfen. Wer auch bei der Auswahl seiner Gartenmöbel darauf achtet, dass diese universal einsetzbar sind, kann ohne Neukäufe auch den unterschiedlichsten Trends im Garten folgen. So ist z. B. eine Polyrattan-Lounge häufig in einzelnen Modulen aufgebaut, sodass sie nicht nur durch unterschiedliche Bezüge, sondern auch durch komplettes Umstellen immer wieder an die neue Umgebung angepasst werden kann. Mit ein paar neuen Deko-Artikeln wird so der Garten schnell umgestaltet – von der Palmen-Beach-Bar zum Barbecue-Paradies. So hält das Möbelstück viele Jahre – auch bei Wind und Wetter. Wer hier noch einen Schritt weiter in Richtung Umweltschutz gehen möchte, sollte sich unbedingt einmal Holzmöbel anschauen. Besonders Teak- und Akazienholz gelten als besonders wetterbeständig und robust. Wer das Material gut pflegt, hat ebenfalls lange Freude daran. Die Produktpalette für den Garten umfasst längst nicht mehr nur Klappstühle und Campingtische. Geschmackvolle Materialkombinationen, z. B. mit Aluminium oder Edelstahl, sind in jedem guten Shop zu finden. Eine Investition in die Ewigkeit sind dagegen Steinmöbel. Stein speichert die Wärme des Tages ganz wunderbar und diese Eigenschaft kann man sich in den kühlen Abendstunden zunutze machen. Durch eine Variation der Sitzauflagen ist es auch hier möglich, den eigenen Stil in den Garten zu bringen.

Zum Thema Müllvermeidung bietet es sich außerdem an, sich einmal eine Gartenküche anzusehen. Hier muss es nicht das fertige Teil für 10.000 Euro sein. Manchmal reicht es schon, einen Pflanztisch zu kaufen oder sogar selbst zu bauen und ein wenig zu modifizieren. Eine entnehmbare Metallschale zum Spülen von Teller und Besteck bildet die Grundlage. Eine Induktionskochplatte bietet eine energiesparende Möglichkeit, Gemüse oder Kartoffeln als Beilage zuzubereiten, und wer doch ein wenig Geld übrig hat, kauft sich dazu noch einen Beefer. Ein solches Gerät verbraucht zwar in der Stunde mehr Gas als ein handelsüblicher Gasgrill, jedoch ist ein gutes Steak in 1,5 Minuten fertig – da kommt kein normaler Grill mit. Insgesamt ist also das Spezialgerät um einiges sparsamer. Und der Geschmack ist es allemal wert.

Hochbeete und Kräuterschnecken

Seit es Hochbeete gibt, liegen diese auch fast jedes Jahr im Trend. Das mag damit zusammenhängen, dass die Bevölkerung im Schnitt immer älter wird. Denn was gibt es Schöneres, als nach getaner Arbeit mal KEINE Rückenschmerzen zu haben. Die vielen unterschiedlichen Formen, Materialien und Höhen machen die Gartenarbeit fast schon zum Kinderspiel. Eine Variante des Hochbeets ist die Kräuterschnecke. Das schneckenförmig angelegte Kleinbeet für Kräuter ist die ideale Vorsorge für aromatisches Grillgut. Wer allerdings wenig Platz im Garten hat oder vielleicht sogar auf einen Garten verzichten muss, kann sich auch hier mit einem fertigen Hochbeet helfen. Doppelter Vorteil: Es kann direkt auf dem Balkon oder der Terrasse aufgebaut werden. So kann dem Grillgut nach eigenem Geschmack mit verschiedenen frischen Aromen nachgeholfen werden. Und das sogar in Bio-Qualität.


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