Dachaufbau (DRINGEND)

13.11.2006



Hallo Fachwelt,
ich bräuchte dringend guten Rat von den Fachleuten unter uns. Es geht um folgenden Dachaufbau:
(von aussen nach innen)

1. Ziegeleindeckung
2. Konterlattung 2/5cm
3. Holzweichfaserplatte d= 22mm
4. Isofloc Zwischensparrendämmung d=20cm [evtl. 22cm]
5. Dampfsperre pro clima DB+spezial
6. Traglattung 2,5/8cm
7. Lehmbauplatte d= 20mm

Ich frage mich nun ob es nicht sinnvoll wäre die Zwischenräume der Traglattung (Pos. 6) auch mit Holzweichfaserplatte (siehe Pos. 3) auszufüllen?
Wenn ja, macht es nicht vielleicht auch physikalisch gesehen Sinn, die Dampfsperre (Pos. 5) erst nach der Traglattung anzubringen?

Um rasche Antworten und Meinungen wäre ich euch allen sehr dankbar.

Mfg Kai



Die Dampfbremse



so oder so liegt an der richtigen Stelle. Man kann den Zwischenraum unter Umständen Dämmen. Die Verbesserung ist bei einer so wie so schon vorhandenen 20 cm Zellulosedämmung aber gering. Aus diesem Grunde würde ich darauf verzichten. Zumal der Einbau sicherlich schwierig wird, da die Folie nach dem Einblasen in den Feldern natürlich Beulen bildet.
Voraussetzung für meine Einschätzung ist natürlich, dass der EnEv Nachweis erfüllt wird. Dass kann ich ohne nähere Informationen nicht beurteilen.



Der



Aufwand zwischen der Traglatte zu Dämmen ist sehr hoch im Vergleich zum Ergebnis. Die Dampfsperre ist auch keine sondern eine Bremse, die sich auch durch die Dämmung etwas durchdrückt was das dämmen zwischen der Traglattung ohnehin erschwert.

grüße gerd



Das



stimmt wohl.
Ich hätte da noch eine Frage.

Ich würde gerne auf chemischen Holzschutz verzichten, und die Sparren ohne Chemie einbauen. Sind die Holzweichfaserplatten "wasserdicht"? Kann ich bei diesem Aufbau auf chemischen Holzschutz verzichten?

Besten Dank im vorraus.
Mfg Kai



Ja





Unbedingt