träger gewölbe

27.01.2006



hallo !

in meinen ca 200j alten haus mache ich mir jede gedanken über die kellergeölbe:
1 ein teil des kellers ist mit gewölben versehen die in der mitte
keine stahlträge haben sondern holzträger! und die sind schon ziemlich Faul (aufgrund der Feuchtigkeit im keller) das Gewölbe hängt etwas durch.
2 im anderen teil des kellers sind die gleichen gewölbe vorhanden aber halt mit Stahlträger - sind ziemlich stark rostig. was passiert wenn diese Träger irgendwann mal durchrosten und brechen. halten diese träger die ganze kostruktion oder war das mehr nur eine aufbauhilfe ???



Wenn der Balken bricht ..



... kommt der Boden / die Decke runter ...
Das würde ich mal anschauen lassen - verfaulte Kellerdeckenbalken verspricht nichts Gutes - ebenso wenig die verrosteten Stahlträger (da kommts dann drauf an: Wei weit geht der Rost in die Tiefe???)
die Gewölbeträger halten die Decke und die Aufbauten darüber ...

aufgrund der Gesamtsituation würde sich eine umfassende Konzeption der Arbeiten anbieten - ich meine dass sich das lohnen würde für Sie!

Grüsse aus Nürnberg

Florian Kurz



Gewölbe



Dachog. Wie schon mein verkürzter Namensvetter darlegte, würde eine Vorortuntersuchung das sicherste Mittel sein. Hier aus der Ferne Ratschläge zu erteilen ist nicht optimal. Vorallem müßte die Gewölbeart geklärt werden, um die Lastabtragung einschätzen zu können. Holzbalken sind zwar im Gewölbebau nicht falsch, aber doch eher ungewöhnlich. Es kann nun sein, daß Schnittholz verwendet wurde, um die Decke einzuwölben, als Schalung gewissermaßen. Nach Bauende ließ man diese Schalung am Ort. Ist daß Gewölbe so konstruiert, so daß nur Horizontaldruck vorhanden ist, heben sich die Scheiteldrücke benachbarter Bögen auf. Dies aber einzuschätzen bedarf es einer fachkundigen Analyse der herrschenden Kräfteverhältnisse. Mfg ut de Oltmark.