Dämmung eines Bruchsteinhauses

29.12.2012 fachwerk1711



Wir sind zur Zeit dabei den Ausbau unseres Bruchsteingebäudes zu planen. Es steht unter Denkmalschutz und kann/soll nicht von außen gedämmt werden. Die Wände sind ca. 40cm dick. Meint ihr, dass wir die Außenwände von innen dämmen müssen und wenn ja, was ist hier die richtige Methode,die keine Schäden am Mauerwerk verursacht?



Müssen...



... müsst ihr gar nichts, aber wenn ihr tut, dann tut richtig...

Zitat von Georg Böttcher (aus einem anderen thread etwas weiter unten):
"Eine Innendämmung muß rechnerisch nachgewiesen werden. Sie ist als Bestandteil eines energetischen Gesamtkonzeptes anzusehen und auch so zu planen. Es gehört eine ganze Menge mehr dazu als nur Platten auf die Wand zu kleben. Der Teufel steckt hier im Detail wie den Anschlüssen an Bundwänden, Fenster- und Türlaibungen, Deckenanschlüsse usw."...

Dem ist wenig hinzuzufügen...

Ohne die Problematik mit den Böden aus deinem anderen thread zu lösen werdet ihr das jetzige Thema nicht erfolgversprechend angehen können.

Es sei mir noch der Hinweis auf die ungeliebte EnEv gestattet, die an dieser Stelle zum Tragen kommt.

Grundsätzlich ist eine dichte und wärmegedämmte Gebäudehülle sinnvoll, sinnvoll im Sinne eines sparsamen Heizenergieeinsatzes. Ob sich das Ganze innerhalb weniger Jahre oder auch Dekaden rechnet, ist ein anderes Problem.

LG,
sh