Terrassenüberdachung aus Holz mit leinölfirnis

25.02.2020



Hallo
Wir lassen unsere Terrassenüberdachung erneuern. Das Kiefernholz wird vom Ersteller aus mit Leinölfirnis behandelt. Ist das ok oder wäre eine Lasur besser?



leinöl



ich verwende nur noch Leinölprodukte, die haben den großen Vorteil, dass sie bei einem Renovierungsanstrich nicht ständig wieder geschliffen werden müssen. Der Nachteil ist die längere Trocknungszeit, aber wenn Ihr das Dach geliefert bekommt, kann euch das ja egal sein.



Leinölfirnis



Unpigmentiert?



Ja



Ja. Das wollte ich aber so.
Oder nicht gut?



Denk



es wird recht schnell vergrauen evtl. auch verpilzen



Was



Denn dann nehmen? Oder kann man das später noch überstreichen mit anderen Farben oder Lasuren? Oder was denn sonst nehmen wenn man das Holz nur schützen will und nicht farblich ändern? Durch den Anstrich mit dem firnis wird es ja auch etwas dunkler? Und wie macht sich eine verpilzung bemerkbar?



pigmentierte Firnis



kann genommen werden. Verpilzung ist sichtbar, ein schwarzer Belag in den häufigsten Fällen. Ich habe mit farbiger Firnis von der Farbmanufaktur Werder gute Erfahrungen gemacht. Vergrauung ist ein natürlicher Prozess. Wenn der konstruktive Holzschutz beim Entwurf und Bau der Überdachung beachtet wurde, ist schon viel gewonnen.
Es gibt z.B. von Osmo ein UV-Schutzöl, das verhindert den Prozess des Vergrauens nicht, sondern verzögert ihn nur , dafür beschleunigt es die Leerung der Geldbörse. Müßte dann auch aller 2-3 Jahren nachgestrichen werden. Direkt bewittert allerdings wäscht es auch schnell aus.



Farbiger



Firnis kann dann evtl später auch noch genommen werden zum erhaltungsanstrich?



Aber klar doch



Holz mit einer Wurzelbürste reinigen und farbigen Firnis einarbeiten. Bei Leinöl gilt: Je dünner der Auftrag, umso besser.