Holzterrasse

13.08.2005



Ich möchte um Ratschläge bitten:
Geplant ist eine Terrasse aus Holz, die einen Kellergang überspannt und ein Begehen aus dem 1. Stock ermöglicht. Bevor ich nun Architekten u.s.w beanspruche, wäre es hilfreich zu wissen, ob und wenn ja wie es erreichbar ist, dass trotz Holzleichtbau eine wasserdichte Terrassendecke entsteht, da schließlich der Kellerabgang nicht beregnet werden soll. Andererseits soll es auch keine Betondecke werden, da dies zum Haus nicht passt (Obergeschoss Fachwerk, Untergeschoss Mauerwerk, fränkische Hofreite, kein Denkmal).
Wie wäre ein Bodenaufbau zu planen. Meine ersten Erkundigungen bei "Handwerkern" haben mir zich Lösungen, die sich freilich diametral widersprechen, empfohlen. Daher die Bitte nach Euren Ideen.
Danke



Aufbau z.B.:



- Holzrost aus Glattkantbrettern auf Latten
- Mörtelbatzen i PE-Beuteln
- Abdichtung
- N + F-Schalung (Rauhspund)
- Balkenlage mit ca. 2% Gefälle



Terrasse wsserdicht mit PE_Beutel



vielen herzlichen Dank für die Antwort, es scheint Alternativen zu geben, habe aber Schwierigkeiten mir das vorzustellen. Wo fliest denn das Wasser ab, wenn es durch und zwischen Rauspund zur Abdichtung vorgedrungen ist, oder ist das so wenig Feuchtigkeit, die wieder abtrocknet, wenn der Regen aufhört.
Wie dick wären die Mörtelbatzen (was für Mörtel?)
Viele Fragen, dennoch die Bitte um Antwort, vielleicht sogar mit Skizze.
Besten Dank



Das Wasser



muss natürlich abgeführt werden, daher das Gefälle von ca. 2%. Am Tiefpunkt kann eine Rinne ausgebildet werden, oder einfach eine Zinkrinne vorhängen.
Die Mörtelbatzen kann man kaufen, und eine Skizze gibt es in der Zeitschrift "die neue quadriga" 3/2003, darf ich natürlich ohne Genehmigung nicht veröffentlichen, kann man sich aber sicherlich besorgen.