Kupferrohre und Putztechnik

01.06.2004



Liebe Fachwerk'ler!

Bin gerade dabei, eine Hüllflächentemperierung nach Großeschmidt einzubauen. Der nächste Schritt ist das Einputzen (vorzugsweise in Kalkputz).

Wer hat praktische Erfahrung und/oder nicht allzu theoretische Kenntnisse zum Thema Einputzen von Kupferrohren?

Danke im voraus



Einputzen



Gem. Großeschmidt funktioniert es mit jedem Putzmaterial!!! auch wenn blanke Kupferrrohre verputzt werden:
Gips, Lehm, Kalk-, Fertigputz, etc.
Gruß Siegfried





Gips ist defintiv das ungeeigneste Material. Zum einen leicht, zum anderem zerfällt der Gips bei Temperaturen uber 45°C. Es macht Sinn die Wandheiung nach dem zumörteln mit Klak oder Lehm kurz hoch zu heizen, damit sich das Rohr durch die thermische Ausdehnung seinen Platz sucht. Wir bieten für die Temperierung Metallverbundrohr an das sich ohne eine Beschichtung, wei es bei Kupfer notwendig ist auch mit Kalk Verputzen lässt. Wie bieten Ihnen auch die dazu gehöriger Auslegung an. Unsere Büroräume haben wir einer Kombiation aus Wandheizung und Temperierung ausgerüstet. Wir sind in einem alten Haus von 1679 in Koblenz direkt am Rhein. Besuchen Sie uns doch mal bei Interesse. Viele Grüße Gerd Meurer



Gips ist temperaturfest



Wie ich hörte, haben neuere Tests erwiesen, dass Gipsputz entgegen den alten "Überlieferungen" temperaturfest ist und damit als Putz über einer Temperierung sehr geeignet.
Gruß
Siegfried



Re Gips



Die Hesteller von Gipsputzen geben eine Temperaturbegrenzung vor. Auch wie schon erwähnt ist Gips sehr leicht und bietet im Gegensatzu zu Lehm oder Kalk um ca. 20 % weniger Energieeintrag.



Temperierung



Wir sprechen hier von Temperierung mit den entsprechend niedrigen Temperaturen, die den Gipsputz in keiner Weise "beeindru(ü)cken können...



Temperierung



Wir haben uns im Rahmen meines Studiums auch mal mit dem Thema Temperierung befasst, und die Erfahrungen der Referenten waren eher schlecht (s. auch "Feuchte und Salze in Gebäuden" von Klaus Arendt). Was meint ihr dazu?



hallo barbara :)



in diesem forenbeitrag ist ziemlich in der mitte etwas zum einputzen zu finden:
Forumeintrag-Eintrag

---Forenreferenz-----------
Wandheizung contra Großeschmidt -
Hallo Gemeinde,
seit Monaten verfolge ich die Diskussion um die "beste" Heizung. Die beste im klassischen Sinne wird es wohl nie geben können. Für mich persönlich erscheint das Sytem von Denkmalpfleger (?) Großeschmidt das non plus ultra zu sein. Und Herr Flegel hier aus der Community scheint das System auch erfolgreich zu betreiben.

Eine Frage beschäftigt mich aber schon eine ganze weile. Nach Großeschmidt wird einfach eine "Heizschleife" pro Aussenwand gelegt (sehr vereinfacht dargestellt). Der Zulauf um Fensterleibung und Brüstung, der Rücklauf ca. 15cm über FOK. Offensichtlich reicht dies aus um Wohnhäuser zu beheizen.

Wenn ich dazu jetzt eine Wandflächenheizung nehme, dann ist das Prinzip doch ählich. Auch hier werden Heizungsrohre unter Putz verlegt. Allerdings viel, viel mehr Meter und somit auch viel teurer. Wo liegt denn jetzt der Unterschied. Warum kann das eine Sytem sagen wir mal eine Wand 5 x 3m mit 15lfm Heizungsrohr Heizen und das andere braucht vielleicht das zwei, drei oder vierfache?

Gibt es Leute die diese Frage beantworten können?

Viele Grüße und schon mal ein Danke Schön mehr ...
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liebe gruesse
heide