Außenfassade

24.11.2009



Danke für hinweis,leider setzt uns unsere Baufirma unter Druck,da Sie jetzt 49KW mit Außenfassade anfangen wollen (Putzherstellers sakret)Was sollen wir machen ,an wenn können wir uns wenden?Danke und LG ceca



Termineinhaltung



wenn Ihr keinen vernünftigen Vetrag habt, der irgendwo mit Datum zu Papier gebracht wurde, könnt Ihr euch nur an den dortigen Chef wenden. Verstehe nur nicht, wie er Euch unter Druck setzen kann, eher müsst Ihr ihn unter Druck setzen. Ein jeder anderer hier in der Runde nützt euch da wenig, da wir die Firma ja auch nicht kennen, wenns der Zufall nicht anders will. Da nützt es auch nichts, den Mörtelherseller zu nennen. Der kann nichts dafür! In DT ist es nun mal so, wie Otte Walke es mal trefflich sagte - man hat mich gezwungen - mit Geld. Wenn die Firma nicht kommt, Vertrag form- und fristgerecht kündigen (mit Nachfrist). Aber ob Ihr dann jemand sofort findet, der rechtzeitig einspringt und das Risiko auf sich nimmt, ich hätte da mal meinen Zweifel! Dann vielleicht doch bis zu Frühjahr verschieben. Wenn das Gerüst noch nicht steht sicher auch ohne Mehrkosten für Euch. Dafür im Winter nach einem verlässlichen Handwerker suchen. Und nicht erst schreiben, wenn die Probleme schon um die Ecke kommen (hier der Winter).
Viel Erfolg.



Da gibts nur eins,



Bautagebuch führen, aus dem die täglichen Witterungsverhältnisse und die täglich erbrachte Leistung hervorgehen, Putzflächen, die bei weniger als 5 Grad erstellt werden, sind keine vertragsgemässe Leistung und werden nicht bezahlt.
Wichtig ist, dass ein beweiskräftiges Bautagebuch geführt wird, sollte eigentlich durch die Firma erfolgen.
MfG
dasMaurer



Erst mal



nach sehen ob in dem Vertrag eine Ausführungsfrist für die Aussenputzarbeiten steht.
Dann würde ich der Firma schreiben das Sie aufgrund der Wetterlage und anstehenden Frostperiode ( Bayern ) eine momentane Ausführung für nicht ratsam halten.Per Einschreibe mit Rückschein.
Fängt die Firma doch an haben Sie wenigstens was schriftkiches in der Hand.
Haften muss die Firma so oder so.
Ein kleiner Trost.





Bei den momentanen Aussentemperaturen sollte die Ausführung kein Problem darstellen. Auch in Bayern gibt es um diese Jahreszeit frühlingshafte Temperaturen.



Momentan



ist ok.Aber 4 Wochen darf kein Frost dran kommen.
Im Dezember in Bayern ja dann mal ran.





Wo steht das ?



das steht z.B. in



Gernot Minke´s Lehmbau - Handbuch, S.76, Stichwort Kalk, erster Absatz...

Gruß...J.



Putzen bei kalten Temperaturen



Im Abschnitt 9 der DIN V 18550, in der DIN 18350 Abschnitt 3, im Merkblatt: "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen", herausgegeben vom IWM.

Viele Grüße





Wo steht, daß 4 Wochen kein Frost drankommen darf ?



Weil



28 Tage für die chemische Reaktion gebraucht wird. Solange befindet sich freies Wasser im Material, das bei Frost Sprengwirkung hat und den Putz zerstört.
MfG
dasMaurer





Da müßten in Bayern alle mineralischen Außenputze die nach Mitte September dieses Jahres aufgebracht wurden im Eimer sein, Ende der 1.Oktoberhälfte schon deutliche Minustemperaturen selbst am Tag zu verzeichnen waren.
Laßt doch solchen Unsinn, da müßten die Putzer ja schon im September zum Stempeln gehen.



und



warum putzen die Bayern da nicht den danzen Winter durch ?
Die Grenze liegt irgendwo und wird in der Praxis überschritten. Die Folgen sieht man nicht unbedingt gleich. An einer Fassade herrschen auch höhere Temperaturen als auf einer Wiese daneben...
Theorie und Praxis! Zumindet teilen sie Handwerker und Bauherr das Risiko, denn der Putz kann Schäden haben, die erst nach der Garantie sich bemerkbar machen.





Ich will diesen Theoorie-Unsinn, der auch nicht belegbar ist jetzt nicht mehr kommentieren, da ich sonst zum Don Chichotte mutieren könnte .



Na Gott sei



dank denkt nicht jeder von uns so und hält sich an die Verarbeitungsvorschriften in seinem Gewerk.
Wir müssen ja auch dafür gerade stehen und haften.



Ja,



es ist absoluter Unsinn und wirklich nicht belegbar, dass Kalk und Zement eine chemische Reaktion vollziehen und anfangs Wasser chemisch binden und dieses bei der anschliessenden Karbonatisierung zum Teil wieder freisetzen. Natürlich ist es auch absolut nicht erwiesen, dass diese Reaktion bei 5 Grad zum Stocken kommt. Und freies Wasser im Mörtel wird bei Frost auch nicht hart und dehnt sich auch nicht aus. Und natürlich ist die Erde eine Scheibe.
MfG
dasMaurer



Jau



und im Sauerland glaubt man noch an Hexen.





Einfach weiter träumen.