Fachwerkaus von innen dämmen und Boden .. aber wie????

19.09.2006


hallo,

besitze ein Fachwerkhaus bj.1850 rum... ist 2 stöckiges haus... aber der untere stockwerk wurde immer als laden genutzt... nun möchte ich meinem sohn eine Wohnung draus machen...
die innenwände sind mit Styropor gedämmt, habe aber gelesen, dass das tödlich ist... will die styroporplatten abreisen... und wie kann ich dann von innen dämmen dass vor Feuchtigkeit keit und kälte schützt??? was kann man da machen?? kann leider kein vermögen ausgeben und sollte vielleicht simple sein das wir das selbst machen können.. kann ich z.b lehmplatten auf den Putz verlegen... bin für jeden tipp dankbar..
anderes problem ist der boden.. es ist ziemlich kalt auf dem fußboden... und sehr uneben.. der Fußboden hat kein Estrich sondern betonplatten... wie kann ich da am besten vorangehen??? was haltet ihr von bitumperlen und trockenestrich... möchte hier trocken arbeiten also kein feucht estrich...

bin euch sehr sher dankbar für tipps ..

danke und gruss



Zwei Themen



Dämmung:
Holzweichfaserdämmungen homogen in Lehm verlegt ist eigentlich fast nicht zu toppen.
Fußboden:
Hier wäre im Vorfeld zu klären, was unter den Betonplatten für eine Tragschicht vorhanden ist.
Gewachsener Boden, Lehmschicht etc.
Sollte es möglich sein, so könnte man über Schaumglasschotter nachdenken, denn damit kann man enorme Bodenaufbaudämmwerte erreichen.

Grüße Udo Mühle





Hallo,
bitte auch beachten, daß ein Fachplaner für die Umnutzung einbezogen wird. Ansonsten übersteigen die späteren Anwaltskosten etc. den schmalen Bauetat. Der "richtige" Fachplaner wird sich dann vor Ort sicherlich auch einmal, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten (vorhandener Wandaufbau etc.), zu den Ausbaumöglichkeiten äussern. Die Styroporplatten sollten Sie aber in jedem Fall schon einmal abreissen.
Viele Grüße
Bernd Kibies



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ja danke für die infos...

werde die styroporplatten auf jeden abreisen..

aber für was ein anwalt...???

wo finde ich den richtigen fachmann???

gruss





Hallo,
für die geplante Maßnahme ist mindestens ein Antrag auf Umnutzung zu stellen, ansonsten droht Ihnen ein ziemlicher Ärger und ggf. benötigen Sie dann einen Anwalt, den Fachplaner in jedem Falle. Den Fachmann aus Ihrer Region finden Sie sicherlich in diesem Forum.
Grüße
Bernd Kibies



so durchführen??



hallo,

nach langem hin und her muss ich mich langsam festlegen, da der Winter sich auch nähert...
meine vorstellung:

bodendämmung erst mal mit bituperl boden ausgleichen und zugleich auch wärmedämmen so mind. 2 cm Schicht.. und oben drauf OSB 3 Verlegeplatten...

innendämmung holzunterkonstruktion dazwischen holzweichfaserdämmplatten und Rigipsplatten...

was sind eure meinungen zu diesem vorhaben....



Maßnahmen



Im Bodenbereich kann man auch MEHABIT-Schüttung verwenden und darauf mit Holzweichfaserplatten arbeiten-
Im Wandbereich wäre eine homogene Anbringung von Holzweichfaserplatten in Lehm gebettet sinnvoller, um eine effektive Winddichtigkeit zu erreichen.
Ein Lehmdünnschichtputzsystem auf diese Ebene wäre denkbar und nicht die geplante Gipsplattenbeplankung.

Grüße Udo