Kellderdeckendämmung

27.12.2007



Hallo!
Wir wollen unsere Kellerdecke dämmen lassen und uns wurden Heraklith Platten mit Styripor angeboten, weil das Haus sehr alt ist und eine andere Anwendung zu aufwendig wäre. Wir wollen es über die KFW Finanzieren und dort ist angegeben: Wärmedurchlasswiderstand von mind. 2,2 (m2K)W. Kann mir jemand sagen was für eine Stärke das Wäre? Ob es überhaupt was bringt?

Gruss Natalie



9 cm



Hallo

ich glaub mal es heisst 2.2 (m2 K)/W - dann wäre es das inverse vom U-Wert, also etwa ein U-Wert von 0.45 W/(m2 K). Styropor hat etwa lamda 0.04 W/(K m), der U-Wert ergibt sich, wenn man lambda durch die Dicke teilt.

Dicke = 0.04 W /(K m) / 0.45 W/(K m2) = 0.09 m, also 9 cm.

Prüfen Sie das aber nochmal nach - sowohl den Wärmedurchlasswiderstand, den Sie einzuhalten haben wie auch den lambda-Wert (Wärmedurchgangskoeffiziemt) der Styropor-Heraklit-Platten. Auuserdem gibt es durchaus auch andere Materialen als Styropor.

Nachlesen können Sie die Gleichungen hier
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmedurchlasswiderstand

(Wikipedia)

Grüsse
stt



Ach ja.......



.......die Zahlen mit den Formeln und den Bezeichnungen und Berechnungen!
Bei den Heraklithprodukten gibt es einen kompletten Hefter voll mit spezifischen Produkten.
Ihr Berater scheint da aber nicht gerade auswahltreffend informiert zu sein?
Die Frage wäre doch hier zu prüfen, ob die Decke von unten oder oben gedämmt werden soll. Welche Räume befinden sich über den Kellerbereichen, wie wird die thermische Nutzung abgesichert und und und.
Es gibt z.B. auch ein Ansprühverfahren für nachträgliche Wärmedämmung an Kellerdecken mit zementgebundener Mineralwolle. Davon schon einmal gehört?
Sie merken also, daß das Thema komplexer ist als nur mit einem spezifischen Produkt zu wedeln.

Nachdenkliche Grüße

Udo



Also bei Styropor



wird mir immer ganz komisch. Das Zeug taugt für Verpackungschips. Allein aufgrund seines Brandverhaltens hat es in Gebäuden nix verloren. Auch wenn´s als "schwer entflammbar" klassifiziert wird. Denn dieser schöne Begriff heisst auf gut deutsch lediglich: "brennt doch".
Holt euch ´nen Fachmann, der sich die Gegebenheiten vor Ort anschaut und dann vernünftige Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Es gibt inzwischen so viel Möglichkeiten und Materialien auf dem Markt, dass die Wahrscheinlichkeit, das Falsche zu erwischen, recht gross ist. Auf jeden Fall dann, wenn man sich von Verkäufern und Verarbeitern be(ver)raten lässt.
MfG
dasMaurer



Moin,



naja mit dem brennbar ist das aber auch so ne Sache Möbel, Bodenbeläge, Kontruktionshölzer all das brennt. Ein Verantwortungsbewusster Umgang mit den Materialien sollte natürlich vorrausgesetzt sein.





@ Olaf
Es geht ja nicht darum, das etwas brennen kann, sondern welche Stoffe bei der Verbrennung entstehen, und da ist Styropor wesentlich kritischer als Holz.
gruß
Dorothée





Bei Kellerbränden sollte die Feuerwehr schon eingreifen können. Egal was in der jeweiligen Bauordnung steht.
Styro kommt mir nirgends unter die Kellerdecke.

Alternative: Verputztes Heraklith oder Rockwool Planarock, gespachtelt.

Grüße