Juhu endlich auch ein Fachwerkhausbesitzer (zumindest sogut wie) !!!!

27.02.2007



Hallo zusammen, wir haben uns nun auch ein kleine Fachwerkhäuslein zugelegt. Wurde von einem Fachmann vor dem Kauf begutachtet und mit einem guten Zustand bewertet. Haben es nun mündlich gekauft. Rest folgt.
Frage: Wir wollen den Dachboden ausbauen. Nun ist der vorhandene Lehmboden recht unterschiedlich in der Höhe. Ich dachte daran, mit einer Lattung eine ebene Fläche zu schaffen und darauf OSB - Platten zu Verlegen (anschließend Laminat oder Dielen darauf). Zwischen die Lattung wollte ich eine Füllung einbringen. Habe nun gesehen, dass es viele Leute gibt die hierzu Styroporkügelchen einsetzen. Kann man das machen ? Welche Möglichkeit gibt es die auch nicht unbedingt enorm teuer ist (Geld nun weg / aber Haus da). Gibt es auch Alternativen zu den recht teuren OSB - Platten ?
Vielen Dank im voraus

Alex.





Hallo, erstmal GLÜCKWUNSCH :o)

Wir haben auch 3 Böden gemacht. Da haben wir Kanthölzer genommen, die auf den Boden gelegt und Dielenbretter im einen Zimmer und OSB-Platten in der Waschküche und Parkett im Büro draufgeschraubt. Also doppelt gemoppelt braucht man nicht. Entweder OSB oder Dielen oder Parkett reicht. Hilfreich ist halt Nut und Feder.

Als Füllung haben wir Tonkügelchen genommen (so wie Seramis... also solche kleinen Kugeln). Die sind Trittfest, dämmen ...

Man kann mit vielem Füllen... Kork, Hanf, Sand ...

Styropor... naa ja... geht zur Not auch ;o) (Achtung, jetzt kommen gleich die Styroporgegner...), hat aber in nem Fachwerkhaus normalerweise nichts zu suchen.

Grüße Annette



Der Gegner



ist da. Allerdinks geht es mir nicht darum ob das mit den Styroporkügelchen geht oder nicht. Ich hätte bedenken, ob man den Hohlraum der zu füllen ist so dicht bekomme, dass die Ausgasungen der Styroporkugeln nicht in die Raumluft gelagen.

Güße aus dem Walzbachtal
Hans-Gerd



Altpapier



Dann gibt's noch Isofloc - haben wir genommen. Kann bis jetzt nichts Nachteiliges sagen, ausser dass ein paar Flocken "entkommen" sind - kann man einsaugen.

stt





Ui, ich wusste nicht, dass Styropor ausgast! Wow!

Das mit dem Altpapier ist ja auch ne gute Idee! Echt. Wär ich nie drauf gekommen. Schont die Umwelt und den Geldbeutel und bringt die nötige Masse mit. Geht aber nur, wenns 100% trocken ist. Also bei der Kellerdecke dann eher nicht... Und da, wo man mit Wasser arbeitet (Waschmaschine usw).

Mäuse knabbern das aber an, um Nester zu bauen... Ich finds trotzdem ne prima Idee! Wenn ich mal wieder ne Decke hab... :o)

Grüße Annette



Ich bin kein Freund von Styropor,



möchte aber anmerken, daß es allenfalls ausgasen KANN, WENN nicht polymerisiertes Syrol vorhanden ist. Unabhängig davon benötigen Sie zwischen 2 beheizten Etagen ja wohl keine Wärmedämmung.

Den Ausgleich bringen Sie am besten auf den Balken mit keilförmig zugeschnittenen Leisten. Als Schüttung würde ich Blähton empfehlen, auf die Leisten direkt eine Dielung. Über Laminat können Sie viel Schlechtes im Forum lesen, OSB unter Dielung ist sinnlos, wenn Sie raumlange Dielen wählen oder zumindest auf den Balken stoßen.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas