Styropor / Lehmputz / Lehmmörtel / Schimmelbildung

25.11.2019 MaxP



Hallo, Ich (28) habe ein 1946 erbautes Haus in den Bergen Rumäniens gekauft (Kein Fachwerk, hoffe man kann mir hier trotzdem helfen da ich bei euch schon viele nützliche Informationen fand). Das Gebäude ist aus Ziegelstein mit Lehmmörtel und einer Außenwanddicke von ca 40cm. Die Vorbesitzer haben Renovierungen vorgenommen und 10cm dicke Styroporplatten an der Außenfassade auf einer Zementputzschicht geklebt und diese wieder verputzt. Die Innenwände sind mit Lehm verputzt.
Soweit ich weiß behindert das Styropor die Diffusion der Wände und kann zu Schimmelbildung führen. Statt des Styropors hätte ich gerne mit Schilfplatten Isoliert. Das Entfernen der Styroporplatten ist extrem viel Arbeit und ich würde gerne wissen ob es nötig ist oder umgangen werden kann. Vielen Dank im Voraus



Im Prinzip ein WDV-System



Hallo,

solange die Fassade außen in Ordnung ist lassen sie es dran. Das Styropor sitzt auf der richtigen Seiten so dass keine Schimmelbildung zu befürchten ist. Wäre es eine Innendämmung säh die Sache völlig anders aus. Achten sie darauf, dass sie innen nichts absperren; also Lehmfarben oder Kalkfarben verwenden, keine Latex-, Dispersions- oder Lackfarben, keine Vinyltapeten, Fliesen o.ä. auf die Außenwände. Durch die Wände muß hier nichts diffundieren.

Gruß
Selle