Styropor Wiederverwendung

23.04.2009



Hallo liebe Mitglieder,
ich hätte eine Frage zu Styropor.
Habe die Flachdachgarage meines Bruders abgedeckt und erneuert.
Nun hätte ich eine Menge Styropor (040, 15 cm), die reichen würde meine Zwischendecke zu dämmen.

Ist Styropor nach 6 Jahren draussen liegen, leicht angeschmutzt noch brauchbar, ich meine verändern sich die Dämmeigenschaften, kann es verroten???

Ganz lieben Dank für Eure Hilfe



Dachdämmung Garage



Eine Zwischendecke muß nicht gedämmt werden, wenn sie im Inneren eines Hauses, also zwischen zwei Wohnebenen, liegt.
Styropor ist als Dämmung für Decken und Dachschrägen grundsätzlich ungeeignet, die Dämmung muß vollständig und ohne Ritzen bzw. Fugen die Balkenzwischenräume ausfüllen.
Das geht mit Styropor denkbar schlecht.
Außerdem ist das Material brennbar und setzt giftige Gase beim Brand frei, im Brandfall kann so was tödlich sein.

Viele Grüße





Ist Styropor nach 6 Jahren draussen liegen, leicht angeschmutzt noch brauchbar, ich meine verändern sich die Dämmeigenschaften, kann es verrotten???



Wiegen!



Es kann Wasser aufnehmen.

Wiege mal eine alte Platte und eine frisch gekaufte.
Die Gewichtsdifferenz ist Wasser. Damit kannst Du abschätzen, ob die Dämmeigenschaften gelitten haben.

Gruß

Wolfgang





6 Jahre ungeschützt ?
Dürfte dann schon ziemlich starken Gilb aufweisen, inwieweit der in die Tiefe geht und zu einer Porösität der Plattenoberfläche geführt hat steht aber in den Sternen.



Sechs Jahre im Freien...



...dürften Styropor neben einer Farbveränderung und etwas enthaltenem Wasser vom letzten Regen nicht viel anhaben.
Trocken lagern und ablüften lassen, danach verwenden, aber nicht als Zwischendeckendämmung.

Gruß Patrick.



Hau weg!



Organische Materialien, so auch offenzelliges Styropor, unterliegen der Verrottung. Schimmel kann es z.B. angreifen.

Für eine Außenlagerung war's auch nicht gedacht. Der Einsatz zwischen 2 beheizten Ebenen, wie Georg schon schrieb, ohnehin sinnlos.

Man muß auch loslassen können :-)

Ungedämmte Grüße

Thomas



Organisch?



Erzeugnisse aus der organischen Chemie sind nur wegen dem Namen keine organischen Materialien.
Da muß ich dir leider wiedersprechen. Auch kann es nicht schimmeln. Der Dreck darauf ja, Polystyrol nein.

Gruß Patrick.





Ha, ha - ich lach mich wech, was manche Holzexperten so alles meinen zu wissen.
:-)))
Styropor schimmelt NICHT, der Patrick Neika hat natürlich Recht!





hallo,
vielen dank für die antworten.

nun,
die zwischendecke hat 20 cm Balken die aufzufüllen sind, es geht weniger um die dämmung mehr ums auffüllen, was mir die kosten einer immens teueren Schüttung ersparen könnte, +es dämmt dazu.

die platten wurden als innen sowie aussendämmungstauglich erworben.
sie sind aussen leicht hellbeige-verschmutzt, innen durchgehend weiss.

freue mich auf weitere antworten,
lg



Als Füllung...



...einer Balkendecke zwischen zwei beheizten Stockwerken oder zu einem ungeheizten darüberliegenden Stock?
Im Falle b) ist das nix. Styropor kann man nicht als Dämmung zwischen Balken nehmen, weil es niemals dicht seitlich an den Balken abschließt. Dann die Platten lieber doch wegwerfen.

Gruß Patrick.



Bring



den Mist zur Verwertung und besorg dir neue Dämmplatten.
Du kannst doch den Müll nicht wieder einbauen.





es handelt sich um die Füllung einer Balkendecke zwischen zwei beheizten Stockwerken.
die platten passen haargenau zwischen die balken.

darrauf sollen grobspanplatten.

wegwerfen ist leicht gesagt, wenn man keine mittel mehr hat und das material nun evt kein müll ist, ...



Wenn's am Grundlagenwissen fehlt:



Zum Ersten:

"Mit wenigen Ausnahmen umfasst die Organische Chemie alle Verbindungen, die der Kohlenstoff mit sich selbst und anderen Elementen eingeht. Dazu gehören auch alle Bausteine des derzeit bekannten Lebens. Es sind etwa 19 Millionen organische Verbindungen bekannt (2008).

Ausnahmen sind die zur anorganischen Chemie zählenden Oxide des Kohlenstoffs, die Kohlensäure, die Cyanide und Cyansauerstoffsäuren sowie die Carbide (Kohlenstoff-Metallverbindungen) und der Schwefelkohlenstoff (siehe Kohlenstoff-Verbindungen)." Mit 2 Klicks ist man dabei, z.B. Wikipedia. "Naturstoffe" sind was anderes, die gibt es nur in der Natur.

Zum 2.
Auch wenn sich der Beobachter wechlacht und vom Hochstand fällt(tschüss):

"Mit Mikroorganismen besiedeltes Styropor riecht nicht immer typisch nach Schimmel, sondern häufig eher chemisch nach Lösemittel." (Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden; Lorenz, Hankammer, Lassl; Köln 2005, S.63). Es wird dort auch ein Analysergebnis von Styropor vorgestellt, daß bei nicht sichtbarem Befall Aspergillus versicolor, Acremonium sp., Cladosporium sp., Engyodontium album, Penicillium in teilweise beträchtlichen Mengen aufweist. Das zugehörige Foto mit einem Luftmycel auf Styropor kann ich hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht bringen.

Ganz allgemein lässt sich sagen, daß sich alle organischen Materialien zersetzen, z.B. unter Einwirkung von Schimmelpilzen.

Grüße

Thomas



@ Blue



Wenn man keine Mittel hat, sollte man besonders auf eine bauphysikalisch einwandfreie Bauausführung achten. In 10 Jahren wird die Baukasse wohl auch nicht plötzlich überlaufen. Das geht auch mit einfachen Naturmaterialien, aber nicht mit Müll. Die nächste Stufe wären dann ausgewaschene Joghurtbecher.

Grüße

Thomas





OT:
Nur weil der Pilz auf dem Styropor draufsitzt, heißt das noch lange nicht, dass er sich auch vom Styropor ernährt (also das Styropor direkt abbauen und zersetzen kann).



Die Analyse...



...stammt vom Institut für Umweltmykologie GbR, Berlin. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß die sich Ihre Ergebisse nicht durch Umweltstaub verfälschen lassen.

Wenn also auf einer Probe Styropor, die keine Fremdauflagerungen hat, Mycelwachstum festzustellen ist, dann lebt der Pilz vom Styropor.

Der Abbau von Kunststoffen vermittels Mikroorganismen ist im Übrigen schon lange bekannt und wird für künftige Entsorgungsaufgaben erforscht, vielleicht auch schon angewandt.

Das kann man nun zur Kenntnis nehmen, oder auch nicht. Dem Pilz ist das egal.

Grüße

Thomas



Alles Gut und Recht,



aber welche zwischen Decke soll denn gedämmt werden mit dem höchst fragwürdigem Styropor?
Die Decke zwischen EG und OG?
Die Decke zwischen OG und Dachboden?
Warum wurde die Garage erneuert, weil undicht?
Ist also vermutlich diese Dämmung abgesoffen.
Sparen ist ja OK, aber nicht am falschen Platz
Das einzige, was Styropor kann ist dämmen und mehr nicht.
Was ist mit Schallschutz?
Da Styropor anorganisch ist und nicht verrottet, stellt sich doch die Frage, als was dieses Material entsorgt wird?

Fragen über Fragen

Ich gehe hier mit Kollege Böttcher und Böhme konform.

Grüsse





Die Decke zwischen EG und OG!
schalldämmung ist schon darunter.
lg



Dann bringt



die Dämmung eh nix, ausser Ärger also am besten so lassen wie ist, hat ja bisher vermutlich auch funktioniert.
Warum etwas das fuktioniert ändern?

Grüsse





und weshalb bringt die dämmung so nichts?

ich habe z.b. 30 cm styropor auf der kuhstalldecke,
seit dies darrauf ist ist die innentemperatur im Winter bei minusteperaturen um ca 10° C höher als vorher ohne styropor.

lg



Aha !



Also , ist der Kuhstall ( ohne Kühe - oder mit ? ) - im tiefen Winter, bei minus 20 Grad innen nur noch minus 10 Grad kalt. Donnerblitz ! Fantastisch ! - bei einer 90 cm
Schtürobordämmung braucht man demzufolge keinen Heizkessel, keine Heizenergie , keinen Schornsteinfeger und keine wärmenden Worte mehr !





OT:

Pilze können kein Polystyrol zersetzen, abbauen, oder quasi auffressen – das wäre eine Sensation !

Ein kleines Link:

Artikel Umweltlexikon





Pilze können kein Polystyrol zersetzen, abbauen, oder quasi auffressen – das wäre eine Sensation !

Ein kleines Link:

http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBchemieprozesse/AbbaubareKunststoffe.php



Wer schätzt,



statt zu wissen, muß schon ein wenig hartleibig auf die Ohren sein, um immer Recht zu behalten.

In dem benamsten Link (DER link, nicht DAS link) findet sich kein Hinweis auf die Nichtabbaubarkeit von Styropor durch Pilze. Daß der Abbau langsam von statten geht, und selbstverständlich stark von den Umgebungsbedingungen abhängt, will ich ja auch gar nicht bestreiten.

Da ich mich keineswegs mit einem namenlosen, vom Hochstand gefallenen Beobachter über Dinge streiten werde, von denen dieser offenbar keine Ahnung hat (es wird Wochende, und es gibt wahrlich besseres zu tun), empfehle ich Literaturstudien und / oder das Gespräch mit einem versierten Baubiologen. Da lauern beachtliche Erkenntnisse.

Grüße

Thomas





Hier klicken: Umweltlexikon





Mist, geht nicht - ich gebs auf mit der direkten Verlinkung! :-( In anderen Foren gehts manchmal.



Naja, das reine Polystyrol



können die Pilze nicht verwerten, aber entsprechende Zusatzstoffe schon. Und wenn der Pilz was zu futtern findet, wird er auch wachsen und für die entsprechenden Beeinträchtigungen der Gesundheit sorgen.
Ausserdem sollte Styropor schon wegen des Brandverhaltens in Wohnhäusern verboten werden.
MfG
dasMaurer





Es heißt bei uns aber nicht "Hochstand", sondern "Hochsitz". Und Runterfallen tut da auch keiner.:-)

Es geht mir weniger ums Recht-Haben (das überlasse ich gerne anderen), sondern um die Wahrheit. Die Wahrheit ist: Pilze können Polystyrol nicht zersetzen, abbauen, auffressen!

Wünsche allen einen guten Abend



Hmmm,



mit Hundesch..... über die Hecke schmeissen und fix verduften???
Das zeugt von echter Courage.
dann mal gute Nacht
dasMaurer





mhhhh,

kann das mörderisch hochentflammbare styropor nun als füllung eingesetzt werden oder nicht?
lg

ps: der Stall hat keine kühe mehr





Wieso so aufgeregt? Du sagst ja selbst:
"Naja, das reine Polystyrol können die Pilze nicht verwerten". Genau so ist es! Alles geklärt also, gute Nacht auch Dir.



Auch wenn...



...Ihr es nicht glauben wollt, Styropor KANN unter passenden Umständen abgebaut werden:

http://www.oekozentrum-nrw.de/pdf/kolloquium/2007/071210_07-Richardson-Erfahrungen_UBA_Leitfaden.pdf

Nichts ist für die Ewigkeit.

Grüße

Thomas



Wir können hier



noch Stunden, Tage, Wochen über das gleiche Thema schreiben, bringt nix.

Wenn Sie der Meinung sind es einbauen zu wollen, dann bauen Sie's ein, wenn nicht dann eben nicht.
Irgendwo hat der Dämmwahn auch seine Grenzen und eine Zwischendecke von warm nach warm zu dämmen macht wie schon geschrieben wurde absolut keinen Sinn und bauphysikalischer Nonsens.

In diesem Sinne viel Erfolg
Grüsse



Angegammeltes Styropor!!!!!!!!



Erstens besagen die Richtlinien, dass diese Materialien in geschlossenen Räumen weder gesägt, gebrochen oder geschnitten (Widerstandsschneiden) werden dürfen.
Hier geht es um die Ausgasungen der Treibmittel (sind meines Wissens irgendwelche: Dichlor..........trallallastoffe!!) und die sind wie Nervengifte zu betrachten!

Und nun haben wir solche Materialien wie deine vergilbten ausgemodderten Rückbauplatten.
Und die willst Du wieder einbauen, obwohl die nun bereits oberflächlich abbauen und abgasen.
Gute Fuhre und nein Danke!!

Wenn Du sparen möchtest, dann bitte doch an anderer Stelle.
Vielleicht etwas weniger Auto fahren oder etwas preiswerteren Wein oder vielleicht auch weniger rauchen etc.

Verschenke die Dinger einem "guten" Freund von Dir, dem Du schon immer etwas "Gutes" tun wolltest!

Und vielleicht auch von mir ein Tipp, wo man sich zusätzlich noch kundig machen kann:

http://forum.baubiologie.de/forum/


@ Beobachter

Heißt das nicht meines Erachtens "Ansitz"?
Also ein Ansitz kann auch ein Hochsitz sein.

Beobachtende Grüße,
Udo



Udo



Ein Ansitz ist offen und ein Hochsitz ist geschlossen.
Aber dafür könnte man das Zeug noch verwenden.
Das währe doch eine Lösung.



@ Boris



Das sehe ich eben so!
Dann friert der Arsch in der Nacht nicht so an, wenn man zum Weihnachsbraten auf Pirsch sitzt.

Grüße in den Sonntag



@ Udo



Das angegammelte Zeug willste den Menschen nicht zumuten, aber dem Wild?

Waidmann's Heil



Udo,



zu:
"Erstens besagen die Richtlinien, dass diese Materialien in geschlossenen Räumen weder gesägt, gebrochen oder geschnitten (Widerstandsschneiden) werden dürfen."

Kannst du da mal die Quelle angeben ?





Also mein Wissenstand ist der das Styropor in erstenlinie durch UV Strahlung zersetzt wird.
Und es gibt sehrwohl Mikroorganismen die Kunstoffe, respektive auch Styropor abbauen bzw. angreifen.

Solange der Styropor nich versprödet ist bzw. bröselt oder feucht ist ist er auch noch zu gebrauchen.

gruß JHS



Die langwierige Zersetzung von Plastik und andere Versuche



Also, das ist doch mal ne interessante Diskussion,

"Der Abbau von Kunststoffen vermittels Mikroorganismen ist im Übrigen schon lange bekannt und wird für künftige Entsorgungsaufgaben erforscht, vielleicht auch schon angewandt.

Das kann man nun zur Kenntnis nehmen, oder auch nicht. Dem Pilz ist das egal.

Grüße

Thomas"


Schön wär's! Davon Träumen die Umweltmikrobiologen tatsächlich, nur so richtig geklappt hat's bisher noch nicht (oder ist mir da etwas entgangen?).

Soweit mein Wissensstand ist, können Mikroben das meiste Plastik - darunter auch Styropor - wenn überhaupt nur sehr sehr langsam zersetzen.

Für ein harmloses PVC-Gummientchen schätzt man z.B. im Meer eine Zersetzungsdauer von mindestens 500 Jahren. Und das ist eben vor allem Photolyse (Zersetzung durch Licht), wie oben angemerkt.

Eigene Versuche:

- In meinem Kompost zersetzt sich kein Styropor, und der schafft ALLES (fast).

- Auf meinem Fischteich liegt seit drei Jahren Styropor (damit's im Winter nicht so kalt wird, und weil die Fischchen sich gern darunter verstecken). Das ist nur oberflächlich veralgt, zwar etwas feucht, aber das gibt sich nach wenigen Tagen an der Sonne.

- Selbst mein Meerschweinchen frisst kein Styropor. Sitzt aber gern drauf (macht nen warmen Meerschweinchenpopo).

Fazit: Mikrobielle Zersetzung kann Styropor sicherlich nur wenig (vielleicht ein ganz kleines bisschen) anhaben. Nach nur 6 Jahren ist das Zeugs aber noch kein Pilzschleim.


Nun aber zum eigentlichen Thema:

Styropor als Zwischendeckenschüttung? Hab ich noch nie gehört. Ich würd Zellstoffflocken (Isofloc) nehmen, das eignet sich dafür richtig gut und kostet nun wirklich nicht die Welt!


Bleibt die Frage, was man mit altem Styropor macht.

- Verfeuern is nich, ausser in speziellen Verbrennungsanlagen.

- Es wird bei nassen Tonböden als Bodenverbesserer empfohlen (weil's den Boden mit seinen groben Poren belüftet), aber das scheint mir ein Tipp aus den 1960ern zu sein

- Kompostieren (also mikrobieller Abbau) ist völlig aussichtslos.

- Verfüttern an Haustiere, selbst allesfressende, übergewichtige Haustiere mit grossem Hunger, erwies sich in einschlägigen Versuchen als wenig erfolgreich.

Vielleicht sollte man es irgendwo im Haus verstecken? Zum Beispiel in den Zwischenböden? Gute Idee, oder?

Nur, wenn's denn doch mal brennt, ist die Bude fei hinüber, so stinkt sonst nix, wie verschmortes Polystyrol.

Gruss
stt



Hallo S Trapp,



ich habe ja auch nicht behauptet, daß Styropor so schnell wie eine Gurke verrottet. Aufgrund seiner offenzelligen aufgeschäumten Struktur ist es aber für einen mikrobiologischen Angriff weitaus empfindlicher als Polystyrol pur oder Deine Gummiente.

Aus baubiologischer Sicht ist es sicher auch zweitrangig, wie schnell es verrottet. Wichtiger ist, daß es unter bestimmten Bedingungen von Pilzen durchdrungen werden kann und diesen als Nährmedium dienen kann. Das ist keine Glaubensfrage, sondern nachgewiesen (meine links oben).

Als Dämmstoff im Inneren fällt mir keine Anwendung ein, wo ich das Zeug sehen möchte. Sicherlich wäre ein hinreichend druckfestes Produkt unter der Bodenplatte möglich, aber dafür gibt es denn auch bessere Lösungen.

Grüße

Thomas



Bei mir geht die...



...Verknüpfung von Thomas nicht. Bei wem geht's? Da ich mir immer noch nicht vorstellen kann, wie ein Pilz polimerisiertes Styrol oder eben Abbauprodukte davon verwerten kann, hätte ich das schonmal gerne gelesen.

Gruß Patrick.





Meinst Du das?

http://www.oekozentrum-nrw.de/pdf/kolloquium/2007/071210_07-Richardson-Erfahrungen_UBA_Leitfaden.pdf

Bei mir geht das Dokument zwar auf, aber über polystyrolfressende Pilze habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.



Nun



macht euch doch keinen fertig auf diesem Thema.
Ist doch gut jetzt.





Warum ist doch ganz interessant.

@Patrick
ich hab keinen link nur Fachlextüre.
Bei meiner Einlassung geht es im spez. um Korrosionsschutz und Antifoulings im Schiffbau bzw. um organische Korrosionsschutzbeschichtungen an Schleusentoren.
Hier wurde durch mehrer Studien nachgewiesen das es bestimmte Microorganismen gibt die sich von dem hochgiftigen Zeug ernähren, sogar bestimmte Schneken und Muschelarten fressen diese giften organischen Beschichtungen problemlos.
Wer oder was nun spez. Styropor frisst/abbaut, keine Ahnung. Möglich ist es aber sicher denn Styropor ist nicht so toxisch wie die Antifoulings bei Schiffs oder Wasserbauwerken.

Gruß Jens



Polymer



Styropor ist aber im Gegensatz zu Tributylzinn ein Polymer (oder wie das heisst, wenn man lange Molekülketten hat). Und damit haben Organismen generell Schwierigkeiten.

Beispiel Holz: ist auch schwer verdaulich (aber ja ja, manche Pilze können das natürlich).

Lieber Fragesteller, schon entschieden, was Sie tun werden?

Gruss
stt



Ich



nehme an der Fragensteller ist jetzt völlig durch den Wind.



Upps,



bei mir funktioniert der Link auch nicht mehr. Ich habe da aber KEINE elektronischen Virenpilze reingeschmuggelt, die das Styropor Euerer Computer auffressen :-)

Wer da weiterführende Interessen hat, könnte sich ja auch direkt an die Umweltmykologie GbR in Berlin wenden.

Grüße

Thomas