Wandheizung

10.12.2009



Hallo Fachleuts,

wir interessieren uns sehr für das Thema elektrische Wandheizung in Verbindung mit Solaranlagen.

Hat jemand praktische Erfahrung, die über die Beratung der hiesige Firmenberatung hinausgeht.

Benötigen effektive Ideen für die Eigennutzung der Energie außerhalb der Heizperiode auf einem Gutshof ohne Landwirtschaftliche Nutzung.

Kann jemand etwas zum Wohngefühl mit elektrischer Wandheizung sagen und wo stoßen diese an Ihre Grenzen in Bezug auf das Raumvolumen.

Wohnfläche EG/OG 14x10m davon EG mit Kreuzgewölbe und größter Raum 6,5x 10m, sonst Standarträume zwischen 10u25m², Wandstärke EG 85cm

Wie Wartungs und Störanfällig sind solche Anlagen

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

T. Ludwig



Heizung



Was meinen Sie mit Solaranlagen?

Viele Grüße



er meint wohl



photovoltaikanlagen.....

ich bin ansich der meinung, dass der Strom zu wertvoll ist um ihn zu verheizen. das geht effizienter über solarthermie. hatte auch darüber nachgedacht, das aber schnell wieder verworfen...

besser wäre eine Nutzung des stroms (ich nehme an sie wollen vo §33/2 EEG gebrauch machen) mit elektrischen verbrauchern die sowiso laufen, und diese dann so anzusteuern, dass sie nur laufen wenn die sonne scheint und eben genug strom erzeugt wird. so machen wir das auch.
man muss sich etwas in seinen gewohnheiten umstellen, geht aber. und es gibt in absehbarer zeit wohl auch geräte die analysieren wie viel strom produziert wird und dann entsprechende verbraucher zuschalten...

grüße aus dem süden!



Ich habe mit dieser



Heizungsart keine Erfahrung, es würde mich aber einmal brennend interessieren, wie die Elektrosmog-Situation in einem solchen Haus sein wird. Rein gefühlsmäßig stellen sich beim mir im Augenblick die Nackenhaare hoch.



Elektroheizung ?



Guten Tag !

Ich plädiere immer für eine umfassende Energieberatung ! Heizen mit Strom ist richtig teuer. Da mag die Wärme von der Wand sehr angenehm sein. Eine kW/h Strom erzeugt eine kW/h Wärme. Und die kostet ca 21/ 22 cent ! Bei Gas / Heizöl kostet die kW/h 6/ 7 cent. Ich glaube nicht, dass eine Photovoltaikanlage im Winter messbare Strommengen erzeugt. Es muss die Frage geklärt werden, ob der vorhandene Stromanschluss diesen vielen Heizstrom liefern kann.

Liebe Grüsse

Rheinpilot



Photovoltaikanlagen



Moin zusammen
Wer Lust hat zu sehen was man mit Solar an Strom produzieren kann, sollte einfach mal auf diese Seite gehen. Hier kann man sich über die Landkarte zu einzelnen Anlagen durchklicken und genaue Werte erhalten. ( Aktuell, Tag, Monat, Jahr) Die Seite ist mittlerweile so umfassend das man für jede Region werte bekommt.
http://www.solarlog-home.de/
Zum Gegenrechnen sollte man wissen das die Anlage gut 3000€/kwp in der Anschaffung kosteten.
Über Betriebskosten, Wartungkosten und Versicherung liegen mir keine Zahlen vor.
Gruß Jürgen



el. Wandheizung



Vielen Dank für die Rückantworten,

Im OG habe ich Fachwerk, wo an die Außenseite eine hinterlüftete Verbretterung angebracht werden wird

Um die Wandinnentemperatur im OG zu erhöhen und somit den Taupunkt weiter nach außen zu verschieben kommt für mich die Wandheizung in Betracht.

habe dabei noch keinen Vergleich vorgenommen, ob jetzt Elektro oder Wasserkreislauf als Wandheizung effektiver ist.

War die Überlegung, ob man den erzeugten Strom durch die Photovoltaik lieber auf die Wandfläche schickt. Jede Variante hat sicher vor und Nachteile

Aber vielen Dank für den Hinweis mit dem Elektrosmog, hatte ich noch nicht daran gedacht.
Gibt es dazu Gegenmeinungen?


Eine „Photovoltaikanlage“ zur Warmwassergewinnung wird eh installiert, um das Warmwasser zu erzeugen.

War für mich zudem schon erstaunlich, dass das Denkmalamt der Installation der Zellen auf der Rückseite des Scheunendaches zugestimmt hat.

Stellt sich zudem für mich die Frage, ob man mit Wandheizungssystemen den Wärmebedarf komplett abdeckt, wie die Wirkungsgrade sind und wo die Grenzen der Systeme sind.

Vielen Dank

T. Ludwig



ich...



würde in jedem falle zur herkömmlichen (wasserführenden) wandheizung raten. wenn der wunsch besteht die photovoltaik auch noch zur heizungsunterstützung zu verwenden, dann auf keinen fall direkt, - da nicht effizient genug.

unser konzept sieht z.B. so aus:

- 70% des heizungsbedarfs liefert ein Grundofen über zwei stockwerke
- 12m2 solarthermie heizen einen Pufferspeicher - brauchwasser und heizungsunterstützung
- die restwärme wird durch eine (luft) Wärmepumpe erzeugt die wiederum den strom der photovoltaikanlage, - effizienter in wärme umsetzt.
- raumwärmeabgabe über wandheizungen in lehmputz

bei der photovoltaikanlage setzte ich vorraus, dass diese nach §33/2 für die eigenbedarfsnutzung verdrahtet und angemeldet wurde. sonst macht es so wenig sinn, - bzw. würde anderst (ansteuerung der WP) mehr sinn machen.

und alles was überbleibt an photovoltaikstrom wird einfach an das evu verkauft. alles andere dürfte der wirtschaftlichkeit der systeme nicht wirklich gut tun....



zur Frage nach Strom aus Sonne



heute waren 0,9 KW bei 54 Platten auf dem Zähler, im Sommer kommen 60 KW an - ie willst Du im Winter bei Schnee auf der Anlage Dein Haus warm bekommen ??
Die 1 KW brachte etwa 45 C Vergütung, ein KW aus der Steckdosen kostet ber nur etwa 20 Cent - wo bliebe da der betriebswirtschaftliche Aspekt, wenn der Strom aus der Leitung billiger ist als der den Du zur falschen Zeit erzeugst und doch besser verkaufen könntest. Heizen mit Strom ist eine nicht preiswerte Alternative für besondere Lösungen, das billigste sind wohl Heizungen für nachwachsende Rohstoffe, aber man muß immer die Gesamtheit des Problemes betrachten. Aber Deine Idee rechnet sich nicht und funktioniert auch nicht !