Strom sparen
im Fachwerkhaus


Die Zeiten, in denen die Menschen bei Kerzenlicht zu Abend aßen, sind zum Glück längst vorbei. Die heutigen Fachwerkhausbesitzer fühlen sich auch mit elektrischem Licht in ihrem historischen Gebäude sehr wohl. Inzwischen gehört die Verlegung einer Elektroleitung zum Installationsstandard bei Denkmalschutzgebäuden.

Dass ein solch altes Haus nicht der Energieeffizienzklasse entspricht wie ein Bauwerk neueren Datums ist klar. Eine entsprechende Wärmedämmung senkt die Energiekosten für die Heizung, ganz egal, ob diese mit Strom, Gas, Öl oder Holz funktioniert. Eine weitere Möglichkeit, Energiekosten zu sparen, bietet der Vergleich der Strompreise.


Diese sind nämlich von Anbieter zu Anbieter verschieden. Häufig verhält es sich so, dass der neue Hauseigentümer den Strom vorerst vom regionalen Grundversorger erhält. Dieser ist jedoch in sehr vielen Fällen teurer, so dass sich ein baldiger Wechsel sehr lohnt. Clevere Hausbesitzer nutzen den Preisvergleich und ermitteln online den besten, zur Verfügung stehenden Tarif. Auf diese Art und Weise ist eine Einsparung von maximal 40 Prozent durchaus möglich. Das sind je nach Verbrauch bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr. Im Idealfall nutzen Sie sämtliche zur Verfügung stehenden Chancen, um Ihre Energiekosten möglichst gering zu gestalten. Das heißt, Sie schöpfen Ihre Energiesparpotenziale hinsichtlich der energetischen Sanierung und der anderen Faktoren voll aus und wechseln zusätzlich zum günstigsten Anbieter.

So funktioniert der Wechsel des Stromanbieters

Wohnzimmerbeleuchtung Lichtstimmung im Wohnzimmer

Einen günstigeren Stromanbieter zu finden, ist dank Internet ganz einfach. Sie geben in das dafür vorgesehene Suchfeld Ihre Postleitzahl sowie die Anzahl der im Haus lebenden Personen und Ihren durchschnittlichen jährlichen Kilowatt-Verbrauch ein. In Sekundenschnelle ermittelt der Rechner sämtliche für Sie infrage kommenden Tarife. Da die einzelnen Anbieter in einem starken Wettbewerb zu einander stehen, ist es möglich, den Strompreis verhältnismäßig niedrig zu halten. Anbieter mit zu hohen Preisen sind auf Dauer nicht konkurrenzfähig. Der Kampf um die günstigsten Tarife bringt dem Kunden mitunter ein Einsparpotenzial im dreistelligen Bereich. Neben den niedrigen Preisen für die Kilowattstunde locken außerdem lukrative Sonderaktionen wie Willkommesboni und Rabatte. Viele Verbraucher haben es sich bereits zur Gewohnheit gemacht, die Stromtarife jährlich online miteinander zu vergleichen und bei Bedarf sofort zu wechseln. Bei der Berechnung der Kosten sind sowohl der Grund- als auch der Arbeitspreis zu berücksichtigen. Im Arbeitspreis sind die Kosten für die Netznutzung, für den Stromtransport und die Erzeugung sowie die Steuern und andere staatliche Abgaben enthalten. Daraus errechnet sich letztendlich der Preis für die Kilowattstunde. Der Grundpreis umfasst die betrieblichen Kosten des Anbieters. Dazu gehören der Vertrieb, die Serviceleistungen und die Aufwendungen. Eine Besonderheit stellen die variablen Strompreise dar. Diese sind last- und tageszeitabhängig und bieten einen Anreiz zum Energiesparen. Die intelligenten Stromzähler, auch Smart Meter genannt, unterstützen diese Maßnahme. Der Verbraucher erhält dank dieser genialen Geräte einen detaillierten Überblick über seinen tatsächlichen Stromverbrauch.

Einsparpotenziale in den eigenen vier Wänden

Wer sein Haus clever einrichtet, trägt zusätzlich dazu bei, Strom zu sparen. Hell gestrichene Wände und Decken reflektieren das LIcht und benötigen deshalb weniger Beleuchtung. Das Gleiche gilt für helle Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Vor allem viele LED-Lampen lassen sich dimmen. Dimmbare Leuchten ermöglichen Ihnen die stufenlose Einstellung der Helligkeit. Auch die Beschaffenheit der Lampe selbst beeinflusst den Stromverbrauch beziehungsweise die Leuchtkraft. Ein heller Lampenschirm verstärkt die Lichtwirkung. Damit der Schirm auch wirklich hell bleibt und das Licht durchschimmern lässt, empfiehlt es sich, diesen regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzustauben. Natürlich sollte dabei die Lampe ausgeschaltet sein. Generell ist das Licht immer dann auszuschalten, wenn man den Raum verlässt. Wer das gerne vergisst, kann auch einen Bewegungsmelder einbauen.

Fachwerkhäuser fulminant beleuchtet

Fachwerkhaus beleuchtet Fachwerkhaus beleuchtet

Auch wenn Sie sich zu den Stromsparern zählen, so hat ein festlich beleuchtetes Gebäude doch hin und wieder seine Reize. Gerade in der Vorweihnachtszeit erfüllt ein mit Lichtern geschmücktes Fachwerkhaus den Betrachter mit Freude. An prädestinierter Stelle erhöht ein in der Nacht beleuchtetes, historisches Anwesen den optischen Wert der ganzen Umgebung. Eine Zeitschaltuhr hilft Ihnen beim Timing. Mit dem günstigsten Stromtarif erfüllen Sie sich den Traum vom stimmungsvoll beleuchteten Haus verhältnismäßig preiswert. Weitere Einsparpotenziale ergeben sich bei der Auswahl der Lampe. Mit der alten Glühbirne wäre die Inbetriebnahme der Lichterketten ein teures Unterfangen. Die modernen LED-Lichter haben eine viel längere Lebensdauer und senken den Stromverbrauch um bis zu 95 Prozent. Die höheren Anschaffungskosten für die LED-Beleuchtung sind rasch kompensiert. Hochwertige LED-Lichter brennen rund 50 000 Stunden, ehe sie ausgewechselt werden müssen. Die mit Leuchtdioden ausgestatteten Lampen sind die effizientesten Leuchten, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind.