Heizen mit Strom

18.12.2007



Habe mal folgende Fragen:

1. Was ist denn der Unterschied zwischen Flächenspeicher- und Teilspeicherheizungen?
2. Ist das Heizen mit Nachtspeicheheizungen (Nachtstrom) da nicht doch günstiger?
3. Was hat es denn mit den Natursteinheizungen auf sich? Lohnt sich sowas?

Uns ist schon klar, dass elektrisch heizen teuer und nicht gerade umweltfreundlich ist, wir sehen aber derzeit keine andere Möglichkeit. Hier mal einige Fakten zum Hintergrund:

Wir haben 2 Fachwerkhäuser (BJ 1800-1850) auf unserem Grundstück. Das eigentliche Wohnhaus beheizen wir mit Gas und z.T. auch noch mit Öfen. das zweite Haus haben wir erst jetzt mit einem Stück Grundstück dazu gekauft und es ist kleiner (nur 3 Zimmer + Küche) und im unteren Geschoss ist ein Kachelofen und 3 Nachtspeicherheizungen (das war schon so beim Kauf so und die sind ca. 4 jahre alt ).Dämmung oder so ist nicht vorhanden. Also unten Mauerwerk oben Lehmgefache. Wir wollen das Haus nun von unseren älteren Kindern bewohnen lassen, da es mit unseren 7 Kindern hier etwas eng in unserem Haus geworden ist. Die Häuser sind nur so ca. 25 - 30 Meter voneinander entfernt, es steht aber noch unsere Scheune (längst) dazwischen. Gas liegt noch nicht an und ein Einbau einer Gastherme ist momentan finanziell nicht möglich auch eine Ölheizungsanlage, Wärmepumpe oder so. könnten wir jetzt nicht finanzieren. Wir könnten zwar in den beiden derzeit noch unbeheizbaren Räumen im oberenen Geschoss (um die geht es hier eigentlich!) noch zwei ältere kleine Öfen aufstellen, das mit dem Befeuern werden die Kinder wohl aber nicht allein hinbekommen. Eigentlich bleibt uns nur die Möglichkeit, in den beiden unbeheizten Räumen im 1. OG eine E-Heizung einzubauen.

Herzlichen Dank!



Heizen mit Strom



Eine ideale Heizung mit Strom sind auch Sockel-Heizleisten.siehe www.energy-com.de oder www.bestboard.at Gruss aus Bad Nauheim und eine schöne Weihnachtszeit Bruno Müller



Es wäre natürlich auch



mal interessant zu hinterfragen in welchen elektrischen und elektromagnetischen Feldern die Kinder denn schlafen müssen, wenn die Räume so beheizt werden und ob man ihnen das wirklich antuen kann.



Pelletkaminofen



Hallo,

wir hatten ein ähnliches Problem.
Haben nun einen Pelletkaminofen installiert (kostet 2500 Euro - 1500 Euro Förderung = 1000 Euro) und heizt auf Knpfdruck, nur alle paar Tage Pellets nachfüllen. Kann auch vollautomatisch über ein Thermostat gesteuert werden. Das können auch Kinder.
Ansonsten haben wir auch in einigen Räumen ( v.a. ad Stromheizung ) und einen großen Nachtspeicher, der jetzt bei den hohen Minustemperaturen auch läuft. Auch damit habe ich nur gute Erfahrungen gemacht, nur kostet ein modernen Nachtspeicher weit mehr als der Pelletkaminofen. Diese ganze Elektrosmog-Geschichte halte ich persönlich für absoluten Unsinn - davon würde ich mich nicht durcheinander bringen lassen.

Alles Gute und frohes Heizen!



@ Anne



Sicherlich ist ein gesundes Maß an Ignoranz hilfreich im Leben.

Es fällt mir aber schwer zu glauben, daß die vielen Berichte über Elektrosmog (Auswirkungen sind ja auch teilweise gut dokumentiert) alle von hysterischen Spinnern kommen.

Grüße

Thomas



Danke



Das mit dem Pelletkamin klingt interessant. Von wo erhält man denn da die Förderung? Welche Firma ist das? Hab mal im Internet gesucht und da erstmal nur ziemlich preiswerte Öfen zum direkt befeuern gefunden. Das sowas auch auf Knopfdruck funktionieren könnte wäre natürlich genial!

Zum Elektrosmog meine ich, dass den bestimmt auch Fernseher, Computer, Stereoanlage etc. verursachen und Teenager lassen deshalb solche Geräte nicht außerhalb Ihrer Zimmer. Das ist ja das gleiche mit dem Handy und dessen Strahlung soll auch nicht so toll sein.



Elektrosmog



Wenn der sowieso schon da ist geht man doc´h nicht hin und setzt noch was oben drauf, sondern man versucht das vorhandene zu mindern und das geht, auch mit Kindern.
Schließlich kommt es drauf an einen möglichst úngestörten Schalfplatz zu haben. Und wenn man schläft muss doch kein Elektrogerät laufen, ... oder?



Elektrosmog II



Zum Thema Elektrosmog:

Ich hatte mal eine Eelktrosmogwünschelrutengängerin in meiner Wohnung. Sie hat die elektrischen Felder erspürt. Weil wir befreundet waren, und zum Test, hab ich mal den Strom angeschaltet (Stromstecker rein), und mal ausgeschaltet (Stromstecker raus), und sie hat die Felder erspürt. Das klappte auch soweit ganz gut: von 10 Versuchen hat sie 6mal auf "ausgeschaltet" getippt, und 4mal auf "eingeschaltet".

Weil ich aber prinzipiell hinterhältig und gemein bin, hab ich in echt gar nicht den Stecker reingesteckt, der Strom war also die ganze Zeit aus.

Was beweist uns das?

Eben.

stt



Ein sächsischer Blinder...



... erhält die Aufgabe, Titanweiß, Zinkweiß und Bleiweiß, die jeweils in Häufchen von 22,74 Gramm auf einem Tisch von französischem Nußbaum (Valle de Isere) liegen, mittels eines Doppelblindtestes zu unterscheiden. 10 mal tippt er daneben. Wäre der Test auf sächsischem Nußbaum anders ausgefallen? Ist die Verwendung von Bleiweiß ob seiner Giftigkeit überhaupt statthaft? Wäre Barytweiß besser gewesen? Gibt es den Farbton Weiß überhaupt? Ist der Tisch nur Fiktion?

Alles sinnlose Fragen. Wer nichts sieht, sieht nichts. Auch wenn der Haufen vor seiner Nase liegt.

Nächtliche (leicht angeheiterte) Grüße

Thomas



Eben



Eben. ICh war auch sehr amüsiert. Wenn schon jemand, der vollkommen davon überzeugt ist, keine solche Felder spürt, warum sollte dann der "Durchschnittsmensch" was merken?

Brummende 50-Hertz Trafos, blinkende Lämpchen und piepsende Handies sind sicherlich eine Beeinträchtigung für jeden SChlaf, aber die blosse Anwesenheit eines schwachen niederfrequenten Felds hat keine nachgewiesene Wirkung auf biologische Organismen. Oder ist Ihnen etwas anderes bekannt?

Guten Morgen
stt



Die Spanne zwischen



noch nicht nachgewiesen (im Sinne von wissenschaftlich einwandfrei belegt, jederzeit wiederholbar) und nicht vorhanden ist hier doch recht beträchtlich.

Ohne mich durch Papierberge wühlen zu wollen, gibt mir schon der Artikel bei Wikipedia genug Stoff zum Nachdenken. Es gibt ja durchaus Strahlungen (Z.B. Mikrowelle), wo die Zellen unmittelbar erhitzt werden. Bei anderen Strahlungen ist dieser Effekt freilich nur sehr gering oder nicht nachweisbar. Auf dieses Erwärmen konzentrieren sich viele. Wie steht es aber mit dem Zellwachstum und der Zellteilung? Höchstkomplexe, noch nicht hinreichend erforschte Prozesse, die durchaus störanfällig sein könnten. Das muß sich ja nicht zwingend in 10 minuten zeigen.

Nach dem heutigen Stand der Kenntnisse halte ich es jedenfalls für sinnvoll, ein mögliches Gefährdungspotential bei baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Grüße

Thomas



Tja, wie geht man eine solche Frage an?



Baubiologische Messtechnik und Rutengeherei ist natürlich auch ein großer Unterschied.
Ich habe einen ähnlichen Test, ähnlich hinterhältig auch durchgeführt. Die Testperson war meine Frau und der eingeschaltete Strom hat ihr jedes mal eine unruhige Nacht und Kopfschmerzen am Morgen beschert(sie hat es mir verziehen und unsere Ehe ist nicht gefährdet). Sie wusste von meinen Versuchen gar nichts. Mehr Wissenschaft brauche ich eigentlich erst mal gar nicht, um mich vorsichtig zu verhalten. Und nun halten wir es so, dass unser Schlafplatz, nachdem wir die Nachtlektüre beendet haben stromlos ist und ich kann nur sagen, es tut uns beiden gut.
Was mich immer verwundert in dieser Diskussion ist, dass alle Welt darauf wartet, dass die Schädlichkeit nachgewiesen wird, um dann die schon entstandenen Schäden und Gewohnheiten vielleicht zu beseitigen. Ich verhalte mich lieber möglichst vorsichtig bis die Unschädlichkeit nachgewiesen ist (dazu wird es allerdings in meinem Leben vermutlich nicht mehr kommen, da solche Untersuchungen ja nicht gewünscht und folglich nicht betrieben werden).
Es ist problemlos Möglich mein eigenes Umfeld zu verbessern. Wozu brauche ich eine Elektroheizung, es gibt viele bessere Lösungen. Warum muss in meinem Schlafzimmer, wenn ich schlafe die Installation unter Spannung stehen, mein Wecker funktioniert auch ohne Strom, oder mit einer Batterie. Wozu brauche ich ein DECT-Telefon, und warum kann ich das Handy in der Nacht nicht ausschalten, wenn ich denn überhaupt eines benötige. Warum müssen so viele Geräte ständig Strom fressen, auch wenn sie nicht benötigt werden, dass kostet Geld und beschert uns ein paar Atomkraftwerke, die eigentlich nicht gebraucht würden. Gut, beim Mobilfunkmast und der Hochspannungsleitung wird es schwieriger, aber ich muss die Probleme ja im eigenen Umfeld nicht noch verstärken.



Von wo erhält man denn da die Förderung?



www.bafa.de !



Welche Förderung?



vielleicht www.kfw.de
Förderkompass Energie www.bine.info



Stromheizung und kleine Pelletöfen



Also ich will bestimmt keine Lanze für Stromheizungen brechen, ich wäre meine lieber heute als morgen los, aber meinen Schlaf stört sie überhaupt nicht. Ich kann mir aus der Sicht einer Molekularbiologin auch nicht vorstellen, wie diese Art von Elektrofeld auf die Zellteilung wirken soll. Da halte ich das Glas Wein zum Abendessen für gefährlicher (auf das ich trotzdem nicht verzichten werde). Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Eine ganz andere Frage in diesem Zusammenhang: Weiß jemand, ob es Pellet-Einzelöfen gibt, die maximal 40 cm tief sind? Leider ist in den winzigen Räumen meines kleinen Häuschens nicht mehr Platz und alle Modelle, die ich bisher gesehen habe, waren zu groß.

Viele Grüße
Christiane



Elektrische Felder



Ich möchte zur letzten mail noch hinzufügen, dass es da einen Unterschied zwischen niederfrequenten (50 Hz, Stromnetz) und hochfrequenten (10 GHz, Mobiltelefon) Feldern geben soll - zu letzteren rät das Umweltbundesamt, soweit ich mich recht erinnere, sie im privaten Bereich zu vermeiden, da die biologische Wirkung noch nicht geklärt ist (!). Also: besser Schnurtelefon wie drahtloses Telefon und Mobiltelefon im häuslichen Bereich. Zumindest sollten die Kinder ihr Handy abschalten, wenn sie schlafen gehen (wenn sie überhaupt ein's brauchen.

Grüsse
stt