Gartenhaus und Sichtschutz streichen - Öl oder wasserbasierend - welcher Hersteller? Spritzen oder pinseln?

04.03.2008



Hallo an alle in diesem Fachwerkhaus-Forum.

Da ich hier von allen schon so fantastische Tips für die Renovierung des Fachwerkhauses meines Vaters finden konnte, wende ich mich auch mit dieser Frage an die Fachleute.


Kurz und knapp die Aufgabe:

- Streichen eines Gartenhauses (Fichte-Profilholz, unbehandelt, 28x145mm) in königsblau (o.ä.), weiße Fenster/Türen,Dekostreifen

- Streichen von Sichtschutz (kdi) 12m x 1,8m in weiß

- Streichen von Sichtschutz (kdi) 20m x 1,8m mit farblos/natur/honigfarben



Alle farbigen Anstriche deckend/lasiert



Fragen:

- Welche Farbenhersteller sind zu empfehlen? Hatte im Auge: OSMO, auro, schwedischer-farbenhandel, sadolin

- Besser spritzen (ist eine ganze Menge Holz), rollen oder klassisch pinseln?


Vielen Dank für die Unterstützung und allen ein erfolgreiches "Fachwerkeln"



Stefan



Guck



mal bei "Kreidezeit".
MfG
dasMaurer





Und da bei "Standölfarbe" ! :-)



Genau,



kennst du was davon? ;-)))
MfG
dasMaurer



Mit dem entsprechenden Druck ---



-- und der preislichen Akzeptanz, kann man sogar hochwertigen und hochviskosen Senf durch eine Spritzpistole jagen, wenn man finanziell auch noch 33 Prozent Overspray
wegstecken kann .
--- Oder doch lieber einen guten Pinsel kaufen ????? -
- A. M.





@Ulrich
Klar doch !



@Andreas,



wo bitte gibt´s königsblauen Senf?? Hast du da ´nen Lieferanten?
Spritzende Grüsse
dasMaurer





Sofort einsteigen in die Produktion "Königsblauer Senf" !
Auf Schalke kann man damit Millionen scheffeln !
Und nebenan eine Filiale mit "Schwarz-Gelben" !



Liebes Maurer, --



- mit meinem Beitrag wollte ich nur Gedankenanstösse
zur Wirtschaftlichkeit eines Farbauftrages geben.
--- MEHR nicht ! - Ob die aufzutragende Farbe nun Könbigsblau , Papageischwanzgelbgrün oder Neidviolett ist,
tut NICHTS zur Sache . Darüber, wer als ein besonders tüchtiger Mensch zweimal auf die Welt kommen darf, entscheidet nur der liebe Gott im Himmel.



Danke für die Infos...



...aber ganz schlau bin ich leider noch nicht.
Und von Spritzen (HVLP) hält hier keiner was?

Wie sieht es denn mit Alkyd-Farben aus? Oder Emulsionsfarben ( wasserlöslich?), schwedicher-farbenhandel gibt bis zu 15 Jahre Standzeit an. Oder "versiegelt" dass das Holz zu sehr?

Wie lange hält denn so eine Standöl-Farbe, habe da gar keine Erfahrung.
Ich will meinen Garten ja schließlich geniessen (mit schwarz-gelb-blauem Senf ;o) und Gegrilltem) und nicht jedes Frühjahr neu streichen.

Danke an alle und einen schönen Abend.
Stefan



Kann und will keine verbindliche Empfelung geben ----



---- nur soviel : Wir Verarbeiten seit 15 Jahren OSMO - Produkte und sind sehr zufrieden. - Kauf Dir einen ordentlichen Pinsel und streich die Elemente mit der Hand.
Zum Spritzen sind auch ähnlich gute Produkte einfach zu teuer und zu wertvoll. --- außer, Du kannst Dir 33 & Overspray leisten. Außerdem verbinden sich manuell aufgetragene
Farben / Lasuren viel besser durch den Pinseldruck einer menschlichen Hand mit dem Trägermaterial als durch das Sprühen selbst mit einer " guten " Spritzpistole.



Von



Alkydharz- oder Acrylharzfarben ist auf Holz grundsätzlich abzuraten, da die Harze zu spröde sind, um die Holzbewegungen mitzumachen und dann reissen. Am besten sind wohl Farben auf Leinölbasis geeignet, da selbst nach Abwittern der Farbe der Holzschutz immer noch gegeben ist.
Und Spritzen im Aussenbereich sollte nur Bei absoluter Windstille erfolgen, es sei denn, man ist bereit, die Autos in 100 m Umkreis mitzulackieren ;-))).
MfG
dasMaurer





@Stefan
Ein Standölanstrich will gepflegt und vor Versprödung geschützt werden ! D.h das du in nach ,sagen wir mal 2 Jahren, mit einem in Leinöl getränkten Lappen einreiben solltest ! Hört sich für Laien zwar blöde an, ist aber billiger, schneller und einfacher als ein komplett neuer Lasuranstrich ! Führst du diese simple Pflege regelmäßig aus, hast du unendlich lang Freude an deinem Gartenhaus und ersparst dir das immer wieder nötige 2-3 malige Lasur streichen und die dazugehörigen Schleifarbeiten !



ölbasierend würde ich immer vorziehen...



am besten mit Naturharzöllasur - also eine Lasur bestehende aus Hartöle für den Tiefenschutz und Naturharze mit Pigmente als Oberflächenschutz.

Die nötige Nachpflege kann später dann problemlos auch ohne Schleifarbeiten erfolgen (ein Vorteil gegenüber den Alkyd/Acryl.

Pinseln ist dem Spritzen eindeutig vorzuziehen.

Grüße aus Frangn,

Frank von Natural-Farben.de



Pinseln und ölbasiert ...



... nicht spritzen oder rollen und auch keine Plastikfarbe!
Wir raten für außen zu Grundierung mit rohem kalt gepresstem Leinöl und dreimaligem Anstrich mit Leinölfarbe ohne Lösemittel. Die mit uns zusammenarbeitenden Handwerksbetriebe machen damit seit 10 Jahren beste Erfahrung. Besonderer Vorteil ist die dauerhafte Pflegbarkeit: Nie mehr muss "alles runter", alle paar Jahre nachölen und allenfalls auf der Wetterseite nach etlichen Jahren mal drüberstreichen.

Stark beanspruchte Holzflächen, die holzsichtig bleiben sollen, können nach dem Grundieren mit Öl dreimal mit dem Öl-Lack »Le Tonkinois« gestrichen werden. Feuert die Maserung honigfarben an, ist wasserabweisend und bietet einen gewissen UV-Schutz.

Bunte Grüße,
Peter