Schlagknöpfe und Streichdrähte für Verbundfenster




Hat jemand Kontakte oder Adressen, wo man Streichdrähte, Vorreiber und Schlagknöpfe für Verbund / einfachverglaste Fenster beziehen kann.

Ist ja schwierig geworden, keiner stellt die einfachen Beschläge mehr her.

Für Rückmeldungen wäre ich dankbar.

Jürgen Rüdiger





Hallo Herr Rüdiger,

versuchen Sie es mal bei der Mielsch Gmbh in Förstgen.
www => mielsch-gmbh ergoogeln.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



AW Schlagknöpfe und Streichdrähte für Verbundfenster



Danke für Ihre Nachricht. Hab mich heute nachmittag auch mal schlau gemacht. Gerade im Süddeutschen ( Schweiz, Östereich) gibt es noch eine Menge Hersteller, die Schlagknöpfe, Streichdrähte und Vorreiber noch herstellen.
In Deutschland ist das echt ein Problem, einfach simple Grundbeschläge für Verbund und einfachverglaste Fenster ,welche wir herstellen, noch zu bekommen.
Trotzdem recht herzlichen Dank.
Gruß aus Gedern
Jürgen Rüdiger





Hier können Sie vielleicht auch mal nachschauen:
http://www.frehe-shop.de/
Müßten Sie doch eigentlich kennen, für das Gewerbe gibt es sicherlich auch andere Preise.
Ich war übrigens auch in Detmold, jedoch in der Folgeklasse (Abschlußjahr 91), wir müßten dann eigentlich auch dieselben Lehrer gehabt haben (Dütting, Wahl etc.).
Grüße aus Köln,
Bernd Kibies



Fensterknöpfe und mehr ---



Neue Beschläge --- Neue Beschläge ---


- gibt es schon noch --- und zu moderaten Preisen.
-
A. Milling



Wie war doch mal die Frage?



Kontakte oder Adressen für den Bezug des über mir so gülden glänzenden Klimbims, wenn ich mich richtig erinnere. Also: Bestellen zu moderaten Preisen beim Hersteller / Händler Andreas Milling?

Oder wat?



Vorreiber/ Streichdrähte



Sehr geehrter Herr Fischer,

so etwas suche ich nicht. Habe im Internet Direkthersteller der einfachen Ausführung gefunden, welche zu unseren Fenstern passen .
Trotzdem danke für Ihre Antwort und für Ihr Interesse.

Haben uns mal bei einer PaX Veranstaltung in Bad Lausik kurz kennen gelernt und uns über die Thematik der „hochwärmegedämmten “ Fenster unterhalten.
Bin Ihrer Meinung und versuche unseren Bauherrn genau diese Thematik im Altbau zu verdeutlichen.
In der Regel gelingt es mir auch, Verbund oder Kastenfenster an den Objekten einzusetzen.

Mit den besten Wünschen für den Tag aus Gedern
Jürgen Rüdiger



Schön, schön...



...da haben Sie sich Ihre Frage je selber beantwortet. Das Internet ist ja (geringfügig) größer als "Fachwerk.de".

Verraten Sie Ihre Rechercheergebnisse?

Grüße

Thomas



alte Fensterbeschläge



Wie wäre es, bei alten Tischlern in den neuen Bundesländern die Lager zu durchforsten (zu lassen). Dort liegen aus Gründen der alten Vorratswirtschaft noch genug orginale alte Bestände für Verbundfenster. Das ist aber auch schon eine neuere Konstruktion, ihr sucht sicher Beschläge für Kastenfenster.....

MFG Olaf



@ Olaf



DDR-Verbundfenster und Streichdrähte? Das geht wohl nicht so oft zusammen durchs Ziel. Dem "klassischen" DDR- Verbundfenster trauere ich auch nicht nach, die Beschläge waren allenfalls suboptimaler Qualität.

Grüße

Thomas



alte Beschläge



habe ich was von DDR geschrieben .....- nein!
ich habe von alten Beschlägen geschrieben. Als Baumensch hatte ich früher viele Kontakte zu kleinen Tischlereien und die hatten noch Material aus den 50er daliegen. Mein Vorschlag war auch nur ein Alternative zu möglichen Neuprodukten. Ich kann mir aber vorstellen, daß Produkte/Bauteile aus der DDR-Zeit in 200 Jahen unter Denkmalschutz stehen und dann aufwändig saniert werden. Aber das wird die Zeit entscheiden ... und die Haltbarkeit..

MFG Olaf



Olaf



Ich will ja nun nicht als Erbsenzähler auftreten, aber wenn die neuen Bundesländer sich mit dem Gebiet der ehemaligen DDR decken (das dachte ich bisher) und die DDR schon in den 50er Jahren DDR hieß (war wohl so), dann hast Du jemanden nach DDR-Verbundfenster-Beschlägen auf die Reise geschickt. Das ist ja nun Dein gutes Recht, genauso, wie ich von diesen Beschlägen und Fenstern nichts halten muß.

Denkmalschutz für DDR-Verbundfenster? Das ist nicht unmöglich, ich habe schon größeren Mist als "schützenswert" deklariert gefunden. Es wäre aber kein Qualitätsurteil, sondern allenfalls die Einschätzung, daß eine technische Konstruktion dieser Zeit als typisch gilt, und in Einzelfällen bewahrt werden soll. O.g. Verbundfenster waren vom Kastenfenster her betrachtet ein Rückschritt, waren aber einfacher herzustellen und entsprachen damit dem schlichten Baustil der Aufbauzeit. Auch manch historisches Gebäude wurde damit verschandelt.

Grüße

Thomas



alte Materialien



hatte dem Jürgen nur empfohlen, aufgrund der Gewohnheit der "DDR"-handwerker, alles aufzuheben, dort nach alten Beschägen zu suchen. Was er dann nimmt, wird er wohl selber entscheiden können !
Lege mir bitte nicht "Worte ins Forum", die ich nicht geschrieben habe. Habe nicht geschrieben, daß ein Verbundfenster unter Denkmalschutz stehen wird. Die werden, solange Sie aus frischer Fichte gebaut worden, kaum so lange halten. Habe nur Baubrodukte aus DDR zeit erwhnt - ich ich bin der Meinung, daß in den 40 Jahren viele Handwerker gute Arbeit geleistet haben - oder wollt ihr das euren Vätern und Großvätern absprechen.
Außerdem habe ich das Kastenfenster ausdrücklich erwähnt - das ist nun mal die beste Konstruktion. Habe übrigens ein solches aus DDR-Zeit mit einer äußeren Isolierscheibe in meinem Haus - Schallschutz und Wärmedämmung hoch 3. Allerdings aus Kiefer.

MFG Olaf



Lieber Olaf,



wenn Du den Logikmodus wieder anschaltest, wirst Du selbst erkennen, daß Du widersprüchlichen Käse geschrieben hast.

Bis dahin mag gelten, daß Du das, was Du geschrieben hast, NICHT geschrieben hast - und ich kann mich sinnvolleren Tätigkeiten widmen, als Dich zu zitieren.

Gutes Nächtle

Thomas



Verbundfenster



Was hat ein Verbundfenster mit der DDDR zu tun. verbundfenster gab es schon vor 1940 - deshalb sollte er bei alten Tischlern nachsehen - und in den neuen Bundesländern, weil hier bekanntlich alles aufgehoben worde.
Da findest Du von mir kein anderes Zitat. Vielleicht mußt Du Dich nur von Deinen Vorurteilen trennen...und andere Meinungen akzeptieren.

Gute Nacht



Verbundfenster...



...gab es zumindest schon in den 20ern. Nebenstehend exemplarisch ein Foto aus dem "Flocken", 1930. Die recht ausgeklügelte Beschlagstechnik hat nahezu nichts mit den simplen Teilen aus DDR-Zeiten zu tun.

Und was anders sollte man bei Tischlern, die schon zu DDR-Zeiten zugange waren, anders finden als ebendiese Beschläge, zumal in ganzen Sätzen, wie hier angefragt?

Richtig niedlich auch die Idee, vor der Wende seien die Fenster aus "frischer Fichte" gebaut worden; hätte ich fast übersehen. Tante Magda aus Lüdenscheid dachte auch jahrzehntelang, es gäbe in der "Zone" keinen Reis, den sie dann fleißig statt Schokolade geschickt hat. So was nennt man Vorurteile.

Aber es ist natürlich jedem vorbehalten, von einer Sache nichts zu verstehen und (geradedeswegen?) eine feste Meinung dazu zu haben.

Amüsiert: Thomas



frische Fichte



Nun, Sägewerk Cranzahl, Holzhandel Dresden und andere (nicht Holzhandel Friedrich !) lieferten im Februar schnittfrisches Holz in unsere Tischlerei. Mit etwas Glück konnten die Stapel bis zum Sommer stehen gelassen werden, weil wir bis dahin mit getrocknetem Holz von FRIEDRICH oder einigen Altbeständen vom verherigen Jahr noch hinkamen, aber sätestens im Mai ging der erste Stapel in den Zuschnitt und wure zu Fenster verarbeitet. Das ist kein Vorurteil, sondern war zum Großteil Praxis in VEB-Betrieben. Nur eine kleine Tischlerei wa in der Lage, sein Holz lange genug zu bevorraten. Als VEB war man an Bilanzen und Normative in der Lagerhaltung angewiesen - und per Gesetz durften wir als Kombinatsbetrieb eines Baubetriebes nur für 21 Tage Vorrat haben - mit allen Tricks in der Buchhaltung kam man bis auf 1/2 Jahr Holzvorrat, machte man sich aber auch schon strafbar durch Verstöße gegen die Planwirtschaft. Das kann ich aus eigenem Berufsleben berichten.

MFG Olaf



Das Holz...



...wurde ja wohl sicher technisch nachgetrocknet? Das war auch in der DDR üblich.

Grüße

Thomas



techn. Trocknung



hast Du zu DDR-Zeiten irgendwo in der Produktion gearbeitet ? Zwischen Theorie und Praxis waren himmelweite Unterschiede. Ein Trocknung, um die ich mich jedes Jahr neu bemüht habe, war nur im Sportgerätewerk K-M-St und in einer Möbelfabrik sowie im Sägewerk Nester in Einsiedel möglich. Da war ich froh 1 oder 2x reinzukommen - 5m3 je Trocknung - gegen Schmiergeld (!!!)
Dazu wurde das Holz aber mit der Hand wieder aufgeladen, von Hand auf die Wagen gestapelt und das ganze zurück - etwa 20-30 h Arbeitszeit zuzüglich der Transportaufwendungen. Wir haben aber etwa 300 m3 für 2500 Fenster im Jahr verbraucht. Damit wurde der Brühl und der Sonnenberg in Chemnitz saniert - und andere Objekte. Ich weiß, wovon ich spreche....Wir selber hatten übrigens keine Trockenkammer.
... und zu den alten Beschlägen - die wurden von uns bei der Demontage der alten Kastenfenster ausgebaut (deshalb mein Tip, ich habe ja keinen Erfolg garantiert), vor allem das Baskül, da es ein solches für uns nicht erhältlich war. Also haben wir die alten Beschläge wiederverwendet. Auch die Messinggriffe wurden gerettet. Habe sogar noch Einzelstücke. Drehkipp Elstawerda - der war nur vereinzelt zu beschaffen, ca. 400 Stück für 2000 mögliche Fenster. Das Verbundband war i.o. (soweit vorhanden, ansonsten wurde Klavierband verwendet) wohingegen die Verbundschrauben nie hielten. Da die auch nie über das Jahr gereicht haben, wurden dann normale Holzschrauben verwendet. Und gegen die normalen Fensterbänder kannst Du wirklich nicht schimpfen - die der Alten waren sogar schwarz und rosteten, hatten allerdings eine schönere Form. Wenn Du aber aus der Branche kommst - ich habe noch einen alten Beschlag, von dem mir keiner die Funktion erklären konnte. Irgend ein Oberlichtöffner oder ähnliches, allerdings nicht sicher. Würde ihn mal nach dem Wochenende in meine Galerie stellen.

Ansonsten ein schönes Wochenende und viele Erfolge im Geschäft.
MFG Olaf

PS: Wenn Deine Antworten etwas sachlicher und höflicher wären, würde das dem Forum sicher gut stehen. Ich nehme an, daß Du noch etwas jünger bist, dehalb verzeih ich Dir Deine Worte der letzten Beiträge. Ich habe als gelernter Ossi nun wirklich keine Vorurteile, habe aber die Wirtschaft und ihre Probleme (teilweise) kennengelernt.



@ Olaf



Eine Holztrocknung war (und ist) mit ein paar Rohren im Rücklauf und einem Ventilator hinzubekommen, zusammen mit viel Erfahrung und Beobachtungsgabe kann auch mit solch Provisorium ein halbwegs brauchbares Ergebnis erzielt werden. Aber das unterscheidet das Handwerk von der Industrie.

Höflich? Muß ich nicht sein, ich bin kein Tanzlehrer. Sachlich war ich bisher hingegen schon, wenngleich ich mir etwas Spott nicht gänzlich verkneifen konnte.

Grüße

Thomas



Holztrocknung



Für die Holztrocknung gab es in der DDR eine TGL, bei westlichen Holztrocknung gibt es nur deren Betriebsanleitung. Ich glaube nicht, daß nach diese Beschreibung (und woher in der DDR unbilanzierte Energie zum Betreiben bekommen ??) eine Trockenkammer gebaut werden kann und dann auch noch ein halbwegs brauchbares Ergebnis - nicht gerissene 40er Pfosten - rauskommen soll...


vielleicht hättest du Tanzlehrer bleiben sollen. Tud mir leid...und tschüß,



Kleine Abschweifung



Der Olaf erwähnte das Sägewerk Cranzahl. Da mußte ich an die Kirche dieser Ortschaft denken. Ein lohnendes Ausflugsziel ! Wunderschön ausgemalen im Jugendstil. Einen Besuch kann man jedem empfehlen !



Den Glauben des Olaf hintangestellt,



ich habe eine solche Behelfstrocknung 1988 in Görlitz gesehen und mir glaubhaft versichern lassen, daß sie funktionierte. Allerdings nur, wenn Heinz, das Werkstattfaktotum, für die Lüftung sorgte. Es gab damals, wie auch heute, einerseits die Norm, und andererseits die Realität. Beides war und ist nicht immer deckungsgleich. Unbilanzierte Energie? Ich rede hier von einem Handwerksbetrieb, nicht von der industriellen Fensterfertigung. Die Kohlen waren jedenfalls da, und an Holz hat es auch nicht gemangelt. Als Bestandteil der vorhandenen Heizungsanlage hat das auch keinen Apparatschik je gestört.

Wer sogar nasses Holz verbaut, muß sich vielleicht nicht um einen Kernriss bei trockenem grämen?

Passend offenbar zu Dir, Olaf, daß Du zunächst "Höflichkeit" und "Sachlichkeit" einforderst, und drei Zeilen weiter ebenso unpassend persönlich wie unsachlich wirst.

Seine Schlagknöpfe hat der Jürgen offenbar, für mich ist das Thema durch.

Finale Grüße an den "Mann aus der Produktion"

vom Handwerker

Thomas



Beschläge für alte Fenster.



Ich habe noch solche beschläge liegen.Es sind verschiedene neue und gebrauchte.Hier meine adresse berndauso@yahoo.de kann bei bedarf mal Bilder zusenden und maße. mfg