Steuern, Schulden, Handwerker, gezahlt, gespart

22.11.2011



Und ich dachte immer hier ging es um die Senkung des CO 2 Ausstoß.
Da hätten doch die den Unsinn gebärenden das Baby nicht “CO2-Gebäudesanierungsprogramm” taufen sollen sondern etwas passender “ABM“.
.



Der Staat



verdient gar nichts - der hat Schulden, die er macht und wir abbezahlen müssen.

Die Banken kassieren die Kredite und Zinsen etc. und werden fett und fetter … auch dann, wenn das ganze "Energiespardämmzeug" in ein paar Jahren wieder weggerissen wird, wenn die Schäden grösser werden als der vermeintliche und vorgegaukelte Nutzen und die Bausubstanzen diverser Gebäude nur noch den Abriss als Alternative haben - dann darf alles entsorgt werden, neu gebaut, neu gedämmt, neu …
Bis weder der Staat noch das dumme Wahlvieh oder Volk noch einen blanken Heller in der Tasche hat.
Aber bis dato können wir weiter den Versprechen der katholischen Kirche, der Dämmpropheten, und der amerikanischen Regierung glauben, die ALLE nur das Beste für uns und von uns wollen.
"Am Anfang war Erziehung!" sollte man lesen - oder auch nicht.
Nach dem alten Bayerischen Sprichwort:
"Wia mas si ziegt so hod mas!"

Immer weiter so!

Die Hoffnung stirbt zu letzt!

FK





Was hat jetzt die katholische Kirche mit KfW zu tun?





ich sehe das anders:

ich habe 10000€, und will bei schöner-, besser-, billiger-, oder energieeffizienter-wohnen mitmachen.
Also beauftrage ich einen Handwerker. Vom Auftrag gehen die 19% schon einmal an Vater Staat. Der Handwerksmeister zahlt auch Einkommensteuer, die Angestellten Lohnsteuer. Das, was jetzt noch nicht an Vater Staat geflossen ist, tragen alle beteiligten in den Supermarkt, Tankstelle, Energieversorger, Miete, die zahlen wiederum Steuern u.s.w.
Soll also heißen: wenn man nur ein wenig wartet, geht die ganze Wirtschaftsleistung immer mal wieder durch die Hände von Vater Staat, aber alle haben etwas davon: Arbeit und Geld zum ausgeben, daneben auch Straßen zum hin und her fahren, Krankenhäuser und vieles andere mehr. Nebenbei ist Varer Staat auch ein bemerkenswert großer Arbeitgeber, auch für Bauunternehmen.
Das Problem entsteht erst, wenn man das Geld bei der Bank liegen lässt, oder Dinge kauft, für die in Deutschland keine Steuern gezahlt werden. Die Banken investieren dort, wo weniger Steuern gezahlt werden müssen (also nicht hier)
und Schwarzarbeiter zahlen ohnehin keine Steuern, es sei denn, sie kaufen etwas davon.
Und plötzlich prosperiert die Wirtschaft in den Billiglohnländern, oder die Banken und Investoren verdienen, wenn diejenigen, die freies Geld haben eine hohe Rendite erwarten. Da kommt die Inflation her.

Was soll das alles sagen: Vielleicht wird nicht wirklich CO2 gespart, das hängt auch nicht von Vater Staat ab, sondern von den Unternehmen, die aus dem Geld etwas sinnvolles machen, hier sind's die Fachbetriebe. Hierzu bedarf es keinen Hypothesen oder Werbeversprechen, sondern belastbaren Lösungen.
Der Staat soll dafür sorgen, dass das Geld im Umlauf bleibt und eben nicht in windige ausländische Aktien investiert wird, sondern in eurem Umsatz, liebe Handwerker und Mittelständler. Da ist das Label, unter dem die Sache verkauft wird, sekundär.
Wenn ihr eine Lösung wisst, mit der wirklich Energie und CO2 Ausstoß gespart werden kann, dann werdet Ihr eine goldene Zukunft haben, mich würde es freuen.

Es sind auch nicht die Schulden des Staates, die wir abbezahlen, es sind unsere.
Das wusste man schon Anno 1989 in Leipzig: wir sind das (Wahl-) Volk.

hätte ich das hier schreiben dürfen?
keine Ahnung, bei Bedarf lösche ich den Beitrag.

Götz,

der das Lamento manchmal einfach nicht mehr hören kann.



Da hat...



"Mr. Slow-Think" ja wieder 'mal Bemerkenswertes abgelassen.

Klar ist die energetische Gebäudesanierung auch Wirtschaftsmotor, und sinnvoller als die dämliche Abwrackprämie, für die vorrangig asiatische und französische Kleinstgehhilfen gekauft wurden. Und oft genug Autos mit einem Schwacke-Wert oberhalb der 2,5T€ Zuschuss verschrottet wurden.

Von stattlicher Seite her würde ich mir aber auch wünschen, das Effektivität und Nachhaltigkeit mehr in die Förderbedingungen einfließen, damit das Ganze nicht zu einer Zahlenspielerei mit begrentzer Haltbarkeit verkommt. Ein Dämmstoffkistchen mit ein paar Stelzen und Folien im Aufbau mag rechnerisch oder sogar real ein Passivhaus sein, aber wie lange wohl?

Grüße

Thomas