Renovierungskosten steuerlich geltend machen

28.06.2005



Laut meinem Steuerberater können die Renovierungskosten eines Altbaus dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn dieser in einem von der Gemeinde ausgewiesenen Sanierungsgebiet liegt (§10f EStG). In diesem Fall muss die Gemeinde eine Bescheinigung über diese Tatsache erstellen. Mit dieser erkennt das Finanzamt die Kosten an. Es können max. 10% der Renovierungskosten pro Jahr über 10 Jahre angerechnet werden.

Da mich meine Steuerberater (noch) nicht darauf angesprochen hatte, sondern die Info von einer Architektin kam, hier einfach der Hinweis darauf. Vielleicht nützt es ja dem einen oder der anderen etwas.

Aber bitte erst beim Finanzamt oder beim Steuerberater nachfragen.

Hoffentlich speichere ich das jetzt unter "Lexikonbeitrag" richtig. Wenn nicht, bitte eine kurze Rückmeldung.

Gruß

Matthias Stangl



na ja,



aktuell sind es 9 von 100 über 10 jahre. macht ergo nur 90%. bei eigennutzung. ansonsten 9 von 100 über 8 jahre und die nächsten 4 jahre 7 vom hundert. sind also auch 90% allerdings über 12 jahre.
falls es sie betreffen sollte - die bescheinigung der gemeinde müssen sie nicht haben, macht das leben aber leichter. es sollte unbedingt drin stehen, dass die maßnahmen 177 BauGB entsprechen! dann hat das finanzamt keine eigene prüfmöglichkeit mehr. das ist besonders wichtig bei teilabrissen/wiederaufbauten, dachausbauten, umnutzungen etc. hier stellen sich die finanzämter sonst gern mal quer.
und feuern sich ihren steuerberater :-)))
im übrigen , da 7h ff. EstG nur die Herstellungskosten abdecken, können sie für den erwerb der immo Eigenheimzulage bekommen, falls eigennutzung. sprechen sie mit ihrem steuerberater :-)))