Feldsteinfundament? Freigelegt - was nun??

27.03.2011



Hallo, ich habe zum Thema bereits vor kurzem hier eine Frage gestellt, merke aber, daß ich mit zunehmendem Durcharbeiten der Archiv-Beiträge immer unsicherer werde. Unsere Scheune steht auf einem Steinfundament. (siehe Bild)
Ist das nun ein sogenanntes Feldsteinfundament?
Ich denke es sind Granit-, Sand- und andere Steine...
Wir haben es frei gebuddelt, weil sehr viel Wasser eingedrungen ist. Ziel war eingentlich eine Ableitung des Oberflächenwassers. Die Mauer ist zwar weiterhin durch Wasser was aus tieferen Schichten kommt feucht, nun müssen wir aber ja oben dennoch etwas tun. Eigentlich dachten wir an Verfugen mit Luftkalkmörtel und dann eine Noppenbahn oder ähnliches vorne dran. Wobei sich das Verfungen schon als Herausforderung darstellt, da einem ja eigentlich alles entgegenfällt, wenn man die Fugen freikratzt...
Nun habe ich gelesen, daß man Feldsteinfundamente gar nicht frei legen darf und vor allem daß sie Feuchte Erde als Fugenmaterial brauchen. Stimmt das?
Was machen wir denn nun am besten....
Leider haben wir noch niemanden bei uns im Umkreis (PLZ 69) gefunden, der sich wirklich auskennt!



nicht so einfach, das mit den bildern...



hm, also das bilder einstellen ist noch etwas chaotisch bei mir. das bild von der Innenwand gehört nicht hier her! dafür hier nochmal eines von außen





Ich würde vor die zerklüfteten Wände … [pubimg 23818]





…einfach eine Betonschale davor betonieren. [pubimg 23819]





Die kann man dann auch sehr schön Abdichten [pubimg 23820]


Grüße aus Schönebeck



Oder nichts unternehmen, denn....



"trocken" bekommen Sie dies sowieso nicht.
Diese Steine werden sicher keine Feuchte nach oben transportieren.
Aber was bleibt ist eine "gute" Wärmeleitfähigkeit!
Das heißt, um Tauwasser zu vermeiden muss auch die Temperatur stimmen.
Wie wird denn geheizt?
Aber auch, wie wird der Raum genutzt?





es ist nur eine scheune, riesig. geheizt wird nicht, aber es stehen pferde unten drin. der pferde-bereich ist allerdings mit einer dicken (beton?) Decke getrennt vom oberen bereich....das wasser lief bisser in bächen auf diesen Betonboden oben drauf. nix machen war keine lösung. und nun ist das ganze eben einfach auch sehr instabil...eine Drainage kommt also auf alle fälle davor, um das hang-wasser abzuleiten. und dann bleibt die frage der stabilität! der akutelle Plan ist solubel sp50 mit vorgesetzter noppenbahn...