Steine reinigen ,ursprünglicher Thread aufsteigende Feuchtigkeit




Hallo,

ich habe mich jetzt entschlossen,das der Sanierputz weg muss. Nun ist es aber so,das die Steine,vor allem die Backsteine Betonschlieren haben.
Folgendes habe ich schon versucht:

-Stahlbürste Ergebniss: Geht nur der grobe Schmutz weg.

-Schleifpapier: auch nicht der Bringer. Geht nur z.T. weg.

- Kärcher( Hochdruckreiniger): hatte nach 3 Steinen eine
halbe Überschwemmung.

-Topfbürste auf Flex:staubt wie verrückt.Stein wird zwar sauber,aber porös!Also auch keine Lösung.

-Sandstrahlen wäre eine Option aber soll für die Steine nicht gut sein,und mir graut es vor dem Dreck.

Könnte ich es evtl.mit einem Dampfreiniger oder mt einem Spezialreinigungsmittel gegen Zementschlieren versuchen?

Dann habe ich noch folgende Probleme :

Ich hatte ja bis 1,50 Meter hoch den Putz abgekloppt,d.h. das der angrenzende Putz ab 1,50 Meter wie angeknabert aussieht.

Sollte ich ihn besser bis zur Decke antfernen?Jedoch stellt sich dann möglicherweise das gleiche Problem?

Die Wände werde ich offen lassen. Mir wurde jetzt der SP 50Leichkalkputz empfohlen von Solubel. Jedoch könnte der ja auch Schimmeln?

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Putz?

Problem ist hier das die Wände ca.1 Meter hoch nass sind da keine H-Sperre und GW sehr hoch ist.

Viele Grüsse



Noch ein Foto



Hallo, hier nochmals ein Foto..

Entlüfter habe ich gekauft.Der läuft seit gestern im Pfützenzimmer.Alle 4 Std.muss ich Behälter entleeren. :)



Sandstrahlen



Also die Entscheidung den Sanierputz zu entfernen ist absolut richtig.

Die Steine können Sie im JOS-Microstrahlverfahren reinigen.
Max Arbeitsdruck 1 bis 5 Bar.Die Steine werden bei der Reinigung nicht geschädigt.
Weitere Infos zum System auf unserer Webseite .

Was soll den im Anschluss wieder für ein Putz aufgebracht werden??

LG:Peter Schneider



Mikrostrahlverfahren



Hallo,

danke für die Nachricht. Ich schaue gleich mal auf die Webseite.Das Problem ist auch,dort steht eine Holztreppe,Heizkessel,geht das dann auch?

Putz werde ich glaube ich nicht mehr drauf machen. Mir graut es davor wieder zu Verputzen und das wieder Schimmel kommt.

Evtl. Kalkputz aber ich bin mir da sehr unschlüssig. Würde zwar schöner aussehen,aber nicht das dann wieder es Schimmelt.

Evtl. versuche ich wenn dieser Sanierputz unten ist eine Mauerseite mit Kalk zu verputzen und dann abwarten was passiert?

Viele Grüsse



Luftkalkmörtel



Also ich würde ihnen Luftkalkmörtel der Firmal empfehlen.

Siehe Menüpunkt Luftkalkmörtel auf meiner Seite da ist alles beschrieben.

Schimmel wird es dann nicht mehr geben..

LG:Peter Schneider





Für mich als Aussenstehender stellt sich erstmal die Frage, warum der Zementschleier runter muß? Ich würde das erstmal so abtrocknen und vor allem offen lassen, bis die Ursache der Feuchtigkeit beiseitigt ist...

Wenn die Wand trocken ist, dann entweder einen selbstgemischten Luftkalkputz verwenden, oder eben kaufen...je nach handwerklichen Fähigkeiten und Vorlieben.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Selbstmischung gemacht und preislich ist das unschlagbar günstig. Una ja, es sieht auch gut aus...



Ursache beseitigen



Hallo,

leider kann ich die Ursache nicht beseitigen. Wasser sucht sich immer seinen Weg. Ich habe Grundwasser unter dem Haus und keine Horizontalsperren und der Boden ist auch nass.

Ich lebe halt lieber gern mit Steinen als wie mit Schimmel. Ist ja Erdgeschoss was hier kein Wohnraum ist. Mit dem Kalkputz,irgendwann lässt die Alkalität da ja auch nach?

Ist die Frage wann?

Und wenn das passiert habe ich dann ja wieder Schimmel?

Viele Grüße



Kalkputz



Hallo,

ich habe gerade mit einem Chemiker gesprochen, der sich mit Kalk auskennt.

Dieser meinte das Kalk carabonisiert und nach 6 Monaten der Ph-Wert nicht mehr alkalisch ist?

Wie sind eure Erfahrungen mit Kalkputz,feuchten Wänden?

Viele Grüße



nun



wurde schon soviel Geld verbrannt, die Steine zu Strahlen ist auch unnütz, wie wäre es denn endlich mal mit Fachplaner.





Dass sich beim Kalkputz durch das Carbonatisieren der PH-Wert nach und nach verringert, ist doch aber nun auch überall zu lesen...und damit bei dauerhafter Feuchtigkeitseinwirkung nicht mehr so sehr gegen den Schimmel wirkt...

Ob das nun schon nach 6 Monaten auftritt, kann ich DIr nicht sagen.

Ob der Kalkputz bei andauernder Feuchtebelastung dauerhaft ist, weiß ich nicht...



Fachplaner



Hallo,

ich bezweifel ob das etwas bringt.Abdichten,Mauersägung,Maueraustauschverfahren,Injektionsverfahren etc das bringt alles nichts,da das Haus eigentlich im Wasser steht. Ich denke das ich alles offen lasse.Was anderes bleibt mir nicht übrig.Ist zu feucht.

Viele Grüsse



dann



bastel eben weiter und jammer noch ein bischen



Antwort



Ich jammere nicht rum. Es sind einfach die Begebenheiten,das ich das Haus nicht dicht bekomme. Ich hatte ja auch schon Baugutachter sowie Architekten da.

Mir ging es nur um die Frage wegen dem Kalkputz, und wie ich die Mauern sauber bekomme. Ein Architekt der früher in der gleichen Strasse sein Büro hatte,kennt hier gut die örtlichen Begebenheiten.Er meinte das Injektion etc.nichts bringt und ich am besten die Steine offen lasse. Bzw. wieder öffne. Luftentfeuchter habe ich ja geholt nachdem mir das hier auch geraten worden ist.

Evtl. würde eine nachträgliche weisse Wanne gehen jedoch fehlt mir einfach die finanziellen Mittel um das im Erdgeschoss für 50 000 Euro Abdichten zu lassen.

Viele Grüße



Schon



mal, ich hatte es schon mal in einem früherern Beitrag aufgeführt über eine thermische Horizontalsperre und Strahlungswärme nachgedacht?

Grüße



fehlende Abdichtung



Was mich bei dieser Frage verunsichert ist das Steinformat.
Solche 1,5 NF werden erst seit dem 20.Jhr. und in Mengen erst nach dem 2.WK eingesetzt und zwar immer MIT Horizontalsperre. Bei den geschilderten Bodenverhältnissen ist davon auszugehen das eine solche Sperre eingebaut wurde.
Ich bin mir, im Gegensatz zum Fragesteller, über die Ursache der Feuchte deshalb nicht so sicher.
Ein genaueres Überprüfen scheint mir sinnvoll.
Dann finde ich die Diskussion ob Schimmelwachstum vom Untergrund abhängt ziemlich sinnfrei.
Schimmel wächst auf jedem chemisch einigermaßen neutralen Untergrund, egal ob Stein, Putz, Plaste, Metall... Es hängt nicht vom Material, sondern von den Randbedingungen ab. Temperatur, Eigenfeuchte bzw. Luftfeuchte, Nahrungsgrundlage müssen stimmen. Da kann eine ungedämmte, mit Kondensat belastete unverputzte Außenwand in deren rauher Oberfläche sich wunderbar Staub fängt ein idealer Nährboden für Schimmel sein.
Wenn sie, lieber Fragesteller, mit ein paar mehr Informationen zur Gesamtsituation rausrücken könnte man das Problem vielleicht anders formulieren (wenn es dann noch ein Problem gibt).

Viele Grüße

p.s. Ich war in den letzten zwei Wochen hier im Forum nicht präsent weil ich mir den Hintern in der Karibik gewässert habe.
Wenn ich die Fotos so nach und nach ausgewertet habe kann ich mit ein paar Bildern rüberkommen wie man woanders (Tobago) baut.





Mit DEm Steinformat. Das sind nachträglich gemauert Wände vom Vorbesitzer und haben eine Bitumienbahn als H-Sperre. Jedoch sind die Sperren zum Teil nicht mehr ganz intakt.(2 Wände sind leicht feucht,die andere nass).

Jedoch sind die meisten Steine aus Sandstein und das sind die alten Grundmauern und dort ist keine Horizontalsperre vorhanden.

Der Bausachverstänige meinte es wäre eine kapilarr aufsteigende Feuchtigkeit,Rahmenbedingung:Grundwasser unter dem Haus und keine Horizontalsperre bzw. defekte Horizontalsperren ,sowie 1 Meter Hoch alle Wände dort mehr oder weniger Feucht/Nass sind.Digits von 80-145.

Ab 1 Meter Höhe ist es Trocken. Temperatur ist schon kälter wie im gesamten Wohnbereich. Luftfeuchtigkeit dämme ich jetzt mit Luftentfeuchtern ein, sowie ich schon seit Jahren im Winter mehr lüfte im Erdgeschoss und im Sommer eher selten und wenn dann eher abends.

Viele Grüße



feuchte Wände



Das verunsichert mich noch mehr.
Ein Sachverständiger der mit digits um sich wirft und nicht auf den Sättigungsgrad eingeht ist mit Vorsicht zu betrachten.
Wenn ein Altbau bei hohem GWS errichtet wurde dann wurden schon beim Bau über das Stein- und Fugenmaterial sowie die Gründung Maßnahmen gegen kapillare Feuchte vorgesehen.
Das Mauerwerk selber war bzw. ist die Horizontalsperre.
Tut mir leid, aber ich zweifle weiter an der genannten Diagnose.
Das auch deshalb weil ich in meiner Praxis viel häufiger Spritzwasser an den Sockelbereichen, Kondensat und Versalzung als hauptsächliche Schadensursache finde.
Aus welchem Grund ist eigentlich der Sanierputz aufgetragen worden und warum musste er runter?

Viele Grüße



Antwort



Sättigungsbereich wurde nicht überprüft. Grundwasser steht direkt unter dem Haus.
Jedoch habe ich auch Grundwassereintritt in einem Raum jedoch nur Pfützenartig. Ist ein Sandboden.

Im Flur im Erdgeschoss ist neben den Fliesen,ein kleines Stück Estrich, an diesem kleinen Stück wächst mir alle paar Tage Salpeter.

Spritzwasser,könnte nur vom Regen kommen, nicht von Autos da hier selten Autos fahren und ca.8 Meter das Haus entfernt liegt.

Versalzen ist das Mauerwerk,sogar an der Badewanne habe ich Salpeter. Jedoch alles nur auf 1 Meter Höhe mit den Salzen.Das Haus ist BZ 1900,Sandstein und nicht unterkellert. Keller ist das EG.

Kondensat, könnte nur in dem Raum siehe Foto sein,da dies der Waschraum ist ( Wäsche aufhängen)und dies von den Vorbesitzern auch so genutzt worden ist.

Sanierputz muss leider runter,da er schimmelt. Der Sanierputz war nur 3 Monate verputzt und dann ging es mit dem Schimmel los. ( Im Treppenhaus,Flur)

Davor hatten wir 2007 den schimmligen Gipsputz vom Vorbesitzer dort entfernt und unter diesem Putz waren Bitumienpappe und Heraklitplatten direkt am Mauerwerk geschraubt und genagelt, 2,50 Meter hoch. Die Wände waren total Nass.
Dort wurden auf Entfeuchtungsröhrchen angebracht,das könnte Kondensat auf verursacht haben.

In den 2 anderen Räumen jedoch ist nichts was mir als Kondensatverursacher einfallen würde.

Und es ist sehr kalt im Winter im EG, und im Sommer angenehm kühl.

Der Sanierputz wurde aufgetragen, damit im Flur die Wände wieder schön aussehen ( war ja seit 2007 reine Steinewände ohne Putz) und es nicht überall rieselt, im Waschraum ( Foto) weil dort sehr viel Schimmel war.

Ich hatte zuvor gute Erfahrungen mit Sanierputz gemacht,an 2 feuchten Wänden ( fehlende Balkonabdichtung, Wetterseite) und habe mit dem Sanierputz dort keinen Schimmel. Der Balkon ist natürlich jetzt abgedichtet,aber es brauchte 3 Jahre bis die Wand trocken war.Jedoch war das ein anderer Hersteller.

Wahrscheinlich wäre Kalkputz besser gewesen.

Von Aussen jedoch sind die Aussenwände nicht abgedichtet.Nur Normaler Putz und Farbe.

Viele Grüße



feuchte Wände



Oje,
das klingt noch einem konzeptionslosen Drauflosgebaue.
Zum Sanierputz:
Der ist für bestimmte Zwecke entwickelt worden und kann keine Wunder vollbringen.
Sein Auftrag ist generell nur sinnvoll, wenn vorher eine zu stark durchfeuchtete Wand vom Wassernachschub getrennt wurde. Die Idee beim Sanierputz ist, für die Zeit bis zum Herstellen eines neuen, niedrigeren Feuchtegleichgewichtes in der Wand eine optisch und taktil trockene Oberfläche ohne Salzausblühungen zu erhalten.
Egal, was Sie auf die Wand aufbringen oder nicht, die Schimmelbildung wird das nicht beeinflussen.
Sie hätten den Sanierputz also auch drauflassen können (vorausgesetzt er wurde fachlich korrekt unter Beachtung des Salzgehaltes der Wand eingebaut).
Zum Kondensat:
Kondensat bildet sich immer dann, wenn die Taupunkttemperatur der Wandoberfläche unterschritten wurde, egal auf welchem Material oder in welchem Raum. Schlecht gedämmte, massive Wände (-"im Sommer schön kühl") sind prädestiniert dafür.
Wenn dazu noch Sanierputz mit seinen hydrophoben Eigenschaften kommt, kann das gebildete Kondensat nicht im Putz und von da aus im Wandmaterial kapillar verteilt werden. Das ergibt eine Feuchte Putzoberfläche + Staub als Nahrungsgrundlage = Schimmelbefall.

Zum "Gutachter":
Ein seriöser Sachverständiger hätte in verschiedenen Tiefen und Höhen der Wand einige Proben entnommen und sie auf Salzgehalt und Wassergehalt untersuchen lassen. Zwischen den Entnahmepunkten setzt er dann ein Messraster mit einem elektronischen Feuchtemessgerät und Messsonden, mit dem man die qualitativen Unterschiede im Feuchtegehalt messen kann. Das Ding einfach auf die Wand zu halten ergibt Werte, die nur die Oberfläche oder ein, zwei cm Tiefe erfassen("digits").
Nach Vorlage der Beprobungsergebnisse kann man dann Rückschlüsse über die Feuchteverteilung in der Wand treffen. Ohne Beprobung und damit Referenzwerte sind solche Digitsmessungen wertlos.
Zum Schluß noch was zum Wassergehalt:
Bestimmt wird der durch eine Darrprobe. Damit kann man errechnen, wieviel Liter bzw. kg Wasser pro m³ Mauerwerk enthalten sind. Mit diesem Wert kann man noch nichts anfangen; jedes Wandmaterial hat eine bestimmte Feuchte (Gleichgewichtsfeuchte) die von der relativen Luftfeuchte abhängt. Eine zweite Kenngröße ist die Sättigungsfeuchte, sie gibt an wieviel Wasser ein bestimmter Wandbaustoff max. bei einer bestimmten Luftfeuchte aufnehmen kann ohne das flüssiges Wasser sichtbar wird bzw. auftritt. Innerhalb dieser beiden Werte liegt der aktuelle, gemessene Wassergehalt einer Wand.
Wenn ich jetzt den gemessenen Wert des Wassergehaltes mit diesen Grenzwerten ins Verhältnis setze, erhalte ich den
DURCHFEUCHTUNGSGRAD in%
einer Wand; das ist der relevante Wert den der "Gutachter" hätte ermitteln müssen um eine seriöse Aussage treffen zu können.
Und zwar über den Querschnitt der Wand, nur so kann man feststellen, ob aufsteigendes Kapillarwasser die Hauptursache einer Durchfeuchtung ist.

Viele Grüße

p.s. wäre es nicht besser sie suchen sich einen richtigen Fachmann in Ihrer Nähe, von dem Sie ausgehend vom Istzustand ein ordentliches Sanierungskonzept erstellen lassen?



Vielen Dank für Ihre Antwort



Danke für die ausführliche Antwort.

Das Gutachten diente im selbständigen Beweisverfahren als Beweismittel. Der Gutachter ist ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständige , Dip.Ing.

Leider ist jedoch die Verkäuferin verstorben,so das ich nichts mehr juristisch unternehmen kann.

Auszüge aus dem Gutachten:

An der Südwestecke des Anwesens war eine ca. 80 cm tiefe Grube ausgehoben. Zum Zeitpunkt des Ortstermins war kein stehendes Wasser vorhanden,es war jedoch erkenbar,daß am Grubenboden vor kurzer Zeit noch Wasser gestanden haben muß.

Im Aussenbereich ist bis auf eine Höhe von ca. 1,0 Meter das Mauerwerk durchfechtet.

Erdgeschoß:

An der Hauseingangstür ist das Gewände durch lang anhaltende Durchfeuchtund im Sockelbereich oberflächlich zerstört,...

Beim Betretten des Gebäudes war ein deutlichler Schimmelgeruch wahrnehmbar.

Das gesamte EG ist im Sockelbereich teilweise stark bis sehr stark durchfeuchtet.

Im Vorratsraum ( Fahradraum) waren an den Wandbereichen,starke Salzausblühungen vorhanden.

Der Raum nördlich des Bades weist insgesamt stark ausgeprägte Feuchtigkeitsschäden im Sockelbereich auf.
....

Insgesamt ist das Mauerwerk im Erdgeschoß durch kapillar aufsteigendes Wasser im Sockelbereich stark durchfeuchtet.
.....

Das Anwesemn befindet sich direkt zwischen dem nördlich verlaufenden Mühlbach und der südlich verlaufenden Queich.
Bei einem zwischen zwei Wasserläufen gebauten Gebäude ist von einem sehr hoch legenden Grundwasserspiegel, der etwa identisch mit dem Wasserspiegel der Wasserläufe sein wird,auszugehen.Infolge des Kapillarsaumes ( Hohe der Kapillarkräfte aufsteigemnden Grundwassers)kann der Wassergesättigte Bereich sogar bis unter die Geländeoberfläche reichen.
Bei dem betroffenden Anwesen werden somit die Fundamentmauern zumindest zeitweise durch Grundwasser beansprucht.
Das aufgrund fehlender oder nicht mehr funktionstüchtiger Abdichtung kapillar im Mauerwerk aufsteigende Wasser führt zu den vorhanden Feuchtigkeitsschäden.


Meßwerte Digitis:

Flur
Hauseingang Leibung ca.10 cm ü.OFF ca. 125

- Südwand rechts neben Treppe
ca.10 cm ü.OFF ca. 100

- Nordostecke ca.10cm ü.OFF ca. 75bis 90

- Nordwand ca.10cm ü.OFF ca.140


Vorratsraum:

-Ostwand ca. 10 cm ü.OFF ca. 95 bis 115


Bad:

Westwand ca.10 cm ü.OFF ca.100

-Südwand ca. 1,7 cm ü.OFF ca.37

- Raum WC ( Waschraum)

Südtwestecke ca.10cm über OFF ca.110 bis 120

- Mitte Nordwestwand ca.100

- Nordwesteckeca.10 cm ü.OFF ca.130
-Mitte Nordwand ca.10 cm ü.OFF ca. 100 bis 130

- Türleibung links zum Abstellraum ca.10 cm ü.OFF ca.110

Abstellraum( Werkstatt):

Mitte NOrdwand ca.10 cm ü.OFF ca.130


Der Architkekt meinte das ich nur ein Maueraustauschverfahren machen könnte mit H-Sperre,erst dann hätte ich Ruhe. Und die Wände ohne Putz lasse.

Im Flur hatte ich seit 2007 keinen Schgimmel mehr. Natürlich waren ein paar Schuhe verschimmelt,aber die Steine noch die Fugen haben geschimmelt.

Er meinte auch ich solle Wasserglas auf die Steine auftragen?

Zumindest denke ich ist es besser es zu öffnen gerade im Flur,wegen dem Schimmel ?

Weil dort hatte ich seit 2007 nur die Steinwand ohne Putz und die Luft war ok, und keinen Schimmel.

Auf was muss ich achten, bei einem Fachberater?

Bausachverständiger?

Viele Grüsse



Ergänzung



Das komische ist auch, das im Vorratsraum und Werkstatt vom Vorbesitzer Zementputz und Sandsteinputz ganz dünn aufgetragen wurde (ohne Farbe) und es schimmelt dort nicht.

Hier in der Nachbarschaft, ist es so das ältere Häuser zu 30% im EG nicht bewohnbar sind da sie dort feucht sind.Bei den meisten ist es jedoch nicht ganz so schlimm, wie bei uns.

Jedoch gibt es auch Häuser die im EG vor sich hinschimmeln.

Mein Nachbar muss an seinem Garten der direkt an die Wände des Fahhradsraum und Vorratsraum grenzt,nicht mal im Hochsommer giessen so nass ist die Erde.

Viele Grüße



feuchte Wände



Das was da steht ist hoffentlich nicht das ganze Gutachten.
Die Schlußfolgerungen sind "gutachterlich festgelegt" so nennt man das wenn geschätzt, geraten oder das geschrieben wird was man glaubt.
In einem Beweissicherungsverfahren soll der Zustand möglichst genau beschrieben werden. Da fehlt hier eine ganze Menge. Anstehender Boden, höchster anzunehmender GWS, Wandmaterial... von den beschriebenen Messmethoden ganz zu schweigen. Dafür wurde orakelt was es denn nun sein könne.
Natürlich "kapillar aufsteigendes Wasser"- wie witzig.

Ein nasses Fundament ist kein Problem, eine nachträgliche Abdichtung je nach Nutzung der Räume auch nicht.
Hier muß man Raum für Raum je nach angestrebter Nutzung betrachten und nach passenden Lösungen suchen und nicht solche altklugen Parolen raushauen wie Maueraustauschverfahren und Wände ohne Putz lassen.
So was regt mich auf.

Viele Grüße



Gutachten



Nein das war nicht das ganze Gutachten. Jedoch bezgl. des EG im groben Ausschnitt, es waren ja noch andere Räume. Die jedoch jetzt trocken und Schimmelfrei sind. Das Gutachten war 2006.

Über den GWS , wir hatten damals eine Grube im Hof und direkt unter dem Haussockel ca.50 cm tief kam uns dann das Grundwasser entgegen.

Jedoch wenn die Flüsse hier einen hohen Pegelstand durch Niederschlag haben, ist es nicht so das mir Wasser ins Haus kommt. Dabei müsste dann doch auch der GWS ansteigen?

Ich habe im Sommer Pfützen im Vorratsraum ( Fahrradkeller) auf dem alten Sandboden.

Kann es sein,das durch einen Entfeuchter die Wände trockener werden?

Ich habe so ein Holzfeuchtemessgerät und z.T. ist das nasse Fundament was zuvor ca 50% hatte auf 17%?

Auch die Pfützen sind weniger.

Auf die Bausubstanz,Böden wurde nicht eingegangen im Gutachten.

Natürlich ist es blöd die Wände unverputzt zu lassen, aber auf dem Sanierputz ist Schwarz Schimmel ( evtl. Charatum?)
und davor graut mir.

Zumindest denke ich das die Verkäuferin auch damals schon nasse Wände hatte, wegen diesen uralten Entfeuchtungsröhchen( Welche ich innen beseitigt habe da sie mehr Schaden als wie nutzen) und wegen diesem Heraklitzeug.

Ja damals war es sogar so schlimm, das der Gutachter mir riet auszuziehen und ich bin Hals über Kopf ausgezogen. Jedoch wollte ich das Haus dann schliesslich doch nicht aufgeben und wohne seit 2007 dort.

Er meinte sogar mündlich,das die Sandsteine in ihrer Struktur geschädigt sind und das Haus dadurch einstürzen
könnte.

Viele Grüße



feuchte Wände



Irgendwann
einmal werden sie verstehen das der Putz NICHTS mit dem Schimmel zu tun hat. Jeder neue Putz (oder Nichtputz) kann zum Schimmelträger werden, wenn das Raumklima passt.
Sie können das Problem nur über die Änderung des Raumklimas und die Bauteiltemperatur lösen!
Noch ein Tipp: Vergessen Sie das was der Gutachter gesagt oder geraten hat und suchen sie sich einen richtigen Fachmann.
Solche Ratschläge zu erteilen bestärken mich in meinem anfangs geäußerten Zweifel über die fachliche Kompetenz und den Berufsethos dieses Gutachters.

Viele Grüße



Feuchte



Für eine wirksame und dauerhafte Sanierung von Feuchteschäden ist eine exakte
Voruntersuchung notwendig,die die Ursachen der Feuchtebelastung klärt und den Zustand des Bauteils erfasst..
Ich schließe mich ganz der Meinung des Herrn Böttcher an.

mfg.Peter Schneider



Feuchte



Ich habe überlegt was wirklich das Problem sein könnte.

Spritzwasser kann nicht sein, da auch die Innenwände Feucht sind. Kondenswasser könnte eher sein.

Jedoch kann es dann sein,das sich das im ersten Meter nur sammelt ?

Müsste dann nicht die gesamte Höhe der Wände davon betroffen sein?
Änderung des Raumklimas: Wäre das dann mit Entfeuchter z.b. gegeben?

Bauteiltemperatur: Das wäre dann eine thermische Horizontalsperre, in Form von Leistenheizung, Wandheizung?


Jedoch was mache ich dann im Sommer? Müsste ich dann ja auch heizen?


Fachberater ist dann ein Architekt oder ein Sachverständiger?

Ich bin halt bis jetzt immer von dem GWS und fehlenden HZS ausgegangen,das dies das Problem wäre.

Viele Grüße



Architekt/Fachplaner



Fachplaner muß nicht heißen das er wirklich vom Fach ist.

Holen Sie sich jemanden der sich auskennt und entsprechende Referenzen nachweisen kann.

Für eine wirksame und dauerhafte Sanierung von Feuchteschäden ist eine exakte Voruntersuchung notwendig,die die Ursachen der Feuchtebelastung klärt und den Zustand des Bauteils erfasst.Erst dann kann ein Saneirungskonzept abgestimmt auf ihr Gebäude erstellt werden.

Lieben Gruß Peter Schneider