Fachwerk am Gartenhäuschen

28.02.2011



Hallo,

ich würde gerne die untere Hälfte unseres Gartenhäuschens mit Ytong )o.ä.) ausmauern und anschließend verputzen.
Ich hab nur bedenken, dass es nicht stabil genug wird oder Risse zwischen Ytong und Holz entstehen.

Nicht das sich jemand anlehnt und die ganze Fläche kippt raus.

Wahrscheinlich gibt es schon mehrere Beiträge dieser Art, dann bin ich wohl zu unfähig diese zu finden.
Also wenn jemand sowas wie ne Anleitung für Dummies hätte, wäre ich ihm sehr dankbar.

Viele Grüße aus dem Altmühltal
Marcus



Brüstungsmauer



Nehmen Sie keine Steine, auch keinen Porenbeton.
Ein passenderes Material ist Holz.

Viele Grüße





Ich würde gerne die ober Hälfte mit Blockbohlen zu brettern, deswegen hatte ich mich bei der unteren Hälfte für "Stein" entschieden, damit die Hütte nicht wei eine Holzkiste wirkt.
Was gibt es noch für Alternative? Oder gibt es doch eine Change mit einem Material zu arbeiten, das ich zumindest Verputzen kann. Es muss ja kein Ytong sein.



Lehmsteine



wären zu mauern das richtige die dann mit Kakk verputztz werden können. Damit die Steine nicht "rausfallen" werden seitlich im Balken Dreikantleisten befestigt.

Grüße



klassisches "Gefach"



-ein Paar Staken vertikal(gesichert mit einer Nut oder vorgebohrten Einlass)
-diverse Ruten Haselnuss oder Weide horizontal eingeflochten
-bissje Strohlehm drop
-mit Kalkschlämme oder Leinölfirnis "Wetterfest" machen
und fertig
liebe Grüsse
die lehmwand





Dieser Pavillon lebt davon, dass er offen ist.
Mit Ratschlägen, wie seine Architektur am schnellsten ruiniert werden kann, halte ich mich deshalb zurück.

Grüße vom Niederrhein





nur was nützt es einem wenn man nicht drin sitzen kann, weil es einen davon weht.
Außerdem sollte es kein Pavillon, sondern eine Art Freisitz werden.

Gruß



Freisitz



Ich kenne das als typisch deutsches Verhalten.
Zuerst eine Terrasse, damit man draußen im Freien sitzen kann.
Dann gibts eine Überdachung, falls es mal regnet oder die Sonne zu stark scheint.
Dann kommen ein paar Wände dazu, "damit es einen nicht davon weht".
Plötzlich stellt man fest das man auch im Wohnzimmer hätte sitzen bleiben können und ein Freisitz doch schön wäre.
Also wird die nächste Terrasse gebaut...

Merke:
Wenn der Wind so pfeift, "das es einen wegweht", der Regen prasselt oder es in der Sonne unerträglich heiß ist
-muttu Dich nich draußen hinsetzen.

In Erwartung eines schönen Gartenjahres auf meiner Terrasse (mit Sonnensegel)

Viele Grüße



Guten Morgen,



Bei meinem Gartenhäuschen habe ich die Fachwerkfelder mit "zementgebundenen Spanplatten" (Eternit Duripanel) probehalber ausgefacht und gestrichen (wollte wissen, wie lange diese Dinger halten).
Jetzt nach 25 Jahren sind immer noch keine Schäden feststellbar.
Sie können das ja auch mal versuchen.

Viele Grüße





Achso, stimmt, mein Wohnzimmer hatte ich ja völlig vergessen, danke für den Tipp!





Hallo,

im windigen Dänemark löst man das Problem unkomfortabler Innenhöfe durch Diagonalverschalungen, durch die der Wind nur gebrochen wird, mit reichlich Luftspalten dazwischen (wg. der dynamischen Windlasten). Das beseitigt den Wind nicht, verlangsamt ihn aber zu einem lauen Lüftchen.
Im arabischen Raum hat man die "mashrabya" zu einem Architekturelement weiterentwickelt, das verschattet, Wind bricht, Luft ins Haus läßt und schließlich ziert.
An dieser Zierde fehlt es allen bisherigen Vorschlägen. Also an die Arbeit !

Grüße vom Niederrhein