Bitte an unsere Lehmbaufachleute zu eine Fachunterstützung




Wer kann sich diese Erscheinungsbilder erklären und woran kann es liegen!
Zur Fachunterstützung sind wir Euch jetzt schon dankbar.
Lehmsteinmaterial: 17,5 er (1)




















Verhalten des Lehmsteinmaterials: 17,5 er




















Verhalten des Lehmsteinmaterials: 17,5 er (2)




















Verhalten des Lehmsteinmaterials: 17,5 er (3)



Was will uns der Udo fragen ?



Nun , Udo , Du hast heute wirklich sehr viele Bilder
hier eingestellt.
-- Respekt !!
- Sehr interessante Bilder - Wirklich !
Nur möchte ich als ein Holzwurm, der mit Lehm nur tangential etwas zu tun hat, fragen, warum Du eine Frage in das Forum stellst, die Du als Spitzenfachmann eigentlich
leicht selbst beantworten könntest ?
Sicherlich wolltest Du mit den letzten Fotos leicht provokatorisch Meinungen herausfordern.
- Nur, zu welchem Zwecke ?
Nun will ich nicht hoffen, daß der Zweck Deiner Übung nicht
einzig und allein darin besteht, zweifelnde Frager in Dein
Profil zu locken.
Du, Udo, weniger bringt manchmal Mehr !
Schöne Grüße A. Milling



Re zu Andreas



Klar habe ich mir zu diesen Problemen bereits Gedanken gemacht, aber leider wirft es ständig mehr und mehr Fragen auf.
Und auch wenn ich Fachmann genug sein sollte, es wird immer neue Dinge geben, die man so eben noch nicht hatte in seiner eigenen Praxis.
Und deshalb bitte ich hier eben einmal die Mitfachleute um Hilfe bzw. Erklärungen, da ich mir einiges eben nicht auf Anhieb erklären kann.

Also keine Provokation, sondern pure Realität, wie sie jeden von uns Fachleuten eben einmal ereilen kann.

Grüße zur Nacht,
Euer Plattformmitglied Udo.



?????????



Hallo Udo,

sind das eigentlich Poroton-Steine?

Grüße aus BS

Bernd



Vorgehensweise



Bei einer Frage sollten möglichst viele Fakten klar und deutlich auf dem Tisch liegen - auch und gerade bei "Spezialfragen"!!
Was sind das für Steine?
Welcher Mörtel wurde verwendet?
Welche Belastungen traten auf?
………
Erst dann kann man daran gehen die Ursachen herauszufinden!!!
Also:
Fakten! - Fakten! - Fakten!
Gruss aus Franken
FK



Mmmmhh



... mir scheint das hier alles sehr nach 2. Wahl auszusehen.

Grüße von der Einkaufsfront

Bernd



Fachunterstützung



Hallo Udo,
kannst mich zu dem Problem mal anrufen!!!
Gruß aus Franken
Wolfgang Masching



Lehmsteine!!



Hallo Udo
Ich bitte um rückruf wegen deiner Lehmsteine!!
bekantesproblem der Herstellung

Andreas Vollack



??



Ganz toll wäre es auch das im Forum angesprochenen Problem auch hier zu klären und nicht am Telefon. Viele Grüße Gerd



??++



Liebe Fachleute,

irgendwie wandert die ganze geheimnisvolle Diskussion langsam in Richtung "Enttäuschung". Ich blicke mal etwas zurück in meine Vergangenheit als sog. Aushilfs- "Pressenfahrer" in einem Stein-/Ziegelwerk.

Die Schadensbilder können durch diverse Ursachen in beliebiger Kombination entstehen:

- Der "Bagger" hat eine "komische" Partie in der Grube erwischt
- Der "Mischer" hatte einen schlechten Tag und ggf. auch noch vergessen, den Wasserhahn zuzudrehen. Die Feuchte Mischung tendiert dann in Richtung Schwindrisse
- Der "Pressenfahrer" hat nicht auf den Druck geachtet

... (Trocknen / Backen / Abstapeln)

und letztlich kann der Kranführer auch mal 'ne Palette richtig auf den Boden knallen lassen.

Und wenn dann die Frontleute noch bei "niedrigen Temperaturen" arbeiten ist das Dilemma perfekt.

Beneide jeden Sachverständigen und Richter, die das ganze beurteilen soll(t)en - und mangels eindeutiger Beweise den Bauherren dann "schuldig sprechen" müssen, weil er als letzter gepennt hat - oder den Sche... erst nach Jahren bemerkt.

Einfach dumme Frage: Hat denn keiner die angelieferte Partie reklamiert, oder sind das eventuell Fotos von fremden Baustellen?

Na ja - shit happens

Bernd

Apropos:
an Florian Kurz:
Ihre Frage nach Belastungen irritiert mich etwas angesichts unbelasteter Steine. Habe ich da etwas übersehen - oder war das nur so daher gesagt? Passiert ja schnell mal, wenn man unter Belastung nicht ganz genau hinguckt.



vielleicht war bei der Lochlehmsteinproduktion das Vakuum zu hoch eingestellt



nachdem nun viel geheimniskrämerei um die Lochlehmsteinbilder gemacht wurde,was ich übrigens nicht verstehen und auch nicht nachvollziehen kann, möchte ich einige kurzen Erwägungen loswerden:
a) es besteht die Möglichkeit, daß bei der Produktion das Vakuum in der Strangpresse zu hoch eingestellt war.
b) daß das Vakkuum zu hoch und der Tongehalt zu hoch war.
Jedenfalls sind die Lehmsteine als statisch nicht belastbare Innenwand kein Problem, auch nicht mit den v.g. Schädigungen. Jdem kann mal ein Fehler unterlaufen. Aufgepaßt werden muß lediglich bei der Wahl des Putzaufbaus.
herzliche Grüße
Klaus Schillberg, www.texbis.de



Was is nun???



Hallo
Bei längerer Betrachtung der Fotos drängt sich mir die Frage auf:
Sind das evtl. sogenannte "Grünlinge", die da verbaut worden sind??
Die sollen ja sehr empfindlich sein wenn's um Feuchtigkeit geht!
Dazu mehr in dem Büchlein: Lehmbauregeln S.34ff
Erst die grosse Aufmachung der doch brisanten Frage - und dann "Schweigen im Walde"!!
Das stimmt mich sehr skeptisch!
Auch anhand der Tatsache, dass die Steine "ausgefüllt" wurden!!
Na ja!
Dann wird es sich schon geklärt haben und im fachlich- sachlichen Niemandsland verschwinden, im Fabrik- oder Interpretationsfehler - Ordner abgehakt werden!
Ein Zitat von R.M:
" Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd"
um davon wegzukommen, wo mit ... geschmissen wird!
Nichts für ungut!
mfG
FK



Internetzugang



Leider konnte ich fast eine Woche nicht in's "geliebte" Netz einsteigen, da technische Probleme dies nicht zuließen!
Zum Thema Eurer Gedankenfindung noch einiges aus meiner Erkenntnis hinzu und für die hilfreichen Meinungen erstmals besten Dank.
Die Verfüllung soll die Speichermasse erhöhen, da es sich um einen Therapieraum handelt, der gleichzeitig als Heizraumquelle diehnt.
Zum Thema der Steine bin ich ähnlicher Meinung wie einige unserer Fachleute hier auch, daß es am Material und deren Herstellung sich nur handeln kann.
Leider dachte ich einmal, daß man sich auf Herstellerdaten verlassen kann, doch da war man eben einfach nun verlassen.
Der Lieferant (CASADOBE) zeigte bis zum heutigen Zeitpunkt kaum Reaktion, bis auf ein kurzes Telefonat, daß er auch der minderwertigen Qualität zustimmt.
Aufgrund von Lieferengpässen Griff er einfach auf ein anderes Ersatzmaterial zurück und dies kam von der Firma EIWA (als Fachbetrieb schwor ich mir einmal, nachdem ich fast ähnliche Problemschilderungen von verzweifelten Kunden als Hilfe"schreie" erhielt, wo jeglicher Putz nach sämtlichen Varianten der Machbarkeit immer wieder abfiel, daß ich das Material der Fa. EIWA nicht Verarbeiten möchte!).
Somit stellt sich nun die Frage des weiteren Vorgehen's, denn es ist ein einlagiger Lehmputz ohne Gewebeeinlage ausgeschrieben worden.
Leider positioniert sich der Hersteller bis jetzt nicht zum Sachverhalt, aber dies bin ich mittlerweile gewöhnt worden.
Was die optische Einschätzung hinsichtlich der Formatigkeit betrifft, Rohlinge artgleich Megalith, so teile ich diese Einschätzung ebenfalls, da auf den 8 DF-Steinen ein Endlosstempel einer Ziegelei aus Marktredewitz zu erkennen ist und dieser vom September 2001.

Schöne Scheiße, die wir nun erst einmal hier haben.
Trotzdem Danke erst einmal für die zahlreichen Gedankenstützen und die eine oder andere werde ich noch persönlich zurückkontaktieren.

Grüße aus der früh"sommerlichen" Lausitz vom Team LehmHandWerk & Baufirma Jens Jannasch



Re



Hallo Udo,
ich kann nur warnen die Steine einlagig ohne Gewebeeinlage zu verputzen. Ich kenn Schadensfälle wo das nicht geschehen ist. Wir haben selbst die Steien nur mit Gewebeeinlage verputz. Ich würde empfehlen bei direktem Verputz bedenken anzumelden. Alternativ würde auch ein Vorspritzmörtel ausreichen. Viele Grüße Gerd



LehmSteinSchaden ????



Hallo
Bin gerade beim "imforumrumklicken" wieder mal auf die Fachunterstützungsfrage gestossen, die sich leider im Sande verlaufen oder in leeren Lehmsäcken verschwunden ist.
Wie ist das jetzt weitergegangen oder ausgegangen?
Aufklärung tut not!
Das interessiert doch alle - oder???

mfG

Florian Kurz



Arbeitsgang: Verputzen



Haben in Zusammenwirken mit dem Architekten verschiedene Putzproben gelegt und die reaktion zu diesem Untergrund geprüft.
Ergebnisse waren erst einmal zufriedenstellend, doch der eigentliche Verputzvorgang wird in den nächsten Tagen erst geschehen.
Der Hersteller bzw. Lieferant hat natürlich auch bestätigt, aufgrund von "Engpässen" in der festgelegten Lieferperiode (Anfang März!!) auf artfremde Bestände zurückgreifen zu müssen, daß der Verhaltensgrad der "Lehmsteine" (vielleicht auch Grünlinge!) schon sehr kritisch zu betrachten sei.
Trotzdem stand er auf dem Level, zweilagig zu Verputzen anzuraten und noch mit einem Gewebe eingebettet zu arbeiten.
Doch dies ist eine Ergebnislösung und eben nicht entsprechend der Ausschreibung vorgesehen gewesen. Über den damit zu erwartenden mehraufwand ist der hersteller informiert worden und wird diese dann (bei Nichtfunktion!) schlucken.

Grüße aus der lehmbaustarker Oberlausitz
von Udo & Jens



Gerissene Adobe



Wie schon gesagt, die Hohlkammern in Trockenlehmsteinen mit (dünnflüssigem) Lehmmörtel aufzufüllen, das ist schon irgendwie seltsam. Warum, zum Teufel, habt ihr keinen trockenen Sand genommen, wenn ihr mehr Masse haben wolltet, oder einfache Vollsteine? Wenn ihr ein paar Monate wartet (oder immer richtig heizt)könnt ihr nach dem Austrocknen die Wand putzen, als wenn nichts war.