Steine aus Fachwerkrückbau

27.12.2017 Creuzburger



Hallo liebe Mitglieder,

Nach längere Zeit von mir mal wieder eine Frage.
Beim Rückbau eines Fachwerkhauses sind uns eine größere Menge Gipssteine zugefallen. Die Maße sind 24x12x10 cm, mittig durchgehend gelocht, Lochdurchmesser ca 4, 5 cm. Gewicht ca 1,7 kg. Auffällig die geprägte Oberfläche, wahrscheinlich durch maschinelle Pressung ? Verputzt war mit Strohlehm, vermauert ebenfalls mit Lehm. Baujahr des Hauses ca 1900,
Standort Thüringen im Eichsfeld zwischen Treffurt und Mühlhausen.
Lohnt es sich diese Steine bei einer Fachwerkhaussanierung wiederzuverwenden ? Wir würden ebenfalls wieder Lehm zum vermörteln und Verputzen nehmen wollen.
Grüße Micha



Gipssteine



Verwenden kann man sie vielleicht - aber keinesfalls in Außenwänden. In den Innenwänden dürfte es (nicht Badwand oder feuchtere EG-Wände) keine Probleme geben. Ich kenne dergleichen nur als Trennwandplatten, ca. 35 x 50 cm mit Lochung und Stroharmierung aus Sachsen.



Warum nicht in den Außenwänden



weiterverwenden ? Wegen der Wärmeleitfähigkeit oder wegen der anfallenden Feuchtigkeit ? Wenn die Außenwand eine Wärmedämmung aus HWF-Platten mit Lärchenverkleidung erhält dann ja oder auf keinen Fall ?
Grüße in die alte Heimat
Micha



Wie hast Du´s rausgefunden



Hallo Micha, wie hast Du rausgefunden, dass es Steine aus Gips sind?



Gips



Ich geh mal stark davon aus daß es Gips ist. Färben leicht ab in der Hand, glattere Oberfläche als Kalkstein, die Farbe.....
Ich würd halt gern ne Möglichkeit finden die Steine sinnvoll weiterzuverwenden bevor sie im Container landen.



Gips



ist "Wasserempfindlich" und schimmelt schnell. Was nützt die Wetterschale, wenn Kondensat entstehen könnte an der Innenseite der Außenwand. Ich würde sie nicht nehmen !