Weitere Erschütterung des "Kellerwerks"

24.03.2009



Moin liebe Leute,

nachdem am vergangenen Freitag eine weitere Erschüterung unser Heim heim gesucht hat, hatte ich endlich das Glück das uns ein Statiker besucht hat. Für alle noch mal: ich bin der mit der (Naturstein) Kellerwand. Dieser sagte mir heute, das jede weitere Nacht in diesem Haus kein Leichtsinn, sondern Wahnsinn ist. Derzeit haben wir aber noch keine andere Bleibe und wie in meinem Profil steht: " Man lebt mit einen Fachwerkhaus". Was mir aber der Zeit sehr schwer fällt, da auch nur zur Miete, aber mit Kaufangebot des Vermietes (Nachbar). Es gibt moch keine Ursachforschung für die Probleme, aber soweit mir bekannt ist , gibt es ein Bunkersysteme u.a. diesem Haus, was wohl nicht mehr stabil ist. Sollten wir uns doch was anderes suchen ?



Da



fragst du noch?
Kopfschüttelnde Grüße. H. Köhler





Wieviele Warnungen willst du noch bekommen?
Irgendwann kracht sowas ohne weitere Vorankündigung ein
Siehe Stadtarchiv....
Ich würde auch keine weitere Nacht mehr dort verbringen , auch wenns schwerfällt.
Gruß,
U.





Frage
Sollte ich mir mal mit ner Pistole in den Kopf schießen?
Oder glaubt Ihr das sowas gefährlich sein könnte?

Mann hau bloß ab da!
Und die Idee mit dem Kauf würd ich mir an Deiner Stelle aus dem Kopf schießen:-)



Risiko



Hallo,
Sie scheinen ja ein eigentümliches Verhältniss zum Risiko zu haben.
Ihr Statiker muss die Bauaufsicht benachichtigen.( Oder Sie)

Die Gemeinde muss im Rahmen der Daseinsfürsorge, ihnen Obdach gewähren= Eine Wohnung geben.

Das Bauaufsichtsamt und das Ordnungsamt müssen das Haus absperren.
Ihr Vermieter muss Abstützungsmaßnahmen einleiten.

Viel Glück!



Nochmal zur Zusammenfassung:



Mitte Januar hat eine Mauer in der Bude innerhalb von 14 Tagen eine Bewegung von 30 cm gemacht. Unsere Hinweise scheinst du ja nicht sonderlich ernst genommen zu haben, wenn du über zwei Monate später erzählst, daß du bist zu einer Erschütterung in der Hütte gewartet hast, bis du einen Statiker geholt hast.
Bei deiner stoischen Ruhe könnte ich mir gut vorstellen, daß weder der Hinweis von dem Statiker, noch die Kommentare meiner Vorschreiber dich dazu bewegen werden, auszuziehen. Sonst würdest du ja nicht mehr hier fragen.
Wenn du schon wartest, bis dir die Hütte überm Kopf zusammenfällt, bring wenigstens Rettenswertes vor die Tür.
Vielleicht nimmt dir ja jemand die sachen am Fenster ab, dann kannst du drin bleiben und bringst dich nicht aus Versehen für kurze Zeit in Sicherheit.
Sorry, das mußte jetzt raus. Ohne Worte.

Gruß Patrick.



Keine Seltenheit!



Da waren auch Selbstbauer am Werk...
Das Bild habe ich mir aus der Plattform geliehen (Lemgoer Ofenbau D. Kreiling)!
Es steht nicht mit dem nachfolgenden Beitrag in Verbindung!


Auch in unserer näheren Umgebung gab es ein solches "Phänomen".
Viel selbstgetätigte und auch handwerkliche Sanierungs- und Umbauarbeiten an einem Fachwerkhaus hatten zur Folge, dass mitten in der Nacht (Sächsische Zeitung berichtete!) die Feuerwehr und das technische Hilfswerk die Bewohner über Drehleitern durch ein Fenster evakuieren musste.
Im Keller war eine Gemölbedecke aufgrund von Wassereinbruch geborsten und hatte das gesamte Gebäude in Bewegung gebracht und verschoben.
Es gingen keine Türen mehr auf und es bestand akute Einsturzgefahr.

Also lieber schneller als zu spät das Weite suchen und sich nicht in gesundheitliche Gefahr begeben.
Köln hat gezeigt, wie schnell es gehen kann!!

Flüchtende Grüße
Udo