Dachausbau




Einen wunder schönen Guten Tag liebe Fachwerk Community,

Ich benötige einen Ratschlag zu meinem Bauvorhaben.
Vor ca 10 Jahren habe ich mein Haus gebaut und jetzt bin ich dabei meinen Dachboden auszubauen.

Nun bin ich am Überlegen, wie ich den Bodenaufbau mache ( ca. 182 m²).
Ich habe eine gedämmte Holzbalkendecke, die mit 25 mm OSB-Platen belegt und miteinander verschraubt ist.

Darauf soll ein Schwimmender Belag auf gebracht werden.

Jetzt überlege ich :

- Eine 20 mm starke ISOVER Akustic EP 5 Estrichdämmplatte als Trittschaltdämmung zu verlegen.

- Darauf eine 22 mm starke Spanverlegeplatte ( Nut/ Feder miteinander Verleimt).

- Auf die Platten soll dann eine 5 mm starke Trittschal/ rutschhemdende Folie verlegt werden
( was man da so unter Laminat / Parkett verlegt ).

- Als Belag Parkett oder Laminat.

Jetzt ist die Frage,ob es so machbar und Fachgerecht ist. Hatte auch an OSB-Platten gedacht, aber die sind um einiges teurer als die Spanverlegeplatten.

Vielleicht könnte mir einer von Euch einen Ratschlag bezüglich meines Vorhabens geben. Wäre sehr Dankbar für Tipps oder Alternativen.


Ich bedanke mich schon mal im Voraus über Ihre Meinungen.

Mit Freundlichen Grüßen

Konstantin L.



Fußbodenaufbau



Ihr geplanter Aufbau bringt einen Höhenzuwachs von über 50 mm. Passt da die Treppe noch?
Auf die OSB- Platte als Entkopplung eine Trittschalldämmplatte,
dann einen Trockenestrich.
Alternativ Trockenestrichplatte mit aufkaschierter Trittschalldämmung.
Darauf dann den gewünschten Belag.



Fußbodenaufbau



Die Aufbauhöhe von über 50 mm ist gewollt.Beim Bau des Hauses haben wir denn nachträglichen Decken / Bodenaufbau mitberücksichtigt.

Die ISOVER Akustic EP 5 Estrichdämmplatte ist ja eine Entkopplung / Trittschalldämmung.

In wie weit Unterscheidet sich eine Trockenestrichplatte von einer Spanverlegeplatte ( außer der enorme Preis Unterschied)? Ist der Unterschied nur bei denn Seiten / Überlappung?
Könnte ich denn eine Spanverlegeplatte verwenden?



Dachboden-Bodenaufbau



Ich würde Holzweichfaserplatten nehmen in der gewünschten Stärke des Bodenaufbaus.
Wenn du handwerklich etwas versiert bist und ein entsprechend großer Zugang bestehen sollte kannst du auf die Holzfaserplatten große 19 mm dicke Dreischichtplatten legen (ca 200 x 500 cm), die Stöße versetzen und die Platten mit Lamellos verbinden (als Maschine genügen billige Importmodelle für 50,-€ oder weniger).
Die Platten kosten hier netto ca 13,-€/qm bei B/C Qualität beim Holzhandel.
Dafür ist der Boden fertig und muß allenfalls einmal fein geschliffen und geölt werden.
Zudem hast du keine Schadstoffbelastungen oder Sondermüll wie Laminat in der Wohnung.
Der Boden kann mehrmals geschliffen werden.

Es gibt auch schmalere und kürzere Platten.

Als keramischer Belag können auf die Weichfaserplatten Creoton-Trockenestrichplatten verlegt und in den Fugen verklebt werden.
Die benötigen bei der Fläche keine Dehnungsfugen und haben eine gute Trittschalldämmung.

Ansonsten könnten auch dünnere, geschliffene OSB-Platten in den Fugen verklebt, übergeschliffen und die Oberfläche zB farblich behandelt werden, sodass sie ebenfalls als fertige Oberfläche verwendet werden können.

Andreas Teich