Bergmannswohung->15cm Schieflage->Bodenausgleich->womit ?

02.06.2005



Hallo,
ich wohne in einer Bergmannswohnnung (Baujahr 1950) ,die eine Schieflage von ca. 15 cm besitz(von der Wohnzimmerwand bis zur Kinderzimmerwand gemessen).Der Boden ist ein Holzfussboden.
Kann mir einer sagen wie ich sowas hinbekomme und wieviel sowas kostet ?
Ich habe gehört ,dass es Estrich,Niveliermasse, und mineralische Untergründe gibt,aber wiel verstanden habe ich bis jetzt davon nicht.

Gruß
Manfrd



Standsicherheit



Guten Tag,
viel wichtiger erscheint mir zu klären, ob die Standsicherheit noch gegeben ist. wen z. B. oberflächennaher Bergbau umgegangen ist kann das ja auch böse ausgehen. Siehe Höntrop und Siegen.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



das stimmt !



zuerst mal die Ursachen für die Schieflage klären, dann die Massnahmen.
zweitens die Konstruktion und damit den Aufbau des Fussbodens klären. Bauart? Geschosse? Tragende Teile? Ist das ganze Haus gleichmässig abgesackt oder nur in Teilen? Fundamente? Unterkonstruktion? Gefälle quer oder längs zur Balkenlage?
15 cm Gefälle kann man nicht mit Spachtelmassen ausgleichen. Auch ein Estrich ist da nicht sinnvoll.
Wenn keine Massnahmen zur Standsicherheit erforderlich sind, dann ist vermutlich eine hölzerne Unterkonstruktion mit neuem Dielenboden sinnvoll, ggf. kann man die alten Dielen herausnehmen und wieder verlegen. Viel Arbeit, lohnt sich aber, wenn die Dielen gut sind.
ggf. auch alternativ oder zusätzlich mit Ausgleichsschüttung (Strohlehm, Perlite, Blähton...)

beste grüße,
jan Hülsemann