Staken, Befall, Strohlehm, Scheune, Lehm

19.10.2005



Hallo,
ich beabsichtige, eine Fachwerkscheune aus überwiegend Eichentragwerk und nur wenigen Weichholzbalken zu einem Wohnhaus umzubauen. Hierzu einige Fragen.
1. Die teilweise mit Strohlehm umwickelten und teilweise sichtbaren Buchenholzstaken der Ausfachung sind lokal geringfügig vom noch aktiven gewöhnlichen Nagekäfer (=Holzwurm) befallen, aber ansonsten tragfähig und stabil. Reicht die Ummantelung mit gehäckseltem Strohlehm oder einfach nur Lehm aus, um die Schädlingsaktivität aufgrund der Lehmausgleichsfeuchte zu stoppen. Oder müssen die befallenen Staken ausgetauscht werden?
2. Kann ich die auszutauschenden Staken z.B. durch, mit Borsalz imprägnierte Dachlatten/Kanthölzer ersetzen?
3. Welche Schädlingsbekämpfungsmethode ist bei dieser offenen Scheune (daher scheidet das Heißluftverfahren wohl aus) ratsam, wenn nur an einigen Stellen behandelt werden muss? Welche umweltverträglichen Mittel gibt es?



Ist der Befall Aktiv?



1. dann austauschen
2. Warum nicht wieder Staken wie vorhanden?
3. Welche Schädlinge sollen denn bekämpft werden? Die geringfügig vorhandenen Holzwürmer? Wenn die Staken ersetzt werden dürfte das Problem erledigt sein, oder ist der Befall doch stärker?