Stadtmauer

24.04.2008


hallo miteinander! jetzt muß ich die werte gemeinde um rat bitten, folgende situation: mein haus "hängt" nach erweiterung (so um 1700) an der älteren stadtmauer, will sagen, die vierte ursprüngliche außenwand des fachwerkhauses wurde wagemutig entfernt und die ehemalige stadtmauer incl. wehrgang wurden neu überdacht und dem haus einverleibt, so daß -nach fenster- und türdurchbrüchen aus ebendieser zeit- ein Zugang zum ehemaligen stadtgraben (vor langer zeit aufgefüllt, aber nicht auf niveau/mauer) entstanden ist (jetzt garten). nun geht´s darum, die zukünftige Terrasse ein bißchen zu nivellieren (momentan stark abschüssig), und ich bekomme von verschiedenen seiten immer wieder vorgeschlagen: ausgraben(ca. 30 cm)-noppenfolie-drainage-pflastern im Abstand zur mauer.die Mauer steht seit jahrhunderten ohne Fundament auf dem lehmboden, bislang ist bis an die mauer gepflastert, es gibt keine probleme mit Feuchtigkeit trotz wetterseite, weshalb ich sehr skeptisch bin über die vorgeschlagene vorgehensweise, zumal an der mauerseite nur wenige cm abgetragen werden müssen, um auf das gewünschte niveau zu kommen. ich würde die situation schlicht annähernd so belassen, wie sie ist. vielleicht kann mir einer der mitglieder einen rat geben, würde mir sehr weiterhelfen!
herzlichen dank für antworten schon im voraus!!!
grüße an alle, die sich angesprochen fühlen! carmen riedl
p.s.: versuche, eine skizze einzustellen. ob mir das gelingt, ist nicht sicher (baustellenbüroausstattung....)



Stadtmauer



Hallo Carmen,
Ich würde die Finger sowohl vom Fuß der Stadtmauer als auch vom Fuß des Hanges lassen, falls sich die Situation wie auf der Zeichnung darstellt.
Eine auch kostengünstigere Alternative wäre m. E. eine aufgeständerte Holzterrasse.

Viele Grüße





Diese Stadtmauer würde ich mir mal ganz genau anschauen. Da ist schon so manche ins Rutschen gekommen.
Die aufgeständerte Variante würde ich auch bevorzugen.
Stahl kommt ja momentan wohl preislich nicht in Frage, könnte ich mir sonst schön vorstellen.

Grüße vom Niederrhein





Warum nicht die untere Mauer soweit erhöhen, dass die Fläche nach Auffüllen eben ist, ohne dass sie am Stadtmauerfuss etwas machen müssen? Die Mauerkrone mit einem Spitzeisen aufrauhen oder hochdruckreinigen und unmittelbar vor dem Betonieren etwas Zementmilch aufbürsten, damit der neue Beton auf dem alten hält. Eine Bewehrung ist wahrscheinlich nicht nötig, wenn es nur um wenige Zentimeter geht, wie sie schreiben.
Wenn es "nur" ein Gartensitzplatz sein soll, sehe ich auch nicht ein, was da eine Drainage und Noppenfolie bezwecken könnte. Den Endbelag einfach mit gerade so viel Gefälle verlegen, dass keine Pfützen stehen bleiben, und gut ist.




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